BORBECK, 26.2.2010. Das Gedränge vor der Ex-Kneipe am Freitagabend ließ bereits ahnen: Hier stimmt was nicht. Jedenfalls lag deutlich etwas in der Luft. Und was dann folgte, erklärte, was ein „Conventsgeheimnis“ ist. Denn zur Überraschung gehörte, dass zahlreiche Euro-Fighter und Alt-Internationale die Schwelle zur festlich geschmückten Mehrzweckhalle des Essener UNITAS-Hauses belagerten. Und vom ersten Auftritt des Präsidiums an wurde klar, dass es sich um ein fröhliches Komplott handelte ...


Alte Kämpen fahren auf ...
 

Für den Kneip-Vorsitz war Bbr. Andreas Beckmann (UNITAS Sugambria Osnabrück), Alt-VOS und X-hc der UNITAS-Salia Bonn, im Conventsaal an der Flurstraße in den Ring gestiegen, die bestens gestimmte „Biermusica“ mimte Bsr. „Lu“ Beckmann (UNITAS Clara Schumann Bonn) und in der Corona sah man manchen altverdienten Kämpen, der sich ein spitzbübisches Lächeln nicht verkneifen konnte. Die Fest- und Prinzipienrede widmete Alt-VOP „KH“ Rößler (UNITAS Stolzenfels Bonn et UNITAS Freiburg) dem Wesen der UNITAS und dem Kern ihrer Prinzipien. Mit Blick in Geschichte, Philosophie und Theologie grenzte er die Begriffe Staat, Recht, Gesellschaft, Religion, Konfession und Kirche ab, und spannte so den großen Bogen bis zu aktuellen Ereignissen. Auch zum eigentlichen Anlass der Veranstaltung ...

 

Ahnungsloser Jubilar ...

Grußworte des AHZ-X Bbr. Martin Gewiese, des CV-Kohle-XXXX Winfried Knobloch (KdStV Germania Leipzig) und des Geistlichen Beirats Bbr. Kpl. Helmut Wiechmann legten kräftig nach und was im weiteren Verlauf des Abends noch folgte, ließ den in Festrede und Ansprachen immer wieder wahlweise als „Golbjubilar“, „Goldbuben“ oder „Silbergreis“ adressierten Ehrensenior Bbr. Dr. Christof Beckmann am Tag nach seinem 50. Geburtstag einigermaßen hilflos auf seinem Platz - völlig ahnungslos vom Anlass der Feier und durchgehend gleichmäßig freudig erschüttert. Sogar die Ruhranen-Aktivitas rottete sich unter Kommando von Bbr. Sebastian Sasse zum Jubeltag für ein selbstverfertigtes Ständchen zusammen („Du da im Radio...“) und gab der Feier auch kulturhauptstadttechnisch den Rest. Erst ganz zum Schluss des von Rheinfranken-Senior Bbr. Richie Duckheim in bewährter Weise geschlagenen Inoffizes durfte der X-hc dann doch noch den Versuch machen, seine Gedanken zu sammeln, um für manches gute Wort von Festredner, Laudatoren und für die Präsente herzlich zu danken. Viele Farbenstrophen später soll die verkündete Anarchie noch ziemlich lange gedauert haben .... VIVANT SEQUENTES!

 

 




Veröffentlicht am: 12:24:36 28.02.2010
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