aus: unitas 2/2007
Friedhelm Ost – 65 Jahre

Bundesbruder Friedhelm Ost vollendete am 15. Juni sein 65. Lebensjahr – Anlass für eine Würdigung auch in der UNITAS-Zeitschrift. Staatssekretär a. D. Friedhelm Ost kann auf ein reich erfülltes und aktives Leben in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zurückblicken. Dabei dürfte „sein Rückblick“ nicht der eines angehenden Ruheständlers sein, sondern eher eine Motivation für die zahlreichen Aufgaben, die er auch künftig engagiert wahrnehmen wird.

Nicht zuletzt als Vorsitzender des Krone-Kreises und mit seinem persönlichen Einsatz in den jährlichen Krone-Seminaren trägt er wirksam dazu bei, die UNITAS und ihre Überzeugungen in Politik und Gesellschaft zur Geltung zu bringen. Dazu wünschen wir ihm weiterhin Gottes Segen, Gesundheit und Erfolg. 

Ohne hier einen vollständigen Überblick geben zu können, sei doch an die wichtigsten Stationen seines Wirkens erinnert: Geboren in Castrop-Rauxel, studierte Friedhelm Ost nach dem Abitur von 1961 bis 1965 Wirtschaftswissenschaften in Freiburg und Köln (Abschluss: Dipl.rer.pol.). Sein Studium finanzierte er u.a. als Hilfsarbeiter im Bergbau – eine prägende Lebenserfahrung. Anschließend war er drei Jahre wissenschaftlicher Mitarbeiter einer Großbank. Es folgten 12 Jahre als Wirtschaftsredakteur, Moderator und Kommentator beim ZDF. Von 1985 bis 1989 übte er als Staatssekretär das Amt des Chefs des Bundespresse- und Informationsamtes der Bundesregierung aus. Dann war er einige Jahre wirtschaftspolitischer Berater von Bundeskanzler Helmut Kohl, freier Journalist und Publizist.

Ein entscheidender Schritt war 1990 seine Direktwahl in den Deutschen Bundestag für den Wahlkreis Paderborn. Das Mandat hielt er drei Legislaturperioden mit beachtlichen Stimmen-Anteilen (rd. 57 bzw. 54 %). Bis 1998 war Friedhelm Ost vor allem bekannt als Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses des Deutschen Bundestages. Sein Talent, schwierige Zusammenhänge der Wirtschafts- und Sozialpolitik allgemein verständlich zu vermitteln, kam ihm dabei besonders zugute.

Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Bundestag 2002 blieb Bundesbruder Ost „am Ball“: Die Mitgliedschaft in mehreren Aufsichtsräten und Beiräten sowie seine Beratertätigkeit ebenso wie sein soziales Engagement als Präsident der „Luftbrücke für atemerkrankte Kinder in Deutschland“ sind dafür ein beredtes Zeugnis. Seine Tätigkeit für das Allgemeinwohl fand Anerkennung durch die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes, des Handwerkszeichens in Gold und durch Orden ausländischer Staaten.
So danken auch wir Bundesbrüder Friedhelm Ost für sein verdienstvolles Wirken, insbesondere für unsere UNITAS. 

Dr. Otto Paleczek




Veröffentlicht am: 16:14:11 01.07.2007
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