Wissenschaftlicher
Katholischer Studentenverein
UNITAS RUHRANIA BOCHUM-ESSEN-DORTMUND
„Zukunft
gemeinsam gestalten: Christliche Demokraten für Europa".
BERLIN.
Am 28. Februar 2007, 16.30 Uhr, würdigt die Konrad-Adenauer-Stiftung in einem
Festakt "Zukunft gemeinsam gestalten: Christliche Demokraten für
Europa" den 50. Jahrestag der Unterzeichnung der Römischen Verträge im März
1957.
Die Vorsitzende der CDU
Deutschlands, Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, der Präsident der Europäischen
Kommission, José Manuel Barroso, sowie der Präsident des Europäischen
Parlamentes, Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering, halten die Festreden. Informationen
und Audio-files sind anschließend abrufbar über die Homepage der
Konrad-Adenauer-Stiftung www.kas.de.
Das
Programm des Festaktes
am Mittwoch,
28. Feb. 2007, 16.30 - 18.30
MARITIM Hotel Berlin, Stauffenbergstr. 26, 10785 Berlin
Am
25. März jährt sich die Unterzeichnung der Römischen Verträge zum fünfzigsten
Mal. Ohne den Einsatz und den Glauben europäischer Christdemokraten an die
einende Kraft Europas wäre es zu diesem historischen Ereignis nicht gekommen.
Ohne das stete Arbeiten von Christlichen Demokraten für die europäische Idee könnten
wir heute nicht den freien und friedlichen Zusammenschluss von 27 Staaten
begehen.
Historisch und einzigartig ist nicht nur das zu feiernde Ereignis - die
Grundsteinlegung der Europäischen Union -, sondern auch die momentane
Konstellation an deren Spitze: Die Präsidentin des Rates, der Präsident der
Kommission sowie der Präsident des Europäischen Parlaments gehören allesamt
der Familie der Christlichen Demokraten an.
Entsprechend ihrem Mandat und ihrem Selbstverständnis und in Dankbarkeit gegenüber
ihrem Namensgeber will die Konrad-Adenauer-Stiftung dieses Jubiläum würdig
begehen. Die Konrad-Adenauer-Stiftung lädt zusammen mit der Kirchgemeinde der
Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche ein, das zu feiernde Ereignis mit einem ökumenischen
Gottesdienst zu begehen.
Im Anschluss daran findet der Festakt im Hotel Maritim statt.
Ablauf
14.30
Uhr
Ökumenischer Gottesdienst in der KAISER-WILHELM-GEDÄCHTNIS-KIRCHE
• Predigt: Pater Klaus Mertes SJ, Direktor des Canisius-Kollegs
16.30 Uhr: Ort: MARITIM-HOTEL
• Chor: Ode
an die Freude
(Ludwig van Beethoven, 9. Sinfonie, 4. Satz)
•
Begrüßung
Ministerpräsident a.D. Prof. Dr. Bernhard Vogel, Vorsitzender der
Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
•
Reden
Dr. Angela Merkel MdB, Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland
José Manuel Barroso, Präsident der Europäischen Kommission
Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering MdEP, Präsident des Europäischen Parlaments
• Chor: Ode an die Freude
Empfang
Europa-Portal
der Konrad-Adenauer-Stiftung:
Chance Europa
Die
Konrad-Adenauer-Stiftung hat ergänzend zu ihrem offiziellen Programm unter dem
Leitmotiv: "Christliches Menschenbild - Fundament und Zukunft Europas"
das Internetangebot Chance Europa geschaffen. Mehr: www.kas.de/international/
europa/projekte/3200_webseite.html
Christliches
Menschenbild: Fundament und Zukunft Europas
Maßnahmen der KAS zur deutschen Ratspräsidentschaft
Die
Europäische Union ist der größte Staatenverbund und der größte gemeinsame
Wirtschaftsraum der Welt. Sie ist eine Union der Werte: Dank Demokratie,
Freiheit und Solidarität zwischen Nationen und Bürgern können die Menschen in
Frieden und Wohlstand leben.
