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29.
Juni 2008
Seit dem 9. Jahrhundert ist das Pallium eine Insignie der Erzbischöfe, die sie bei feierlichen Gottesdiensten über dem Messgewand tragen. In der Regel findet es sich auch im Erzbischöflichen Wappen. Bbr. Erzbischof Marx führt es direkt über seinem dem 2. Korintherbrief des Apostels Paulus entnommenen Wahlspruch „Ubi spiritus Domini ibi libertas – Wo der Geist des Herrn wirkt, da ist Freiheit“ (2 Kor 3,17). Der Papst-Gottesdienst mit der Verleihung des Palliums an neu ernannte Erzbischöfe wird vom Bayerischen Fernsehen von 9.20 bis ca. 12.25 Uhr direkt übertragen. Unter den neuen Erzbischöfen rangiert protokollarisch an erster Stelle der Oberhirte von Nairobi, John Njue, der bereits Kardinal ist. Ihm folgt an zweiter Stelle Fouad Twal als Patriarch von Jerusalem. Die übrige Reihenfolge ist chronologisch. Unter den Pallium-Empfängern sind auch zwei Erzbischöfe aus Russland, Paolo Pezzi, der Oberhirte aus Moskau, und sein nach Minsk versetzter Vorgänger Tadeusz Kondrusiewicz. Weiter sind darunter der Niederländer Willem Jacobus Eijk von Utrecht sowie zwei Slowaken: der für die Katholiken des byzantinischen Ritus zuständige Erzbischof Jan Babjak von Presov und Stanislav Zvolensky von Bratislava.
25. Juni 2008
Bbr. Rössler zeigte sich erfreut, bald wieder in heimatliche Gefilde zu wechseln: Der Referatsleiter mit Staatsexamen für das Lehramt am Gymnasium stammt aus Daun (Eifel) und studierte in Bonn und Freiburg Geschichte, Theologie und Philosophie. Aktiv seit Juni 1978 bei UNITAS Stolzenfels in Bonn, ging er zur Fortsetzung seines Studiums an die Universität Freiburg und war mit dem Vorort UNITAS Freiburg 1987/88 Vorortspräsident. Anschließend wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter des verstorbenen CDU-Bundestagsabgeordneten und früheren Wesselinger Bürgermeisters Alfons Müller (CDU), danach Referent für Arbeit und Soziales in der CDU-Bundesgeschäftsstelle. Seit November 1992 ist Rössler Mitarbeiter des Landes Thüringen, zunächst zwei Jahre als Referatsleiter im Ministerium für Soziales und Gesundheit, dann etwa fünf Jahre Leiter des Büros des Präsidenten des Landtages. Seit knapp neun Jahren gehörte er wieder dem Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit an, in den vergangenen acht Jahren als Leiter des Referats „Familienpolitik“. Der neue Beigeordnete ist verheiratet und hat fünf Kinder. Am 4. Juni war er als Referent der Wissenschaftlichen Sitzung zum Thema Familienpolitik bei der gemeinsamen Veranstaltung von UNITAS Ruhrania und UNITAS-Zirkel Essen auf dem UNITAS-Haus in Borbeck zu Gast. (oben im Bild links mit Aktiven der Ruhrania: Sebastian Sasse, Karol Rawski und Senior Richie Duckheim)
25.
Juni 2008
Von
einer besonderen Beobachtung berichtet er bei einer Familienfeier in einem
Restaurant für „wichtige Personen“ aus der High Society der
chinesischen Provinzhauptstadt. Äußerlich unscheinbar - „aber von
innen... oh mein Gott“, schreibt er. Bei der Feier auf dem Dach sei
zwischen Bankchefs, hohen Stadtpolitikern und Polizeichefs ordentlich
aufgetischt worden. Zum ersten Mal habe er den 70-prozentigen Baijiu
(Weißalkohol) probiert und eine absolute Grenzerfahrung gemacht - mit
Tee. 250g guter Tee kosteten in China zwischen 30 und 100 Euro: „Ich
wusste, dass es auch teureren gibt und dass nach oben hin keine Grenze
gesetzt ist. Das die Chinesen das hier mit der Grenze nahezu wörtlich
nehmen, hätte ich nicht gedacht. Ich saß also mit einem sehr netten Mann
beim Tee und er lehrte mich, was ein guter Tee und was ein
schlechter Tee ist. Der gute Tee, den ich munter vor mich
hinschlürfte und der wirklich gut war, hatte einen Wert von 700.000
yuan - das sind umgerechnet knapp 70.000 Euro - und ich habe mich
nicht verschrieben. 250g kosten 70.000 Euro. Ich habe das erst etwas später
erfahren und habe mir das auf der Zunge zergehen lassen. Naja
es war lecker. Bis dann mal mit einer weiteren Geschichte aus China,
Martin.“
24. Juni 2008
Für Mitte Oktober stünde die Veröffentlichung
ausgewählter Kulturprojekte an, für die zahlreiche Bewerbungen aus der 53
Städte und Kommunen zählenden Trägerstruktur eingegangen seien.
Schwerpunkte der Planung seien bislang etwa das Thema „Kultur am
Fluss/Wege zum Wasser“ im Bereich der „Emscherinsel“, sie lägen im Bereich
der Autobahn A 40 und bei den „Folkwang-Atollen“ in der Ruhr. Medienkunst
werde im Gasometer präsentiert, doch bereite den Planern das
In der Stadt Essen als Hauptstadt des Projekts arbeite das installierte Kulturhauptstadtbüro mit Beirat und Arbeitsausschuss an der Optimierung des Marketings, der Entwicklung der touristischen Infrastruktur, der Information und Motivation und Einbeziehung der Bürgerschaft. Man wolle die Aktivitäten und Netzwerke nachhaltig vorantreiben, unterstrich die Ratsfrau: „Wir brauchen mehr Kultur für alle und Kultur ist Stadtentwicklung.“ Kultur sei Ausdruck und Aufgabe der gesamten Bürgergesellschaft. Dies müsse auch die Stadtteile erreichen, antwortete sie auf kritische Nachfragen zur Rolle der Bezirke. In diesem Zusammenhang bestanden Diskutanten auch auf einer deutlicheren Herausstellung der europäischen Komponente. „Die UNITAS hatte Recht, dass sie seinerzeit die Benennung der Universität nach Robert Schuman forderte“, hieß es etwa. Auch zu möglichen Formen der Darstellung des im Mittelpunkt der Bewerbung stehenden Kulturwandels gab es Bedenken, ebenso zur Integrationsleistung, die das Revier auszeichne. Weitere Fragen ergaben sich zum Wesen der Kultur insgesamt, nicht zuletzt zur Rolle und Einbindung der Kirche als entscheidender Trägerin von Kultur, auch in Stadt und Region. Hier seien noch intensivere Abstimmung nötig, erklärte Frau Asche, freute sich aber über die Ausstellung des Domschatzes in der Kohlenwäsche auf Zollverein. „Die Zeit wird aber knapp“, fasste sie die ausstehenden Aufgaben zusammen. Die UNITAS, so erklärte sie nach der von Bbr. Sebastian Sasse (im Bild links mit Senior Richie Duckheim) moderierten und sehr anregenden Debatte, sei eine Keimzelle für kulturelle Arbeit im weitesten Sinne.
