Gratulor: Bbr. StD Martin Gewiese 75

Die Essener UNITAS gratuliert ihrem Zirkel-X
 

ESSEN. Als „Pater unitatis Assindiae“ wurde er vor fünf Jahren schon herausgestellt – und von diesem Ehrentitel ist kein Gramm zurück zu nehmen – im Gegenteil: Heute vollendet Bbr. StD Martin Gewiese, der Vorsitzende des UNITAS-Zirkels Essen, sein 75. Lebensjahr. Das Fest verbringt er im Kreise der Familie in Sevetal bei Hamburg, doch ganz sicher wird sich noch Gelegenheit finden, persönlich zu gratulieren…

 

2005 schon hatte ihm die Ruhr-Aktivitas als Dank für sein jahrelanges Engagement im Dienst der unitarischen Sache einen Ehrenschieber verliehen. Jetzt war er noch unlängst beim großen Festkommers anlässlich der 133. Generalversammlung in Nürnberg ins Präsidium gebeten worden: Vor der Festcorona galt es Dank für seine federführende Arbeit am neuen Liederbuch des UNITAS-Verbandes abzustatten. Nur kleine Zeugnisse für die immense Arbeit, die der immer genau und aufmerksam beobachtende, zum rechten Zeitpunkt kommentierende und immer verfügbare, schon qua Amt „Erste Alte Herr im Revier“ für die Gemeinschaft leistet.

 

Noch vor wenigen Wochen hatte der aus einer alten Baumeisterfamilie in Düsseldorf stammende Essener-Zirkelvorsitzende vom Jahrgang 1935 bei anspruchsvollen Bergtouren seine Fitness bewiesen. Und festgestellt, dass es mit der Gipfelstürmerei, eine alte Liebe des musisch begabten Pädagogen, noch immer ganz gut klappt.

Doch vor allem die Musik - seine besondere Passion - begleitet ihn seit Jugendtagen:
Tief eingeprägt hatten sich ihm die Kriegsereignisse und die ersten Nachkriegsjahre, in denen er mit 15 zum Instrumentieren, zu Klavier und Violine fand. Nach dem Abitur am Jakobi-Gymnasium/Rethel-Schule mündete seine Begeisterung 1956 in das Schulmusikstudium an der Musikhochschule Köln, er studierte dazu Germanistik, später Latein an der Universität Köln.

Und ihn führte die Musik auch zur UNITAS: Auf Empfehlung eines seiner privaten Musiklehrer schloss sich der 22-jährige Fahrstudent 1957 der UNITAS-Rheinmark in Köln an, wo er mehrmals die Charge des Conseniors übernahm. Nach dem Staatsexamen in Musik 1960 verdiente er seinen Lebensunterhalt zwei Jahre als Geiger im Gürzenich-Orchester der Stadt Köln, 1962/63 folgten das Philosophikum und Lateinexamen. Nach der Philistrierung 1963 hielt er den Kontakt zur Rheinmark, solange sie noch bestand.

 

Schon während seines Studiums an der Musikhochschule hatte er nicht zuletzt 1958 seine Frau Brigitte kennengelernt. 1963 folgte die Heirat und nach der Referendarzeit in Solingen und Essen wurde Bbr. Martin Gewiese 1965 Lehrer an der Marienschule Essen-Werden (Töchter vom Heiligen Kreuz) mit den Fächern Musik und Latein. In den 70-er Jahren kam auch Mathematik hinzu, übernahm verschiedene Verwaltungstätigkeiten, war ab 1975 Oberstufenkoordinator, nach wenigen Jahren Oberstudienrat und Studiendirektor. Seine Frau, mit der er zwei erwachsene Töchter hat, war mit den Fächern Musik und Geographie - wie er - an der Marienschule tätig.

 

Zehn Jahre sind seit seiner Pensionierung nun 2010 ins Land gegangen. In ihnen fand er nicht nur aktiv ins Leben des Essener UNITAS-Zirkels, sondern übernahm in der Nachfolge von Bbr. Dr. Richard Wessendorf auch dessen Vorsitz. Immer wieder sorgt er für intensive Kommunikation und setzt inhaltliche Schwerpunkte im Leben des Zirkels, dessen 120. Stiftungsfest er 2008/09 ausrichtete und den er auch oft bei Verbandsveranstaltungen vertritt. Noch immer lässt er sich auch spontan gerne bei Messen oder Kneipen an Orgel und Klavier in die Pflicht nehmen. „Als verlässlicher Ansprechpartner der UNITAS Ruhrania ist er ein Aktivposten beim Aufbau der Korporation und des UNITAS-Zentrums an der Ruhr“, wussten wir vor fünf Jahren schon zu vermelden. Und dabei ist es auch nach der festlichen Einweihung geblieben: Der neue Vorort UNITAS Ruhrania nahm ihn ganz fraglos und selbstverständlich in Ehrenvorstand und Kompetenzteam auf.

 

Auch wenn Bbr. Martin Gewiese nun zum 75. bei der Familie im hohen Norden weilt: Der Dank, die Glück- und Segenswünsche, mögen ihm auch an der fernen Elbe in den Ohren schallen – dem „pater unitatis Assindiae“. Gratulor!

CB



Hier zum Bericht vom 70. Geburtstag 2005




Veröffentlicht am: 19:22:30 16.09.2010
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