Cartellverband und UNITAS freuen sich

über neue FH in Mülheim und Bottrop

 

BORBECK, 12. Dezember 2008. Zum dritten Mal tagte am Freitagabend im Umfeld des UNITAS-Vereinsfestes „Maria Immaculata“ der Interkorporative Stammtisch im UNITAS-Haus an der Flurstraße. „Mittlerweile eine gute und schöne Tradition“, erklärte Senior Christoph Weyer vor den Cartell- und Bundesbrüdern des CV-Zirkels Kohle und der UNITAS, die im Conventsaal unter dem Dach zum zwanglosen Gespräch über die Themen des Jahres zusammenkamen. Für den UNITAS-Zirkel Essen begrüßte der langjährige Vorsitzende und erste Ehrensenior der Ruhr-Aktivitas, Bbr. Wilm Böcker, die Gäste, die sich sehr positiv über die Fortschritte beim Hausbau und zum gelungenen neuen Versammlungssaal äußerten.

 


Als Ergebnis der viele Themen berührenden Gespräche wollen die Gremien und Vertreter unter anderem einen offenen Brief an die Stadtspitzen von Mülheim und Bottrop senden. In ihm bringen sie ihre Freude über die von der NRW-Landesregierung Ende November angekündigte Ansiedlung der neuen Fachhochschule „Westliches Ruhrgebiet“ in unmittelbarer Nachbarschaft der Aktivenvereine und Zirkel zum Ausdruck. Eine ingenieurwissenschaftlich ausgerichtete Fachhochschule mit modernen technischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen an den Standorten Mülheim und Bottrop werde in enger Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen die Durchlässigkeit zwischen akademischer und beruflicher Bildung verbessern, heißt es in dem Schreiben. „Damit leistet sie für alle Bemühungen um den Strukturwandel einen sehr wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Stärkung unsere Region“, so die Akademikerverbände, die allen Beteiligten der Kommunen, aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft für ihren überzeugenden Einsatz dankten.

 

„Wir, die Angehörigen des Cartellverbands der deutschen katholischen Studentenverbindungen im CV und des Verbands der wissenschaftlichen katholischen Studentenvereine UNITAS (UV) wollen unseren Teil dazu beitragen, damit Studenten für ihre Region tätig werden, hier eine neue Heimat finden und wollen nach unseren Möglichkeiten mit daran arbeiten, den Wissenschaftsstandort Ruhrgebiet zu festigen,“ versprechen die Verbände an die Adresse der Mülheimer Oberbürgermeisterin und des Bottroper Oberbürgermeisters: „Der neuen Fachhochschule ein kräftiges Glückauf!“

 

Verfasst ist der Brief im Namen des CV-Zirkels „Kohle“, Essen-Borbeck, des W.K.St.V. UNITAS Ruhrania, Duisburg-Essen, Bochum, Dortmund, der K.d.St.V Nordmark (Rostock, Karlsruhe) zu Essen im CV, des UNITAS-Altherrenzirkels Essen, des Altherrenvereins K.d.St.V Nordmark Rostock, Karlsruhe zu Essen im CV und des Altherrenvereins UNITAS Ruhrania, Duisburg-Essen, Bochum, Dortmund.

 

Bereits im vergangenen Jahr hatten sich die Borbecker Verbandsvertreter nach ihrem Jahrestreffen mit einem Offenen Brief an die Öffentlichkeit gewandt. Damals hatten sie eine von einem Privatsender ausgestrahlte Fernsehserie über den Stadtteil kritisiert, der nach ihrer Meinung das Ansehen Borbecks und der Menschen in der Region herabwürdigte.

Brief im Wortlaut


LINKS:
18.12.2008: Artikel in den BORBECKER NACHRICHTEN
12.12.2008  Neue Fachhochschule: Bald Ingenieurwissenschaften in Mülheim und Bottrop

01.10.2008  Chancen auf neue Fachhochschule im Revier steigen 




Veröffentlicht am: 11:55:58 13.12.2008
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