Hinweis: 24. Juni 2008
Frau Asche ist Sonderschulkonrektorin, verheiratet, Mutter von drei Kindern und erzielte bei den Kommunalwahlen im Wahlkreis Altenessen-Nord zuletzt ein Ergebnis von 30,4 Prozent der Stimmen. Die seit 1991 in der CDU aktive Borbeckerin ist Mitglied in den Ausschüssen für Soziales, Arbeit und Gesundheit, im Ausschuss für Zuwanderung und Integration, im Haupt- und Finanzausschuss und im Kulturausschuss. Kulturhauptstadt aus 53 Städten
Im Jahr 2010 tritt die „Metropole Ruhr“ in die Reihe
ehrwürdiger europäischer Kapitalen, die als Ergebnis einer Initiative der
griechischen Kulturministerin Melina Mercouri seit 1985 als
„Kulturhauptstädte Europas“ firmierten: Athen, Florenz, Amsterdam, Berlin,
Paris, Glasgow, Dublin, Madrid, Anvers, Lissabon, Luxemburg, Kopenhagen,
Thessaloniki, Stockholm und Weimar traten das „Amt" im vergangenen
Jahrtausend an, es folgten Avignon, Bergen, Bologna, Brüssel, Helsinki,
Damit versteht sich die
Region mit 5,3 Millionen Einwohnern als „Kulturmetropole Ruhr“: Sie will
zum kulturellen Treffpunkt werden, mit vielfältigen Projekten Menschen
einladen, die Region kennen zu lernen und den Wandel des Ruhrgebiets
zur Kulturmetropole Ruhr sowohl für die Menschen in der Region als auch
für Besucher sinnlich erlebbar machen. Mit der Geschäftsleitung für die
als gemeinnützige GmbH im Dezember 2006 gegründete RUHR.2010 GmbH sind als
vorsitzender Geschäftsführer Dr. h.c. Fritz Pleitgen und als
Geschäftsführer Prof. Dr. Oliver Scheytt betraut. Das Team der RUHR.2010
GmbH besteht derzeit aus ca. 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,
Gesellschafter sind der Regionalverband Ruhr, das Land
Nordrhein-Westfalen, der Initiativkreis Ruhrgebiet und die Stadt Essen.
Der Aufsichtsrat der RUHR.2010 GmbH hat Dr. Werner Müller,
Vorstandsvorsitzender der Evonik Industries AG und Moderator des
Initiativkreises Ruhrgebiet, zu seinem Vorsitzenden gewählt. Sein
Stellvertreter ist Dr. Wolfgang Reiniger, Oberbürgermeister der Stadt
Essen. Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff wurde zum
Vorsitzenden des Arbeitsausschusses gewählt.
17. Juni 2008
„Um genau zu sein, versinke ich gerade in Stress“, schreibt Martin. In der nächsten Woche stünden vier Prüfungen an. Wöchentlich sind 50 Vokabeln pro Unterrichtsfach pro Woche zu lernen, ähnlich sehe es in Grammatik, Konversation und Hörverständnis aus. In der Stadt Zheng Zhou werde momentan überall gebaut, alle Bürgersteige würden erneuert. Völlig normal, so der Duisburger Student der Ostasienkunde: Die Passanten nutzten sowieso die Straßenränder, mit dem Fahrrad oder elektronischen Roller bei Rot über die Ampel zu fahren, sei ebenso üblich. In der Stadt seien Motorräder und alles, was nur für eine Person ist und Abgase verursacht, verboten. Langsam halte der Umweltschutz Einzug, auch wenn die mit Ladeflächen versehenen Dreiräder aller Formen pechschwarzen Rauch aus dem Auspuff jagten. „Jetzt muss ich aber weiterlernen - bis dann, Martin.“
Vergnügen oder Missvergnügen: Am Montagabend gab es Spannung bis zum letzten Ballkontakt. Beim Spiel Deutschland gegen Österreich neigte man ähnlich schnell zur Verzweiflung wie beim müden Kick gegen Kroatien. Poldi & Ballack sind vor allem im Fokus der akademischen Ballexperten. Am Donnerstag geht es in Basel um 20.45 Uhr gegen Portugal - und auf dem Haus. Mal gucken, ob sich danach das Mitfiebern erledigt ....
15.
Juni 2008
Bei der anschließenden
Wissenschaftlichen Morgensitzung in den „Domstuben“ wurde deutlich,
dass einschlägige Lexika-Artikel eindeutig umgeschrieben werden müssen:
Kirchenmusikdirektor Stefan Klöckner, Professor an der
Folkwang-Hochschule, erläuterte die Genese des als „gregorianisch“
bezeichneten Gesangs, der weder mit Papst Gregor I. (590-604) zu tun habe,
noch Ausweis für seine Herkunft aus Rom sei. In seinem mit musikalischen
Beispielen und Thesen anschaulich illustrierten Vortrag zeigte er die
Verteilung unterschiedlicher liturgischer Zentren zwischen Byzanz,
Mailand, Rom, Benevent, Toledo und Metz und betonte die Rolle der karolingischen „Renovatio“.
