Rares Gut: Studentenwohnungen

Unitas Ruhrania hat wieder freie Zimmer

 

„Der frühe Vogel....“ – natürlich. Aber wer noch keine Bleibe vor dem beginnenden Semester hat, muss sich beeilen. Nicht mehr lange, dann geht es los an den Unis und Hochschulen im Land. Und wenn die durchgetakteten Vorlesungen und Seminare im Wintersemester 2019/20 angelaufen sind, wird es schwierig mit der Budensuche.

 

„Studentenwohnungen werden knapp“, warnten Ende August 2019 die zwölf Studierendenwerke in NRW. Sie waren mit ihren knapp 4.800 Beschäftigten an über 50 Hochschulstandorten für 613.250 Immatrikulierte zuständig – so vielen wie nie zuvor. Nach dem Jahresbericht für 2018 lag die Durchschnittsmiete bei 257 Euro, die Zahl der Bewerber in über 300 Anlagen aber mit mehr als 50.000 weit über dem Angebot.

 

Damit aber nicht genug: Mehr als die Hälfte der über 38.000 Wohnheimplätze sei „dringend sanierungsbedürftig", so der Alarmruf. Der Investitionsaufwand liege akut bei knapp 300 Millionen, langfristig sogar bei über 700 Millionen Euro. Derzeit liege der Zuschuss für allgemeine Aufgaben der landeseigenen Anstalt bei 40,5 Millionen Euro jährlich – zu wenig, so die Studierendenwerke. Sie fordern vom Land mindestens 15 Millionen Euro zusätzlich.

 

Ein Studentenverein wie unserer segelt an einem solchen Thema meilenweit vorbei. Von staatlicher Förderung haben wir nie etwas gesehen und das wird wohl auch so bleiben. Und doch finden wir wichtig, dass es für Studenten auf Zimmersuche eine weitere Möglichkeit gibt - zumal in Zeiten steigender Studentenzahlen und steigender Mieten.

 

Studentenprojekt: Das eigene Haus

 

Es ist erstaunlich genug: Neben dem öffentlich geförderten Wohnraum und dem freien Markt, auf dem kommerzielle Anbieter den Bau von teuren Studentenwohnungen als profitables Geschäftsfeld entdeckt haben, geraten Projekte wie unseres oft aus dem Blick. Mag sein, dass sie nicht in die Landschaft passen. Aber genau darin liegt ja ihr Reiz. Im bundesweiten Unitas-Verband gibt es damit Erfahrungen, die locker ein Jahrhundert alt sind. Und sie haben auch in Essen Konsequenzen gehabt: Selbstbestimmt, selbstorganisiert, selbstverantwortlich – so ging man auch hier an den Start. Man tat sich zusammen, suchte, fand und baute um, bis es endlich fertig war: Das eigene Studentenhaus. Ehrenamtlich selbstverwaltet und ein Angebot für alle, die sowas gut und verrückt genug finden.

 

Studium mit Mehrwert

 

Einfach war es nicht. Doch jetzt steht es seit zehn Jahren, wird immer wieder auf Vordermann gebracht, bietet neun helle Studentenzimmer und alles, was man braucht. Schöne Räume mit wirklich zahlbarer Miete sind für uns aber nicht alles: Neben den selbstverständlichen Anforderungen des Uni-Alltags muss es in der kostbaren Zeit des Studiums noch einen Mehrwert geben. Dafür steht unser Haus. Wer gerne mit anderen kocht, Sport oder Musik macht, Vorträge organisiert, diskutiert, gerne mal mit anderen um den Block geht, ist hier willkommen. Übrigens alles unter der Devise: „Das Studium geht vor“.

Wie gesagt: „Der frühe Vogel....“. Wer jetzt eine Bude sucht, würde im Unitas-Haus zum WS 2019/20 Glück haben. Drei Zimmer sind frei. „Wir suchen christliche Studentinnen und Studenten, die ihre Werte leben, ihr Studium ernst nehmen, Interesse an fächerübergreifender Bildung haben und sich in Gemeinschaft wohl fühlen und engagieren möchten“, heißt es derzeit auf WG-gesucht.de. Und natürlich sollte und kann man erst auch mal gucken. Alle Infos gibt es unter https://www.wg-gesucht.de/wg-zimmer-in-Essen-Borbeck.5807006.html.


Und was läuft bei Dir gerade? Studium, Hobbies, Alltag - oder einfach nur so quatschen...


Wenn es um unser Haus geht: Unser Kreis von Ehemaligen kümmert sich.


Spezialitäten aus dem Elsass. Irgendeiner hat immer ein Rezept.


Zeit für gute Gespräche im eigenen Haus ....


... oder auch mit Freunden aus anderen Uni-Städten - wie im Sommer in Münster.



Standpunkte finden, Positionen teilen. Was wissen und mehr als nur eine Meinung haben. So sind wir auch an der Ruhr-Unis.




Veröffentlicht am: 17:12:18 23.09.2019
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