Das
Scheitern der Referenden über den europäischen Verfassungsvertrag in
Frankreich und den Niederlanden hat jedoch Probleme offenbart. Sie entspringen
einem Orientierungs- und Legitimationsverlust der EU. Das doppelte Nein zeitigte
in der Folge aber auch eine tiefgreifende politische Diskussion über die künftige
Entwicklung und über die Ziele der EU. Seitdem debattieren die Europäer
intensiv über ihre gemeinsame Zukunft.
In
dieser schwierigen Phase übernimmt Deutschland die Ratspräsidentschaft: Die Bürger
müssen von dem Projekt Europa, seiner politische Identität, inhaltlichen
Richtung und seinen Ideen überzeugt werden. Nur so kann Europa Stärke,
Relevanz, Überzeugungskraft und damit auch den erforderlichen Rückhalt in der
Bevölkerung wiedergewinnen. Globalisierung, Sicherheit und Europas Rolle in der
Welt sind in diesem Zusammenhang die großen Themen, in denen Europa seine Präsenz
und Werte spürbar machen muss. Mehr denn je bedarf die Idee eines politischen
Europas der überzeugenden Verteidigung, weil nur auf der europäischen Ebene -
also zwischen Nation und globalisierter Welt - Zusammenarbeit, Solidarität und
erfolgreiches Wirtschaften auf Dauer gelingen können.
Hohe
Erwartungen richten sich an die deutsche Ratspräsidentschaft. Im In- und
Ausland erwartet man von ihr überzeugende Antworten auf die offenen Fragen zur
Zukunft Europas: Als überzeugender Moderator und starker Motor soll Deutschland
die übrigen Mitgliedsstaaten überzeugen und ein klares Startsignal für eine
zukunftsorientierte neue Politik für die Menschen in der Europäischen Union
geben.
Die
Konrad-Adenauer-Stiftung knüpft mit ihren Maßnahmen an diese Rahmenbedingungen
an. Ergänzend zum offiziellen Programm wird sie unter dem Leitmotiv:
„Christliches Menschenbild – Fundament und Zukunft Europas“ mit neuen
Ideen und Projekten die Ratspräsidentschaft begleiten.
Dabei werden drei inhaltliche Akzente gesetzt:
·
Europa
der Bürger
·
Wohlstand
und Sicherheit für alle
·
Frieden
für die Welt
Einen
weiteren thematischen Schwerpunkt der Aktivitäten der Konrad-Adenauer-Stiftung
stellt der 50. Jahrestag der Römischen Verträge dar. Die thematischen und
inhaltlichen Planungen sind aber mit Blick auf die Europawahlen und den 20.
Jahrestag des Mauerfalls in 2009 langfristig angelegt.
·
Die
Konrad-Adenauer-Stiftung konzentriert sich auf politische Projekte, die der
Verteidigung der europäischen Werte und Identität und des gemeinsamen
Einflusses in einer dynamischen Welt dient.
·
Mit
ihren europaweiten Maßnahmen fördert die Konrad-Adenauer-Stiftung die
Abstimmung in zentralen politischen, wirtschaftlichen, sicherheitspolitischen
und kulturellen Richtungsfragen des europäischen Projekts.
·
Ein
traditioneller Schwerpunkt liegt in der Aufklärungsarbeit, um das Vertrauen der
Bürger in die EU zu stärken. Hier will die Konrad-Adenauer-Stiftung stärker
Wissen vermitteln, Zusammenhänge erklären und darlegen, wo der europäische
Mehrwert für den Bürger und die Zukunft Deutschlands liegt.
·
Die
Konrad-Adenauer-Stiftung will die Ratspräsidentschaft auch nutzen, um an den
Beitrag der christlich Demokratie zur europäischen Einigung zu erinnern
Quelle:
KONRAD ADENAUER-STIFTUNG
MEHR:
www.kas.de