Zwischen 760 und 790 n. Chr. habe die im Reich des Besonders begrüßte der Zirkelvorsitzende Martin Gewiese als Gäste bei dem kurzweiligen Vortrag drei Vertreter der „Schola Cantorum Werdinensis“ um Klaus Ohm aus der direkten Nachbarschaft zum Potthoff-Geburtshaus in der Hufergasse. Am Ort eines berühmten benediktinischen Skriptoriums (gegr. 799 durch den Hl. Liudger) setzten sie eine jahrhundertelanger klösterliche Tradition fort, erklärte Bbr. Gewiese und sprach ihnen für ihre jahrzehntelange Arbeit im Dienste des sonntäglichen Choralgesangs an der Ludgerus-Basilika den großen Respekt der UNITAS aus. Mit einem offiziellen Zipfeltausch zwischen dem AHZ-Vorsitzenden und Bbr. Christoph Weyer, dem gemeinsamem Mittagessen, der Farbenstrophe in der Hufergasse und einem Bummel durch das sommerliche Werden klang das Vereinsfest aus. Hier zum ganzen Artikel und weiteren Meldungen der RUHRANIA auf der Homepage des UNITAS-Verbands
Genau
45 Jahre nach der Veröffentlichung der „Konstitution über die heilige
Liturgie“ (Sacrosanctum
Concilium“
widmet sich die UNITAS damit einem spannenden und traditionsreichen Aspekt
der Messfeier. Wiederholt wurde auch von Papst Johannes Paul II. und
zuletzt von Papst Benedikt dessen Stellenwert hervorgehoben, zu dem es
1963 hieß: „Die Kirche betrachtet den Gregorianischen Choral als den
der römischen Liturgie eigenen
Gesang; demgemäß soll er in ihren liturgischen Handlungen, wenn im übrigen
die gleichen Voraussetzungen gegeben sind, den ersten Platz einnehmen“ (Kapitel
VI: Die Kirchenmusik - Artikel 116). Die
nach Papst Gregor I., genannt der Große († 604 n.Chr.), benannte Der
Referent Professor
Kirchenmusikdirektor Dr. Stefan Klöckner ist nicht nur als Wissenschaftler,
Autor und Hochschullehrer aktiv, sondern präsentiert die beeindruckende
Schönheit alter Kirchenmusik auch einem breiten Publikum. Sie brachte er 2003
mit 40 Sängern im Gasometer Oberhausen anlässlich der Video-Ausstellung
"Five Angels" des Künstlers Bill Viola im September 2003 zu Gehör,
2005 führte er die von ihm rekonstruierte Fassung des "Essener
Osterspiels" aus dem Liber ordinarius in der Domschatzkammer Essen
(14. Jh.) im Essener Dom auf.
Jahrgang 1958, studierte der gebürtige Duisburger zunächst selbst an der Staatl.
Hochschule für Musik Ruhr / Folkwang-Hochschule Essen-Werden, dann an der
Universität Wien, an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
und an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Über Karlsruhe,
Rottenburg-Stuttgart und Tübingen kam er 1999 nach Essen zurück, wo er
seitdem die Professr für Gregorianik und Liturgik an der Folkwang-Hochschule
Essen innehat. 1997 wurde er mit dem „Ruhrpreis für Wissenschaft und
Kunst“ der Stadt Mülheim an der Ruhr ausgezeichnet, 1999 mit der
„Luthermedaille“ in Silber durch den Landesbischof der Evangelischen
Landeskirche Württemberg und mit dem Titel „Kirchenmusikdirektor“
durch Diözesanbischof Dr. Walter Kasper/Rottenburg. VORSCHAU: Nach dem Sonntag geht es für die Aktivitas am Montag zunächst wieder in die Euro 2008: Am Montag, 16. Juni, um 20.00 Uhr gibt es das UNITAS-EM-Special zum Spiel Deutschland gegen Österreich und am Mittwoch, 18. Juni, versammeln sich die Studenten um 19.30 Uhr zum Convent auf dem UNITAS-Haus.
4.
Juni 2008
Offensichtlich sind Fragen der Familienpolitik immer mal wieder heftig, aber nur kurz in der öffentlichen Debatte. Während Erziehungsberaterinnen als „Super Nannies“ Konjunktur im Fernsehen haben, ist das Thema der Sicherheit der Renten und der Altersvorsorge ein Dauerbrenner, die Themen Ausbildung und die Ergebnisse von Pisa-Studien alarmierten die Öffentlichkeit. Die Verhältnisse in den Nachbarländern, in der Familien- und Sozialpolitik von den skandinavischen Ländern bis zu den Niederlanden oder Frankreich sind inzwischen in vielen Polit-Sendungen abgehandelt. Ebenso die Kosten, die ein Kind „verursacht“, oder die Frage der gleichgewichtigen Behandlung von Kinderlosen. Und während Kinder zunehmend als „Armutsrisiko“ dargestellt werden, überbieten sich Politiker mit neuen Visionen für Ganztagsbetreuung, um Reformen von Kindergartenstrukturen, richten Familienzentren ein und scheinen zugleich hilflos vor der offensichtlich zunehmenden Gewalt gegen die Schwächsten in der Gesellschaft zu stehen. Doch gerade im vergangenen Jahr habe die Debatte über die Zukunft unseres Landes wieder an Fahrt aufgenommen, erläuterte der Leiter des Referats „Familienpolitik“ im Thüringischen Staatsministerium. Zu Bbr. Rösslers Aufgabenbereich gehören Grundsatzfragen der Familienpolitik einschließlich Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, der Familienlastenausgleich, das Bundes- und Landeserziehungsgeld und die Zusammenarbeit mit bundes- und landesweiten Familienorganisationen und -institutionen. Es hat außerdem die Aufsicht über die Stiftung Familiensinn. Weiter sind zahlreiche Förderbereiche in diesem Referat angesiedelt: Familienfördernde Maßnahmen, Familienerholung, Familienbildung, Familienverbände, Familienzentren, Vernetzungsprojekte (Bündnisse für Familie, Elternakademie, Landesfamilientag, Familienpflege). Ergebnis der kreativen Sozialpolitik im „Grünen Herz“ Deutschlands ist u.a. das einkommensunabhängige Thüringer Erziehungsgeldes, das seit 2006 zusätzlich zum Kindergeld eingeführt wurde. Danach bekommen Eltern, die ihre Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren zu Hause betreuen, zwischen 150 und 300 Euro im Monat – ohne Einfluss auf die Elternbeiträge für Kinderkrippe und Kindergarten. Familienpolitik: Querschnittsaufgabe der ganzen Politik Mit
Hilfe des neu angeschafften Beamers führte der ehemalige
Grundsatzreferent im Bonner Konrad-Adenauer-Haus der CDU mit einer
Vielzahl von Schaubildern in die Grundlagen der Entwicklung ein: Er
spannte den Bogen über den Familienbegriff zur Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur,
regionalen Unterschieden durch Arbeitsmigration, Familienzusammenführung,
Aussiedlerzuzug und Deutsche Einheit. Faktenreich erläuterte er
insbesondere die demographischen Umgestaltungen der vergangenen 100 Jahre.
