
RUHR.2010 lädt alle ein
ESSEN. Kultur und Kunst gemeinsam erleben - dieses Motto begleitet Essen, die Kulturhauptstadt Europas, sowie die Universität Duisburg-Essen im kommenden Jahr. Vielfältige Einblicke in die bevorstehenden Projekte gibt Marc Grandmontagne am Mittwoch, 16. Dezember. Er leitet das Büro der RUHR.2010-Geschäftsführung und kennt sich mit den rund 300 spannenden Vorhaben bestens aus.
Mit Toleranz und Fleiß begründeten die Industriearbeiter aus aller Welt den Mythos Ruhr. Dem Ende der Montanindustrie begegnen die Menschen seither mit Mut zum Aufbruch und zur Gestaltung eines beispiellosen Wandels. Ein Erfolg wurde die Bewerbung „Essen für das Ruhrgebiet“, indem sich die in 53 Städte gegliederte Region geschlossen zu dem Motto „Wandel durch Kultur - Kultur durch Wandel“ bekannt hat.
„Kulturpolitik ist auch Sozialpolitik"
Wie Kunst die Menschen einander näher bringt und Barrieren niederreißt, das erklärt Grandmontagne in seinem Vortrag „Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010“. Jeder soll die Möglichkeit haben, sich im nächsten Jahr mit Kunst zu beschäftigen, so das Ziel des großen Ereignisses. „Kulturpolitik ist auch Sozialpolitik“, sagt der Referent und deshalb werde das Ruhrgebiet von den Veranstaltungen profitieren. Es sei auf dem Weg, als unkonventionelle Metropole ein neues Zentrum Europas zu bilden und werde so noch attraktiver für seine Bürger, Investoren und Besucher.
RUHR.2010 führt die regionalen Akteure aus Kultur, Politik und Wirtschaft in kreativen Allianzen zusammen. Der Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Herausforderung Metropole“ beginnt um 18.15 Uhr im Bibliothekssaal R11 T00 K18 am Campus Essen. Der Eintritt ist frei.
Quelle: Pressestelle Universitaet Duisburg-Essen
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24.06.2008 Kultur ist Stadtentwicklung
