Wort des Vorortspräsidenten ins Neue Jahr /
Berichte und Termine im neuen Newsletter


ESSEN
. „Liebe Bundesschwestern, liebe Bundesbrüder, ich hoffe, Ihr seid allesamt gut in das Neue Jahr hineingerutscht. Möge 2011 für uns alle und damit auch für unsere liebe Unitas ein segensreiches Jahr werden“, schreibt Sebastian Sasse in einem Gruß an die UNITAS-Aktivenvereine.

Im von den Bundesschwestern Anne Sudmann und Anna Maria Schmidt betreuten neuen Newsletter (2/2011) wirft er einen Blick auf die begonnene Arbeit und deren aktuelles Motto:

 

„Wir sind mehr als ein Rotary-Club...“

 

„In Christus verwurzelt“ – unter dieses Leitwort ist das kommende Jahr gestellt worden. Es hebt hervor, in welchem Licht wir als Unitarier erscheinen wollen - kurz, klar, prägnant: Ein Motto das verdeutlicht, was uns verbindet und uns auszeichnet. Und weil das so ist, müssen wir es immer wieder bekennen. Das kann, wie wir alle wissen, auf ganz unterschiedliche Weise geschehen. Unsere Prinzipien, für die wir dankbar sind, geben die Richtung vor.

 

Wichtig ist, dass wir dabei nie vergessen: Wir sind mehr als ein Rotary-Club, der ab und an gemeinsam in die Messe geht, und wir sind auch mehr als ein Brauchtumsverein – wir sind katholische Christen mit einer Mission in dieser Welt.

 

Wie muss eine lebensdienliche Gesellschaft aussehen?

 

Unser Bundesbruder, der Münchner Erzbischof Reinhard Kardinal Marx, hat vor wenigen Tagen bei einer Konferenz über die Universitätspastoral in Europa umrissen, wie eine solche Mission der Unitas aussehen könnte: Ihm sei es wichtig, dass von der „Universität Ideen und Impulse für eine neue Fortschrittsidee ausgehen, die stärker danach fragt, wie eine lebensdienliche Gesellschaft aussehen kann und muss. Dafür braucht es ein umfassendes Bild von Bildung und Wissenschaft, dafür müssen wir katholische Bildung ganzheitlich sehen, nicht klein kariert und eng.“ Angesichts der Ökonomisierung und Beschleunigung des Hochschulbetriebs im Zuge des Bologna-Prozesses suchten die Studenten nach „Orten der Nachhaltigkeit und Wesentlichkeit“. Genau solche Orte, so meine ich, sollten unsere Vereine sein.

 

„Die mitunter selbstbezüglichen, vielfach auch utilitaristischen Scheuklappen des Universitätsbetriebs müssen angesichts gravierender Probleme wie Marktregulierung, Bildungs- und Generationengerechtigkeit, Armuts- und Krankheitsbekämpfung oder Klimawandel abgelegt werden, damit der Blick frei wird für den ursprünglichen Auftrag der europäischen Universität: Humanität, geistige Avantgarde und Knotenpunkt des Netzwerks der Intellektualität im Interesse des Gemeinwohls“, so Bundesbruder Marx weiter.

 

„Geistig aufgeschlossene Atmosphäre schaffen“

 

Dieser Aufgabe müssen wir uns stellen. Zunächst einmal bedeutet dies, dafür zu sorgen, dass innerhalb unserer Vereine eine geistig aufgeschlossene Atmosphäre herrscht. Wir müssen vor allem erst einmal untereinander im Gespräch bleiben – über die von Bbr. Marx genannten Aspekte, aber auch über viele andere. Wir müssen Interesse am Zeitgeschehen haben und uns mit ihm auseinandersetzen. Das kann durchaus auch beim Stammtisch geschehen.

 

Eine besondere Bedeutung kommt natürlich den Wissenschaftlichen Sitzungen zu. Vor allem dann, wenn sie von Aktiven gehalten werden. Wir müssen diese Veranstaltungsform pflegen und erhalten – freilich heißt das auch, sie dem gewandelten Universitätsalltag anzupassen. Genau über diese Fragen hat sich der Hochschulpolitische Beirat in Zusammenarbeit mit mir Gedanken gemacht und einen „Leitfaden für Wissenschaftliche Sitzungen“ erstellt. Dieses Papier wird demnächst der Verbandsöffentlichkeit zur Diskussion zur Verfügung gestellt werden.“

 

Berichte und Einladungen

 

Der neuen Newsletter versammelt nicht nur die Einladung zum kommenden Krone-Seminar in Berlin und zur 134. Generalversammlung in Düsseldorf, er bringt auch Berichte aus den Vereinen. So sind neben munteren Artikeln aus Heidelberg und Karlsruhe dem Newsletter auch Ankündigungen aus Würzburg zu entnehmen: danach beginnt am Freitag, 11.3.2011, um 18.30 Uhr am Fuß des Käppele in Würzburg der von Unitas-Hetania gestaltete erste von vier Kreuzwegen zur geistlichen Vorbereitung der Seligsprechnung von Bbr. Georg Häfner.

 

Termine zur Seligsprechung in Würzburg

 

Auftakt für das Fest der Seligsprechung selbst ist am Freitag, 13.Mai, die Enthüllung einer von Unitas-Würzburg gestifteten Gedenktafel am neu benannten Georg-Häfner-Platz vor seinem Geburtshaus in der Würzburger Innenstadt. Am Abend feiern die Hetanen einen Kommers in der Zehntscheune des Juliusspitals und laden für Samstag und Sonntag zur Teilnahme am geistlichen Programm der Diözese Würzburg und zur Seligsprechung im Dom (www.bistum-wuerzburg.de).

 


 

Der Newsletter 2/2011 hier zum Download





Veröffentlicht am: 22:03:54 01.02.2011
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