Deutlich stellte er die Familienpolitik als "Herzstück der
Sozialpolitik" und "Querschnittsaufgabe" heraus, erinnerte
aber daran, dass kreative Politikgestaltung in diesem Feld allerdings erst
lange Zeit später Wirkungen zeige. Familie sei die "Keimzelle der
Gesellschaft", entscheidender Ort der Erziehung und auch heute
eindeutig kein „Auslaufmodell“, stellte der Ministerialrat klar. Nach
wie vor sei die Gründung langfristiger Lebensbindungen ein hohes Ziel.
Allerdings zeigten Umfragen, dass der Kinderwunsch in bestimmten Alters-
und Bevölkerungssegmenten Einen kritischen, grundsätzlichen Blick warf der Referent auf die zunehmende Tendenz zur totalen Verfügbarkeit des Lebens. Das Fehlen vieler Generationen Ungeborener mache sich auch in wirtschaftlicher Hinsicht deutlich bemerkbar: Spürbare Wirkung zeigten die Entwicklungen der vergangenen drei Jahrzehnte sowohl im Blick auf Lehrstellensituation, aber auch auf den ausgeprägten Facharbeitermangel. Eindeutig sprach sich Bbr. Rössler gegen den oft beschworenen „Kampf der Generationen“ aus. Bei Alt und Jung wachse die Erkenntnis, dass die Zukunft nur durch gemeinsame Anstrengungen gewonnen werden könne. Dafür sei die UNITAS selbst schon immer ein klassisches Beispiel, unterstrich Klaus-Hermann Rössler in Anwesenheit von Verbandsgeschäftsführer Bbr. Dieter Krüll, der eigens zu diesem Abend aus Kaarst angereist war. Herzlich wünschte Rössler der unitarischen Familie mit ihrem neu errichteten Zentrum im Ruhrgebiet Wachstum und Eintracht. Besonders freuten sich die Ruhranen bei ihrem Treffen über den Besuch von Bbr. Norbert Claas, der nach dreijähriger beruflicher Tätigkeit in Chicago/USA mit seiner Familie wieder in die Heimat zurückgekehrt ist und vor fast 20 Jahren als gebürtiger Bochumer als erster Fux zur Unitas im Ruhrgebiet gefunden hatte. Gemeinsame
"Tour de Ruhr" Die schöne Gelegenheit des Zusammentreffens nutzten die Aktiven am folgenden Tag mit dem Vorortspräsidenten von 1987/88, der hier seine familiäre Wurzeln hat, zu einer gemeinsamen Erkundung in der Region. Unweit des Zentrums unitarischer Aktivitäten machten sie sich auf eine Exkursion durch das Gelände der „Neuen Mitte“ in Oberhausen, besuchten das „Centro“ mit seinem Kirchenzentrum und erörterten unterschiedliche Aspekte dieses Beispiels neuer Lebensraumgestaltung. Die seit Beginn mit der UNITAS in Thüringen in besonderer Weise verbundenen Ruhr-Aktiven wünschen der Erfurter UNITAS Ostfalia alles Beste! CB
Erstklassige
Teamleistung: GRAND OPENING am 31. Mai
Nach Eröffnung mit
dem Vereinsgebet und Begrüßung der zahlreichen Vertreter aus Kirche,
Politik und Verband durch den Senior warf der Hausbauvereinsvorsitzende
einen Blick auf die lange Phase der Suche nach einem geeigneten Haus: Von
der Rekonstituierung und der Vereinigung mit der alten Münsteraner
Ruhrania über die Gründung des Hausbauvereins und die konkreter
angegangenen Baupläne bis zum Kauf des "Feldschlößchens" an
der Borbecker Flurstraße ging die Zeitreise, auf der vielfacher Dank an
die Mitstreiter, Begleiter und Unterstützer bei dem Projekt ausgesprochen
wurde. Insbesondere hob er das Engagement von Architekt Bbr. Otfried Jäger,
Bauleiter
UNITAS
und die Wurzeln an der Ruhr Als ehemaliger Pfarrer
an St. Dionysius erinnerte der Essener Stadtdechant und Dompropst Otmar
Vieth in seinem Grußwort an die vielfachen Begegnungen in diesen Jahren
und an die besonderen Herausforderungen für eine dem christlich-sozialen
Gedanken verpflichtete Studentenvereinigung im Ruhrgebiet. Er verwies auf
den Borbecker Vikar Heinrich Brauns und sein Erbe, an die Umbruchszeiten für
die Kirche im Revier und lud herzlich zum Mitfeiern des Bistumsjubiläums
ein. Verbandsgeschäftsführer Bbr. Dieter Krüll skizzierte in seiner
Rede die historischen Beziehungen der UNITAS zur Region, die Gründung des
Gesamtverbandes durch Hermann Ludger Potthoff aus Werden und die
Entwicklungen von der „ersten“ bis zur „vierten“ Ruhrania. Mit
einem Schmunzeln würdigte er die Bemühungen zur Schaffung eines Hauses
als Heimat und Treffpunkt der Ruhr-UNITAS als „Wahnsinnstat“ und
dankte allen daran Beteiligten. Im Namen des Verbandsvorstandes überreichte
er mit Vorortspräsident Johannes Günther dem Hausbauvereinsvorsitzenden
und Schriftleiter
Gute
Wünsche für die Zukunft In seinem humorvollen
Grußwort freute sich Pfarrer Dr. Jürgen Cleve über die unitarischen
Aktivitäten im Stadtteil. Er gratulierte herzlich zum abgeschlossenen
Projekt und wünschte als Philistersenior der K.E.St.V. Assindia Essen
Bonn zu Bochum der UNITAS-Korporation ein studentisches vivat, crescat,
floreat. Der Vorortspräsident, eigens aus Stuttgart angereist, dankte für
die Erfüllung eines 80-jährigen Traums. Das Haus, so der VOP, sei ein
deutlicher Beweis für mitreißendes Leben von Unitariern und dafür, dass
die Prinzipien keineswegs veraltet, sondern wichtiger denn je seien.
