BAMBERG/TRIER. Bbr. Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg) wurde von der Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz, die vom 25. bis 28. September in Fulda getagt hat, zum neuen Vorsitzenden der Bischöflichen Kommission Weltkirche gewählt. Diese Kommission ist für die internationalen Beziehungen der Deutschen Bischofskonferenz zuständig, wobei das Hauptaugenmerk auf der Zusammenarbeit mit anderen Bischofskonferenzen liegt. Darüber hinaus trägt sie die Verantwortung für die überdiözesane weltkirchliche Arbeit in Deutschland, vor allem für die Hilfswerke, deren Arbeit sie koordiniert und anleitet. Zum Aufgabenspektrum der Kommission Weltkirche gehört auch der interreligiöse Dialog. Bei Fragen von Entwicklung, Frieden und Menschenrechten arbeitet sie eng mit der Deutschen Kommission Justitia et Pax zusammen, deren Vorsitzender Bbr. Bischof Dr. Reinhard Marx (Trier) ist. Bischof Marx ist auch stellv. Vorsitzender der Kommission Weltkirche. 

Bbr. Bischof Marx (Bild rechts) bleibt für die nächsten fünf Jahre auch Vorsitzender der Bischöflichen Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen. Die Herbst-Vollversammlung bestätigte den Trierer Bischof in diesem Amt, das er bereits seit zwei Jahren innehat. Diese Kommission bearbeitet wirtschafts-, sozial-, und gesellschaftspolitisch relevante Themenfelder. Einen Schwerpunkt bilden die Funktionsbedingungen der Sozialen Marktwirtschaft in Zeiten einer sich immer stärker vernetzenden Welt aus der Perspektive der katholischen Soziallehre. Bischof Marx ist auch Vorsitzender der Bischöflichen Arbeitsgruppe Europa und wird die Deutsche Bischofskonferenz zudem weiterhin in der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (ComECE) vertreten. Die ComECE beobachtet und analysiert die politischen Entwicklungen in der Europäischen Union; sie informiert innerhalb der Kirche über die Entwicklungen der EU-Politik und –Rechtsetzung; sie fördert auf der Grundlage der kirchlichen Soziallehre die Reflektion über die Herausforderungen eines vereinten Europas.
  
aus: unitas 3/2006

 




Veröffentlicht am: 15:03:06 20.10.2006
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