Kreuzkneipe beschloss Sommersemester

 

ESSEN. Um es gleich vorweg zu sagen: Die „Auferstehungssuppe“ war eine Wucht. Und auch sonst gab es beste Stimmung bei der Kreuzkneipe der beiden Essener UNITAS-Vereine, mit der das Sommer-Semester offiziell unter den Tisch geschlagen wurde. Heißt aber nicht, dass jetzt nichts mehr läuft …

 

Edle Spenderin der heißen Aufbau-Atzung war Bsr. Judith Koska, die als erste Hohe Dame der jungen Unitas Franziska Christine das Philisterium erreichte. Die Medizinerin und gelernte Außenhandelskauffrau begann bei UNITAS Maria Montessori in Gießen und legte jetzt mit der üblicherweise mit Sekt begangenen fröhlichen Trauerzeremonie schon ordentlich vor: Ruhr-Philister gibt’s ja eher wenige. Es ist halt so schön, noch aktiv zu bleiben…

 

Trotz geschrumpfter Corona gab es reichlich gepflegte Wortwechsel zwischen den Präsiden Bbr. Philipp Böcker und Bsr. Maria Schulze-Öchtering, die eine ausgefeilte Prinzipienrede hinlegte, schließlich auch ein mit gediegener Klavierbegleitung gesteigertes Offizum. Trotz der Hitze der Nacht gab es noch mehr warme Worte in einem spontanen Inoffiz, das reichlich Gelegenheit zum Schmettern mancher angesagter Schlager der Saison gab. Zwar suchte der Kammermohr mindestens eine Strophe lang nach dem richtigen Ton, aber das tut er üblicherweise meistens ja auch woanders. Ob es immer so spät werden muss, ist eine ganz andere Frage ….



Veröffentlicht am: 21:06:25 08.07.2012
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