Helmut Kehlbreier, Bezirksbürgermeister des rund 87.000 Einwohner zählenden
Essener Stadtteils Borbeck, sprach in seiner Ansprache seinen Dank für
die Bürgerschaft aus. Er wünschte dem wiederhergestellten Treffpunkt in
Borbeck viele Gäste und dem Verein erfolgreiche Arbeit im Sinne der
unitarischen Prinzipien. Als Vertreter der örtlichen Akademiker- und
Studentenvereine unterstrich Winfrid Knobloch als Sprecher des Vorstands
des Zirkels „Kohle“ im
Feierliche
Segnung des Hauses Mit dem unitarischen Bundeslied und der Farbenstrophe der UNITAS Ruhrania ereichte der Festakt einen besonderen Höhepunkt: Der langjährige Vorsitzende und Ehrenvorsitzende des Altherrenvereins Bbr. OStD. i.R. Jörg Lahme überreichte mit bewegten Worten die lange bei dem mehrfach gewürdigten Ehrensenior Bbr. Nobert Klinke aufbewahrte Gründungsfahne des Vereins aus dem Jahr 1911. Zugleich übergab er mit dem langjährigen Quaestor Bbr. Ernst-Hubert Steinmann ein großes geschnitztes Denkmal für die im I. Weltkrieg gefallenen Angehörigen des Vereins, das durch einen Zufall auf dem Dachboden des münsterländischen Stifts Tilbeck gefunden worden war und nun einen besonderen Platz im neuen Ruhranen-Haus erhalten wird. Besondere und persönliche Grüße der Nachbarvereine von UNITAS Rheinfranken in Düsseldorf und Köln überbrachten die Bundesbrüder Prof. Hans-Bruno Makoski und der ehemalige ZHBV-Vorsitzende Franz-Josef Schelnberger. Am mit der Gründungsfahne geschmückten Pult und unter dem aus dem Besitz von Bbr. Dr. Ludwig Freibüter stammenden Kreuz feierte der geistliche Verbandsbeirat und Vorsitzende des Altherrenvereins Kaplan Helmut Wiechmann zum Abschluss einen Wortgottesdienst zur feierlichen Benediktion des Hauses. In seiner Homilie legte der erste Senior des UNITAS-Vereins an der Ruhr die Prinzipien aus und bat in den Fürbitten um den Segen für die Bewohner des Hauses, um ein offenes Herz und um „Pax und Unitas“. Zum Te Deum ging er segnend durch die Reihen, Flure und Zimmer.
Zum fröhlichen Nachmittag konnten sich die Gäste an einem reichhaltigen Kaffee- und Kuchenbüffet erholen, das von den Damen bestens vorbereitet und charmant bewirtschaftet wurde. Bereits am Vortrag waren von den Bundesbrüdern ein stabiles Podium, Beschallungsanlage, wehender Fahnenschmuck und ein von der Kolpingsfamilie Borbeck geliehenes großes Zelt installiert worden. Trotz angesagter großer Regenwahrscheinlichkeit ging erst am Abend ein Platzregen nieder - doch bis dorthin gab es viel Gelegenheit zum Gespräch und freudiger Begegnung. Vom Podium besonders begrüßt und vorgestellt wurden die am Nachmittag eintreffenden Nachbarn aus Viertel und Pfarrgemeinde, von Kolpingsfamilie und Eine Welt-Initiative, von CV und St.V. Frisia Breslau zu Essen, von den UV-Zirkeln Essen und Dortmund. Offizielle Zipfeltausche wurden „open air“ zelebriert und erläutert, im Haus informierte eine kleine Ausstellung, viele Bilder zeigten, in welchem Zustand sich während der zweijährigen Bauphase das nun in frischen Farben leuchtende Haus befand. Hausführungen für interessierte die am Nachmittag rund 150 versammelten Bundesbrüder und Gäste erläuterten das Projekt und das Wesen der UNITAS. Eine mit vielen Informationen zusammengestellte CD zum Wochenende fand manche Abnehmer, die vielfältige Eindrücke selbst vertiefen können.
In prachtvollem Sonnenschein präsentierte sich das Haus nach der gemeinsam besuchten Messe in St. Dionysius am Sonntag. Zu einem entspannten Frühschoppen hatte Zelebrant Pastor Heinrich Grafflage während der Verkündigungen eingeladen und kam selbst, um mit vielen anderen das große Fest ausklingen zu lassen. Beim gemeinsamen Mittagessen und frischem „Feldschlößchen“-Bier beschlossen rund 50 Bundesbrüder, Zirkelangehörige aus Oberhausen und Bottrop, Mitglieder des CV-Zirkels „Kohle“ und Nachbarn das große Einweihungs-Fest. Weitere Hausführungen zeigten, was gemeinsam geschaffen wurde, bevor das große Räumen begann: Mit zupackender Hilfe aller Bundesbrüder wurde der Ort des Geschehens in den Ausgangszustand zurückversetzt. Bestens koordiniert vom unermüdlichen Bbr. Norbert Breiderhoff, schaffte die ermattete Mannschaft den kompletten Rückbau. Am Abend gab es sogar noch eine Betriebsführung in der Großschreinerei von Kolpingbruder Heinrich Müller und zuletzt für eine kleine Gruppe zum Abschluss im Conventsaal einen Komplettdurchlauf aller zusammengestellten über 1800 Bilder vom Bauprojekt. Erst dabei, so schien es, wurde wirklich deutlich, welche „Wahnsinnstat“ tatsächlich hier ein vorläufiges glückliches Ende gefunden hat. Ein großes Fest! HINWEIS & Einladung: Während noch viele Eindrücke sacken müssen, steht nun bereits für Mittwoch die nächste Veranstaltung auf dem Programm: Eine Wissenschaftliche Sitzung zum monatlichen Treffen des Essener UNITAS-Zirkels, die um 19.30 Uhr auf dem Haus beginnen wird. Regierungsdirektor Bbr. Klaus-Hermann Rössler vom Thüringischen Staatsministerium für Familie, Gesundheit und Senioren in Erfurt spricht über aktuelle Fragen der Familienpolitik.
