Chachacha: Besuch aus Hamburg und flinke Füße

Matthieu wollte es wissen - und bekam in Essen einiges geboten ...

ESSEN.
Überraschung am Sonntag: Matthieu Pessot, Hausbewohner zu alten Baustellenzeiten im Borbecker UNITAS-Zentrum, platzte bei seinem Besuch in der Flurstraße dort ganz unerwartet in eine eher unübliche Sonntagsbeschäftigung. Laute Schritte und klare Ansagen im leergeräumten Conventsaal signalisierten: „ACHTUNG. Tanzkurs. Unmusikalische und andere Muffel draußen bleiben!“

 

Bunte Garderobe am grauen Sonntag

 

Wer sich just genau daran halten wollte, musste mit dem Katzentisch vorliebnehmen. Drinnen versuchten sich derweil 24 Adepten der darstellenden Bewegungskunst an den kompliziertesten Schrittfolgen. So sah es jedenfalls aus. Vor dem traditionellen Barbaraball auf Schloss Borbeck zauberte das im Semesterprogramm des Katholischen Studentinnenvereins Franziska Christine angesetzte allgemeine Training entspannte Tanzschulenatmosphäre ins graue Sonntagswetter. Auf dem Parkett: Hoch motivierte Damen und Extremsportive von UNITAS Ruhrania, KdStV Nordmark, AV Silesia und Gäste. Und angeleitet von Profi Sonja Kleine-Möllhoff sah es vier Stunden später schon recht manierlich aus: Wo es anfangs noch etwas staksig zur Sache ging, gab es schließlich zarte Anflüge von Bolschoi – für das organisierte Ball-Walzern am Vorabend des 1. Advent lässt es allemal hoffen.


Vier Damen vom Grill?: KStV Franziska-Christine Metropole Ruhr" im Quartett

 

Da staunt der Laie und der Experte wundert sich ….

 

„Bei euch ist echt was los!“, ließ sich der qua Hamburg eingetroffene staunende Südfranzose vernehmen. Matthieu, der in der Hansestadt bei Airbus arbeitet, hatte aus der Zeit vor der Einweihung des frisch renovierten Borbecker UNITAS-Hauses noch ganz andere Bilder in Erinnerung. Tatkräftig packte der inzwischen diplomierte Techniker damals noch schnell bei der Elektrik an, half beim Streichen und Abbeizen. Nach seinem Examen kam er vor einigen Monaten nach Deutschland zurück, ging in die Elbmetropole und bewohnt seitdem ein Zimmer in der dortigen Etage der Bundesbrüder von der UNITAS Tuisconia. Jetzt zog es ihn noch mal ins Revier, um die Mannschaft der Ruhr-UNITAS „auf dem Haus“ und alte Kollegen bei einer Essener Weltfirma zu besuchen. Seit dem Weltjugendtag 2005 gewachsene Kontakte nach Bochum galt es ebenfalls zu pflegen.

 

Ein neuer Beweis für die These: Wer einmal im Revier war, kommt immer wieder zurück. Jedenfalls ist dem nach Lage der Dinge schwer zu widersprechen …  Auch wenn heute das Bier aus Düsseldorf war. Au revoir – à bientot!


v.l.: Damian Juretzki (FM), Philipp Böcker (VOS), Mathieu Pessot (HH), Tamara Scholz (X-FC)




Veröffentlicht am: 00:28:17 08.11.2010
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