v.l.: Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg, Prof. Dr. Marie-Louise Klotz, Prof. Dr. Ulrich Radtke, Prof. Dr. Bernd Kriegesmann und Prof. Dr. Eberhard Menzel, Foto: UDE
 

Hochschulkooperation neuen Typs

Mehr Bildungschancen in der Region

 

DUISBURG/ESSEN. Gemeinsame Promotionskollegs, Zusammenarbeit in der Lehrerbildung, übergreifende Projektanträge in Forschung und Lehre: Gründe gibt es viele für eine engere Zusammenarbeit zwischen Hochschulen. Neue Wege beschreitet jetzt die Universität Duisburg-Essen (UDE) zusammen mit vier Fachhochschulen des westlichen Ruhrgebiets und des Niederrheins. Ziel ihrer vertraglich besiegelten Kooperation ist, der regionalen Bevölkerung mehr Chancen auf einen Bildungsaufstieg zu ermöglichen auf der Basis eines durchlässigeren Hochschulsystems.

 

Im Beisein von Wissenschaftsministerin Svenja Schulze unterzeichneten die Rektoren der Hochschule Niederrhein (Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg), der Hochschule Rhein-Waal (Prof. Dr. Marie-Louise Klotz), der Universität Duisburg-Essen (Prof. Dr. Ulrich Radtke), der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen-Bocholt-Recklinghausen (Prof. Dr. Bernd Kriegesmann) sowie der Hochschule Ruhr West (Prof. Dr. Eberhard Menzel) am 28. September eine entsprechende Rahmenvereinbarung.

 

„Die Kooperation ist ein Meilenstein, um Bildungsaufstieg und Bildungsgerechtigkeit in NRW zu fördern“, erklärte Ministerin Schulze anlässlich der Vertragsunterzeichnung. „Die beteiligten Hochschulen schaffen damit die Voraussetzung dafür, dass exzellente junge Fachhochschulabsolventinnen und -absolventen die Möglichkeit zur Promotion erhalten. Denn um den zukünftigen Fachkräftebedarf zu sichern, brauchen wir gleichermaßen akademisch gut ausgebildete und beruflich qualifizierte junge Menschen.“

 

Die fünf Hochschulen decken geographisch eine Bildungslandschaft ab, die vom westlichen Ruhrgebiet über den Niederrhein bis zur niederländischen Grenze reicht. Im Bildungsbereich ist diese Region durch unterschiedliche Traditionen gekennzeichnet, die sich auch in den Biografien der Studierenden und der Mitarbeiterschaft spiegeln. Die Hochschulen wollen der regionalen Bevölkerung künftig den Zugang zu einer exzellenten akademischen Bildung ebnen.

  


 

Quelle: Pressestelle UDE / idr




Veröffentlicht am: 15:49:18 01.10.2012
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