30.5.2008 Zum großen Einweihungsfest ist eine exklusive, auf 60 Exemplare limitierte CD herausgegeben worden, die zahlreiche Informationen zu Verein und Verband, das umfangreiche Bautagebuch und viele Bilder beinhaltet. Zudem entstanden drei Serien mit drei oben abgebildeten Postkartenmotiven, die das renovierte Haus, das Chronogramm auf das Jahr 2008 und die Verbindung zwischen dem Gründungsort Münster und dem Ruhrgebiet zeigen.
Hauptpart der vom
Hausbauverein zum Fest herausgegebenen CD ist das Kapitel zur Totalsanierung im UNITAS-HAUS in der Borbecker Flurstraße.
Als "Protokoll von Staub, Schweiß und Emotionen" zeigt es den
"Studiennachweis der besonderen Art": Auf satten 146 Seiten wird
in Tagebuchform geschildert, wie es auf der Dauerbaustelle langsam und
stetig vorwärts ging. Zeitungsartikel aus den Borbecker
Nachrichten und der Verbandszeitschrift unitas,
aber auch viele Bilder illustrieren die sicher einzigartige
Darstellung eines unitarischen Hausbauprojekts. Die CD zum Preis von 15
Euro kann bei der Aktivitas oder beim UNITAS Ruhrania Studentenheim e.V.
per E-Mail unter ruhrania@unitas.org
bestellt werden. Der Erlös fließt in die Baukasse. 28.5.2008
Dort präsentierte am Dienstagabend Bbr. Marc Schmidt in der Wissenschaftlichen Sitzung Ergebnisse seiner Dissertation zu viablen Entscheidungen im Management. Mit breitem interdisziplinärem Ansatz, anschaulichen Charts und neu beschafftem Beamer an der Wand erläutert, fesselte der gut eineinhalbstündige Vortrag rund 14 Bundesbrüder und Gäste mit Erkenntnissen von der Neurobiologie und Entwicklungspsychologie bis zu gängigen theoretischen und praktischen Führungsmodellen aus den Wirtschaftswissenschaften. Ihnen stellte Marc ein mit qualitativen und quantitativen Methoden untermauertes Konzept entgegen, das emotionalen und intuitiven Erfahrungen die entscheidende Priorität einräumt. Interessante Ergebnisse brachten unter anderem seine Ausführungen zu ethischen und moralischen Standards und Ansprüchen erfolgreicher Unternehmer- und Führungspersönlichkeiten. Eine intensive und kritische Diskussion vertiefte seine hochspannenden Thesen fast bis Mitternacht. Der Mittwoch galt weiteren Vorbereitungen für das Wochenende: Bevor sich in der Nacht Bbr. Karol Rawski endlich wieder aus Moskau zurückmeldete, wurden Stühle aus der Sakristei von St. Dionysius und ein Pult geholt, Möbel gerückt und ein Detailkonzept für die letzten Tage ausgearbeitet. Am Donnerstag beginnen die letzten Reinigungsarbeiten, die Handwerker schließen ihre Aufgaben ab, Elektro- und weitere Montagen stehen an.
24.
Mai 2008
Das soll sich ändern: Anfang der Woche sind die letzten Dinge dran. So heißt es nach dem finalen Anstrich im Flur und Treppenhaus Lampen anbringen, die am Samstag erstanden wurden, auch werden letzte Elektromontagen im Conventraum vorgenommen. Dort muss nach der Wissenschaftlichen Sitzung am Dienstag mit Bbr. Marc Schmidt Platz geschaffen werden für die Stühle, die uns leihweise die Pfarrgemeinde St. Dionysius mit einem Pult zur Verfügung stellt. Der Transport ist für Mittwochabend, 18 Uhr, vorgesehen. Dann dürften die Anstreicharbeiten soweit sein und die Fliesen im Hausflur können bearbeitet werden. Ein Messingschild für die Haustüre ist in Arbeit, wird am Donnerstag abgeholt und angedübelt. Dann kommt auch die vorbereitete Ausstellung langsam an die Wand. Beim Jour Fixe am Freitag kommen ab 15 Uhr letzte Reinigungsmaßnahmen und der Aufbau eines großen Zeltes dran, damit am Wochenende niemand von Schauern überrascht wird. Festakt im Conventsaal Der Samstag wird ein langer Tag: Ab 8 Uhr werden das Podium im Garten aufgebaut und eine Beschallungsanlage bereit gestellt. Fahnen kommen in die vorbereiteten Fahnenhalter und ab 10.30 Uhr könnten die ersten Gäste eintreffen. 11 Uhr geht es dann unter dem Dach für die interne Feier los: Der Sekt ist vorbereitet und um 11.30 Uhr startet die von Ehepaar Gewiese gestaltete musikalische Matinee, für die tags zuvor der Klavierstimmer kommt. Im Rahmen des kleinen Festakts wird dann das Haus eingeweiht, in einem kleinen Gottesdienst gesegnet und seiner Bestimmung übergeben. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, ein Mittagessen im „Feldschlösschen“ einzunehmen und dann den Nachmittag gemeinsam zu verleben. Dazu hatten die Bundesbrüder nicht nur 360 Einladungen samt Semesterprogramm an Verbandsmitglieder versandt, sondern am Montag vergangener Woche auch noch 400 Einladungen in der Nachbarschaft verteilt. Zudem werben große Plakate in Geschäften und Kirchengemeinden Borbecks. Wie viele Gäste aber kommen, ist kaum gewiss - auf jeden Fall werden die Damen und Füxe auch eine Kaffee- und Kuchen-Bar bestreiten, die viele Freunde finden soll. Hausführungen zeigen mit Tafeln und bewegten Bildern, was in den letzten beiden Jahren geschafft worden ist, eine Ausstellung informiert zur Geschichte des Hauses, des Vereins und zum UNITAS-Verband. Auch am Nachmittag kann natürlich gegessen werden, anschließend wird in einen zauberhaften Abend hineingefeiert. Am Sonntag wird nach der gemeinsamen Messe um 10 Uhr in St. Dionysius zum Frühschoppen auf das Haus eingeladen. CD in Vorbereitung Was am großen Einweihungs-Wochenende passiert, wird natürlich im Bild und Text festgehalten. Doch auf der exklusiven CD wird das alles noch nicht drauf sein, die am jetzigen Wochenende fertiggestellt und beim Eröffnungswochenende zum Verkauf angeboten werden soll. Zahlreiche Texte und viele Bilder werden einen Eindruck von der Arbeit rund um das Haus geben, zudem ist sie mit einigen Goodies ausgestattet.
