Vor Übernahme des Vororts: Cumulativconvent tagte

 
ESSEN, 11.7.2010.
„Natürlich freue ich mich riesig, dass unsere Ruhrania auf der 133. Generalversammlung in Nürnberg zum Vorort gewählt worden ist. Ich bin überzeugt, dass die hohe Ehre auf die imponierende Leistung zurückzuführen ist, die die neue Ruhrania sowohl beim Aufbau des Feldschlösschens wie auch bei der Gestaltung des Vereinslebens in den letzten Jahren gezeigt hat.“

Dies erklärte jetzt Alt-VOP MinDir a.D. Werner Niester (Bonn) in einem Schreiben an die UNITAS Ruhrania, das beim Cumulativconvent (CC) am Samstag verlesen wurde.
 
 

Beste Wünsche vor großer Aufgabe

 

„Dem designierten Vorortspräsidenten Bundesbruder Sebastian Sasse und seinen Mitstreitern wünsche ich eine glückliche Hand und Gottes Segen“, so Bbr. Niester (Bild rechts) an seinen heute in Essen ansässigen ehemaligen Münsteraner UNITAS-Verein. Ihm wünscht er „ein in jeder Hinsicht erfolgreiches Vorortsjahr“, das er besonders intensiv verfolgen wolle. „Aus den Berichten der Ruhrania wie auch aus unserer vorzüglichen Verbandszeitschrift entnehme ich immer mit großer Freude, welch positiver Geist in der Ruhrania weht und wie lebhaft und fruchtbar das Vereinsleben ist“, so der heute in Bonn lebende Alt-VOP.

Die Vorbereitungen für das Vorortsjahr 1956/57 seien den damaligen Möglichkeiten entsprechend begrenzter gewesen: „Vor allem fehlte uns damals ein eigenes Haus, in dem alle Vorortsaktivitäten gebündelt werden konnten. Dennoch hat das Vorortsjahr mit dem Höhepunkt der Generalversammlung im Konzilsgebäude von Konstanz das Vereinsleben der Ruhrania nachhaltig belebt. Ich bin sicher, dass ihr diese Erfahrung ebenfalls machen werdet.“

 

Schwerpunkte im Vorortsjahr

 

Ein Brief, der viel Mut macht. Und nur eine von zahlreichen Reaktionen aus Altherrenschaft, Unitas-Verband und Region, die das designierte Vorortsteam um Bbr. Sasse beim Cumulativconvent am Samstag vorstellen konnten. Besonders positiv hervorgehoben wurden die präsentierten inhaltlichen Ausrichtungen für das kommende Vorortsjahr. Dazu gehören neben einer kritisch-aufmerksame Begleitung und Kommentierung der Auswirkungen des Bologna-Prozesses an den deutschen Hochschulen auch sehr grundsätzliche Themen: Sie fasste der designierte VOP unter den Stichworten „Katholisch sein an der Universität“, „Glaube und Vernunft“ oder „Vertiefung der unitarischen Essentialia“ zusammen. Bei zahlreichen Besuchen im Verband, aber auch durch intensive Kommunikation in die Öffentlichkeit will der neue Verbandsvorort UNITAS Ruhrania auf diese Themen aufmerksam machen.

 

Herausragende Höhepunkte

 

Der Verein stelle sich mit der übernommenen Aufgabe einer großen Herausforderung, machte die Diskussion deutlich. Bislang gehöre die Ruhrania nicht zu den großen Vereinen im Verband,  doch sie wolle auch die großen Chancen nutzen: So würden im Vorortsjahr nicht nur das 100-jähriges Bestehen im kommenden Jahr, das 50-Jährige der Gründung der UNITAS Liudger in Essen, die starken Bezüge in der Region in den letzten Jahren und die „fast unverhältnismäßig“ große Verbandsaktivität vieler Mitglieder zusammengeführt. Vor allem sei die für Ende Juni anstehende Seligsprechung von zwei Vereinsmitgliedern - Bbr. Johannes Prassek und Bbr. Eduard Müller - eine überaus herausragende Motivation. Den „Lübecker Kaplänen“, so das Vorortsteam, will der Verein seine übernommene Aufgabe und sein Vorortsjahr widmen.

 

Personalia stehen

 

Der CC bestätigte neben aus den Bundesbrüdern Sebastian Sasse (VOP) und den Vorortsschriftführern Philipp Böcker, Christoph Weyer und Stefan Slupina für das Vorortsteam auch den satzungsgemäß vorgeschriebenen Vorortsausschuss. Die Altherrenschaft wird repräsentiert durch den AHV-Vorsitzenden Bbr. Michael Schneider (Datten/Castrop-Rauxel) und den Ehrensenior Dr. Christof Beckmann (Essen), kooptiert sind die Bundesbrüder Martin Gewiese (Vors. UNITAS-Zirkel Essen), Dr. Nikolaus Mantel, Bernd Genser und weitere Mitglieder, die den Verantwortlichen im operativen Geschäft mit Rat und Tat zur Seite stehen sollen. Alt-VOP Bbr. Werner Niester wollen die Ruhranen den Ehrenvorsitz im „Schutzvorstand“ antragen.

 

Freudige Überraschung

 

Zur großen Überraschung der Ruhranen nahm am CC auch Bbr. Dr. Jürgen Becker (Jg. 1927, Bild links) mit seiner Tochter teil: Der aus Gleiwitz stammende Rechtsanwalt, im Sommer 1950 rezipiert und 1956 philistriert, war zuletzt noch mit einer Kanzlei beruflich in Sachsen-Anhalt tätig. Mittlerweile ist er wieder nach Bocholt zurückgekehrt: „Ihr werdet mich jetzt wieder öfter sehen!“, gab der Zeitzeuge „alter Ruhranenherrlichkeit“ zur Kenntnis. Er gratulierte herzlich zum hohen Amt und ließ einiges aus seinen frühen Semestern wissen. So habe ihn der damalige Ehrensenior Bbr. Prälat Portmann, der Biograph Kardinal von Galens, persönlich sehr geprägt. Und sicher gibt es noch mehr zu erzählen - die Aktiven hat er jedenfalls bereits eingeladen.

 

Zur Zeit formieren sich die Fahrgemeinschaften für die Vorortsübergabe am kommenden Samstag, 17. Juli, in Karlsruhe.

 

Das Programm

 

 Samstag 

 17. Juli 2010

 11:00 h s.t.

 Vorstandssitzung (nicht öffentlich)

 18:00 h s.t.

 Heilige Messe in St. Peter und Paul,
 Zelebrant: Bbr. Kaplan Helmut Wiechmann
 (Duisburg), Geistlicher Verbandsbeirat

 19:00 h c.t.

 Kleiner Imbiss
 im Gemeindesaal St. Peter und Paul

 20:00 h c.t.        

 Kreuzkommers zur Vorortsübergabe
 vom W.K.St.V. Unitas Franco-Alemannia
 an den W.K.St.V. Unitas Ruhrania und der
 Übergabe der Aktivenvertreterämter

 

 anschl. Ausklang auf dem Karlsruher Unitas-Haus

 Sonntag

 18. Juli 2010

 10:00 h c.t.

 Gemeinsames Frühstück für Aktive auf dem Haus


Die Einladung zur Vorortsübergabe sowie eine Wegbeschreibung stehen zum Herunterladen bereit. Die Anmeldung zur Vorortsübergabe steht hier zur Verfügung.




Veröffentlicht am: 13:16:07 11.07.2010
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