BORBECK. Während der Blutdruck vor der offiziellen Hauseröffnung an der Flurstraße steigt, gibt es neue Goodies auf unserer Internet-Seite. Im Rahmen der Vorbereitung einer kleinen Ausstellung, die an vielen Stellen im Haus zu sehen sein soll, wurde das umfangreiche Fotoarchiv einer intensiven Recherche unterzogen. Aberhunderte Bilder wurden gesichtet, um möglichst viele Aktivitäten „ins Bild“ zu bekommen. (Beispiel s. links) Schwerpunkt der vier entstandenen Tafeln sind gleichgewichtig die 1990er-Jahre und die Jahre seit dem Jahr 2000: Vereinsfeiern, Veranstaltungen, fröhliche Begegnungen, Hochzeiten, Priesterweihen und Exkursionen. Längst verschollen geglaubte Dokumente munterer Jahre traten auf diese Weise wieder ans Licht – gescannt, arrangiert und als Collagen zusammengefügt. Ein kleiner Vorgeschmack auf die Dinge, die insgesamt ab dem 31. Mai an den Wänden des UNITAS-Zentrums in Essen-Borbeck zu sehen sein werden. Unter anderem sind auch eine Vorstellung des Hauses, des Verbandes, der Vereinsgeschichte und eine Sammlung von Presseveröffentlichungen in Arbeit. Derzeit regieren noch Quast und Pinsel im Treppenhaus, Türen werden bearbeitet und letzte Stufen abgeschliffen. Mitte der Woche soll alles fertig sein, damit die letzten Vorbereitungen für Samstag, 31. Mai, klappen. Freie Zimmer bieten ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten für die Verbandsmitglieder. Die Sammlung mit den Fotomotiven gibt es ab sofort unter der Seite „BILDER“.
Das über viele Tausende Kilometer spürbare Beben in der Region SiChuan hatte selbst im 1500 Kilometer entfernten Peking und in Schanghai Hochhäuser zum Schwanken gebracht - noch im mehrere tausend Kilometer entfernten Bangkok waren die Erschütterungen zu spüren. Auch in der Region Zheng Zhou, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Henan südlich des Gelben Flusses, überraschten sie Martin Schwarz im Schlaf, so seine schnell hingeworfenen Zeilen: „Also es hat ganz schön heftig hier gewackelt. … ein entsetzter Aufschrei meiner Schwiegermutter und meiner Frau … Hastige Worte wurden auf Chinesisch von meiner Schwiegermutter und meiner Frau gewechselt, die ich nicht verstand, das Telefon klingelte und mein Schwiegerpa, sagt laut durchs Telefon „Raus aus dem Gebäude!!!!" … Kurz was angezogen und meine Tasche gegriffen, …. und dann schnell runter. Im Treppenhaus hörte es kurze Zeit mal auf und fing wieder an, aber je näher wir dem Boden kamen, um so weniger wackelte es. Das Ganze dauerte höchstens eine Minute und vom 5. Stock Runterhasten ist auch kein Problem gewesen. Dann haben wir gewartet und gewartet, …. Dann hieß es, dass es in ganz Zheng Zhou ein Erdbeben gegeben hatte, dann kamen im Internet Berichte aus Shanghai, ja sogar Peking. Von der Katastrophe in SiChuan habe ich erst heute erfahren denn, im TV gab es keine Berichte, die ich eindeutig verstand. Ich wollte nur mal eben sagen, dass es mir gut geht …“ - gut zu hören!
Bereits
am 2. Mai hatte sich Martin, Kommilitone von Bbr. Roderich Oberstehöhfeld
(mit Martin rechts im Bild), mit einem kurzen Bericht an die
Freunde in der Heimat gewandt. Zwei Wochen zuvor war er zu seinen Schwiegereltern
gezogen. Gab es im April bereits den einen oder anderen 28 Grad warmen
Tag, stets gefolgt von kalten oder regnerischem Wetter, habe Ende des
Monats der Sommer „eingeschlagen“, heißt es in seiner Mail: „Und
das meine ich so, wie ich es schreibe. … ohne Vorwarnung ist es 34 Grad
und heißer. Heute klettern wir sogar auf 36 Grad. Mir macht es Sorgen,
dass wir erst Mai haben und der Hochsommer noch vor der Tür steht,
aber ich denke, ich werde es mit viel Sonnenmilch und einer dunklen
Sonnenbrille überleben.“ Interessant sind auch seine Beschreibung von
Land und Leuten: Beim Besuch der Großeltern seiner Frau lernte er
chinesisches Landleben kennen. „Mir werden schon in der Stadt
ziemlich häufig 'Hallos' hinterhergeworfen oder darüber geredet,
dass gerade ein 'Laowai' (Spitzname für Ausländer, jedoch nicht negativ)
gerade an ihnen vorübergegangen ist.“ Wirkliche Armut sehe man
allenthalben. An das Essen habe er sich mittlerweile gewöhnt: „Da China
so groß ist und jede Provinz, fast sogar jede Stadt eine eigene Spezialität hat,
mache ich mir auch keine Illusionen, irgendwann einmal eine Woche zu haben,
in der nicht etwas Neues aufgetischt wird.“
Mittlerweile habe er ein Gefühl dafür bekommen, was teuer und was günstig
sei. „Ich verspreche, dass ich demnächst auch mal Fotos schicken werde,
aber Angucken, das machen wir dann in Deutschland bei einem Bierchen und
schauen ganz in Ruhe alle durch - auch wenn es dann mehrere 1000 sein können.“
BORBECK. Beim Zug durch die Wüste hatte es Moses einfacher: Links und rechts stützten sie seine Arme, als es mit scharfem Schwert gegen die Amalekiter ging - nachzulesen in 2.Mose 17. Und alles wurde gut. Am Samstagabend fühlten sich alle irgendwie wie der Erzvater Moses: Dicke Arme inklusive. Denn es ging beim Arbeitseinsatz noch mal mit Pinsel und Rollen an Wände und Balken. Das erfreuliche Ergebnis nach geschlagener Schlacht: Unterer Hausflur fertig, innerer Flur ebenfalls samt Decken, das große Zimmer unter dem Dach und die Balkenkonstruktion in nussbrauner und weißer Lasur bearbeitet. Trotz Convent, der ab 10 Uhr vier Stunden lang die letzten Ereignisse und kommenden Termine reflektierte. MEHR ...
9.
Mai 2008 Priesterweihe
im Essener Dom Glückwünsche für Benedikt Ogrodowczyk und Michael Pahl
„Nicht
Management oder Organisationsentwicklung sind die Aufgaben des Priesters,
sondern Jesus präsent zu machen und den Menschen ‚kraftvolle Nahrung‘
im Wort und in den Sakramenten zu geben“, sagte Bischof Genn in seiner
Predigt. Jesus könne man vertrauen. Es lohne sich, „den Weg seiner Spur
zu gehen und Wahrheit und Leben zu finden.“ Auch zahlreiche Mitglieder
der Gemeinde St. Dionysius waren Zeugen des Ereignisses, die
UNITAS-Abordnung traf sich anschließend noch im „Feldschlößchen“. Nach der Weihe feiern die Neupriester zum ersten Mal die Eucharistie in ihren Heimat- und Diakonatsgemeinden. Die „Primizmesse“ von Benedikt Ogrodowczyk wird am 18. Mai in St. Dionysius gefeiert. Der in Oberhausen aufgewachsene Bottroper, nach Studium in Freiburg, Bochum und Wien zum Diakon geweiht im Januar 2007, versah seitdem seinen seelsorgerischen Dienst in St. Dionysius und St. Maria Immaculata. Die pastorale Ausbildung absolvierte er in Münster. Benedikt Ogrodowczyk wird seine erste Stelle in der Gemeinde St. Peter und Paul, Hattingen (Pfarrei St. Peter und Paul) antreten, Michael Pahl geht zum Dienst in die Gemeinde St. Joseph und Medardus, Lüdenscheid (Pfarrei St. Medardus).
Papst Benedikt XVI.: „Ut unum sint!“ ROM. Seine Mittwochskatechese am 7. Mai 2008 widmete Papst Benedikt XVI. dem nahenden Pfingstfest und der durch das Wirken des Heiligen Geistes geschaffenen Einheit der Christen. Der Heilige Vater rief dazu auf, das Gebet zum Mittelpunkt aller ökumenischen Bemühungen werden zu lassen. Zu Beginn seiner Katechese grüßte der Heilige Vater den Katholikos und Patriarchen aller Armenier, Karekin II., und würdigte dessen Bemühungen um die wachsende Freundschaft unter den Christen.
Allen Bundesschwestern, Bundesbrüdern
OBERHAUSEN / BORBECK. Aktive, die sich jetzt vom Studieren ermattet genug fühlen, um an Fronleichnam zur Höchstform auflaufen zu können, sollten sich umgehend beim Senior melden. Es geht am Donnerstag, 22. Mai, um ein veritables Spanferkel und alles, was dazugehört. Und gar nicht weit weg ....
Convent am Samstag, 10. Mai BORBECK. Mehr als 330 Semesterprogramme und Eröffnungseinladungen sind inzwischen von Senior Rüdiger Duckheim samt Anschreiben von Aktivitas und HBV Anfang der Woche verschickt worden, zahlreiche Exemplare gingen per Hand an die Adressaten. Nächster Termin ist programmgemäß ein „Frühstücksconvent": Er ist für Samstag, 10. Mai, auf dem Haus angesetzt und beginnt um 10 Uhr. Themen auf der
Tagesordnung sind voraussichtlich die Nachbereitung der 131. GV in Köln,
die Vorbereitung für die Hauseröffnung am 31. Mai, die nächsten
Veranstaltungstermine und noch anstehende Arbeiten in und am Haus.
Tatendurstige, die den Zweitanstrich im großen Zimmer des Dachgeschosses
und im Vorraum angehen wollen, treffen sich dort bereits ab 8 Uhr.
Hier steht auch das Füllen der Löcher und das Tapezieren der Giebelwand
an. Zudem können der Anstrich der Balken im Conventraum und Absprachen über
die ausstehenden Restarbeiten erfolgen. 7.
Mai 2008
Bbr.
Friedrich-Wilhelm Müller, geboren am 5. Juli 1941 und ehemaliger Ltd.
Regierungsschuldirektor im Institut für Aus- und Fortbildung der Polizei
NRW, hat sich vor allem durch sein Engagement im kommunalpolitischen Bereich
auszeichnungswürdige Verdienste erworben. Der seit August 2006 im Ruhestand
Lebende ist seit 1972
Mitglied
der CDU und gehörte von 1977 bis 2004 dem Kreisvorstand Bochum an. Von 1975
bis 1984 war er Vorsitzender der CDU-Fraktion der Bezirksvertretung Südwest,
seit 1984 gehörte er dem Rat an und war von 1989 bis Ende 2003 Vorsitzender
der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bochum. Seiner Stadt diente er als
Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss, im Ein
Schwerpunkt von Bbr. Müllers kommunalpolitischem Engagement war die
Verkehrspolitik, insbesondere der öffentliche Personennahverkehr. Im Jahr
1992 wurde er Mitglied des Aufsichtsrates der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen
AG, dem er bis zum Jahr 2004 angehörte. Hier widmete er sich
insbesondere der Neuentwicklung eines EU-konformen Finanzierungssystems im
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr bei gleichzeitiger Restrukturierung der
kommunalen Unternehmen. Der Verbandsversammlung des Verbundes gehörte er
von 1994 bis 2004 an, von 1995 war er Vorsitzender der CDU-Fraktion und 1995
wurde er in den Aufsichtsrat gewählt. Er setzte sich mit großem Erfolg dafür
ein, auf dem politisch sensiblen und schwierigen Spannungsfeld zwischen dem
verkehrspolitisch Wünschenswerten und dem finanzpolitisch Machbaren einen
tragfähigen Ausgleich herzustellen. Herrn Müller wurde im Jahr 2004 der
Ehrenring verliehen, der nach der Ehrenbürgerwürde zweithöchsten
Auszeichnung der Stadt. Auch an seinem Altersruhesitz im
Gemeindeverband-Wangerland in Friesland gehört Bbr. Müller dem örtlichen
CDU-Vorstand an. Bbr. Friedrich-Wilhelm Müller hatte sich im Juni 1961 der UNITAS R |