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29.
Januar 2008
Hier
gab es ein eindeutiges Votum: Nächster Senior im Sommersemester ist
„verdientermaßen“ der Alt-Internationale Bbr. Richie Duckheim aus
Oberhausen. Nach seiner Aufgabe als Senior der Düsseldorfer UNITAS
Rheinfranken lockte ihn das mit einigen Höhepunkten gespickte anstehende
Semester wieder in eine verantwortungsvolle Aufgabe in der Heimat - zur
großen Freude der Bundesbrüder an der Ruhr. Ihm zur Seite stehen als
Fuxmajor Bbr. Karol Rawski, als Consenioren teilen sich Alt-Senior Daniel
Muschellik und Fux Philipp Böcker das Amt, die Quaestorenpflichten übernimmt
wieder Roderich Oberstehöhfeld und als Scriptor steht ebenfalls Philipp bereit.
Damit ist das Team komplett. Neue
Zimmer zu vermieten
Alt-Senior
Daniel wird die Aufgabe des „Majordomus“ (Hausseniors) auch im
folgenden Semester fortsetzen. Dabei wird sicher die von er Aktivitas
beschlossene Hausordnung hilfreich sein, die eine von Bbr. Richie Duckheim
auf Grundlage der Münsteraner UNITAS im Dondersheim e.V. erarbeitet hatte
und heute vorstellte. Sie soll in Absprache mit dem Hausbauverein
verbindliche Grundlagen für das sich seit diesem Winter entwickelnde
Leben auf dem Haus im „UNITAS-Zentrum Ruhr“ geben.
Die nächste offizielle Vereinsveranstaltung findet in München statt: Zur Amtseinführung von Bbr. Dr. Reinhard Marx als neuem Erzbischof in der bayerischen Landeshauptstadt werden sechs Bundesbrüder - trotz anstehender Prüfungen - am Freitagmorgen an die Isar fahren. Am Freitagabend ist für 20 Uhr ein erstes Treffen mit den unitarischen Bundesbrüdern anderer Delegationen im „Augustiner-Bräu“ in der Nähe des Marienplatzes angesetzt. Am Samstagmorgen heißt es zur festlichen Messe in der Liebfrauenkirche früh antreten. Anschließend geht es nach den Ehrenbezeugungen der Schützen aus Paderborn und aus Geseke bei Lippstadt sowie von Abordnungen der Bayerischen Gebirgsschützen in einem Festzug zur Residenz. Während sich dort die Prominenz aus Kirche, Politik und Gesellschaft trifft, müssen Schützen und Studenten aber nicht darben: Sie treffen sich im Anschluss an den Festzug im Hofbräuhaus. Dort werden auch die Bundesbrüder Gelegenheit haben, den neuen Erzbischof im Anschluss an den Festakt herzlich zu begrüßen. Denn diese Begegnung wird auch Bbr. Reinhard Marx nicht missen wollen. Für die UNITAS Ruhrania umso wichtiger: Denn ohne seinen mutmachenden und aktiven Einsatz als damaliger Direktor der Kommende in Dortmund wäre die Wiederbegründung der UNITAS an der Ruhr Anfang der 1990-er Jahre niemals zustande gekommen.
Wer macht´s im Sommer?
Was hat gut geklappt, welche Anregungen gibt es für das kommende Semester? Diese Fragen wird die Aktivitas nach dem Semesterbericht von Senior Daniel Muschellik erörtern. Rückschau und Bilanz geben ohne Zweifel auch wichtige Hinweise für das anstehende Sommersemester, in dem sich die Ruhrania auf einen Höhepunkt in der 97-jährigen Vereinsgeschichte vorbereitet: Neben einem ansprechenden Wissenschaftsprogramm, für das schon erste Vorschläge vorliegen, soll die Einweihung des "UNITAS-Zentrums Ruhr" im "Feldschlößchen" am Wochenende 31.5./1.6. einen würdigen und fröhlichen Rahmen erhalten. Sie wird als Vereinsfest zu Ehren des Hl. Bonifatius gefeiert werden und der Treffpunkt für alle werden, die die jährlichen Ruhranen-Treffen in Münster-Sprakel vermissen. Hier kommt es sicher nicht zuletzt auf das zu wählende Leitungsteam an, das auch die Verbindung zu den neugewählten Gremien intensivieren und deren Arbeit mit seinen Möglichkeiten begleiten wird. Die Entwicklung der Routine im Haus, Baufragen, die zu erstellende Hausordnung und die Vermietung der freiwerdenden Zimmer sind sicher ebenso wichtige Punkte, auf die es in den nächsten Monaten ankommt. Natürlich soll auch das Feiern nicht zu kurz kommen und sicher gibt es auch Hinweise für lohnende Fahrten - nicht nur zur 131. Generalversammlung in der Domstadt Köln, wo das 100-jährige Bestehen der Straßburger UNITAS gefeiert wird. Und zuletzt wird sicher bereits die Eröffnung der Gastronomie im Erdgeschoss des "Feldschlößchens" ein Highlight in Essen-Borbeck und herausragender Auftakt für das 195. Vereinssemester sein. Zwei weitere Termin im Wintersemester stehen noch aus: Am Samstag, 9. Februar, wird nach dem Semesterabschlussgottesdienst um 18 Uhr der offizielle Semester-Ex steigen. Dazu sind alle Mitglieder und Freunde herzlich eingeladen. Ebenso herzlich lädt der UNITAS-Zirkel Essen am 13. Februar zum Monatstreffen, das diesmal der Geschichte und Gegenwart des christlichen Georgien gewidmet ist und um 19.30 Uhr im "Istra" in Essen-Rüttenscheid beginnt.
20.
Januar 2008
Der
Nachmittag galt den Beratungen des mit 27 Mitgliedern wie selten gut
besuchten und von Bbr. Pater Benedikt Kisters (Kirchhellen) moderierten
Cumulativconvents (CC), der dem Aktivenverein und seiner Arbeit ein sehr
gutes Zeugnis ausstellte. Mit Spannung erwartet wurde insbesondere die
komplett und einmütig erfolgte Neuwahl des Vorstands des Altherrenvereins
(AHV) der Ruhrania: Neuer Vorsitzender ist Kaplan Helmut Wiechmann (Altena),
Geistlicher Beirat des UNITAS-Verbandes, neuer Stellvertreter ist Bbr.
Michael Schneider aus Datteln. Bbr. Ernst-Hubert Steinmann (Hamm) setzt
seine Tätigkeit als Quaestor fort, neu als Scriptor ist Bbr. Ludger
Steinmann (Dorsten). Damit ist seit vielen Jahren der Vorstand wieder
komplett. Und nicht nur das: Denn der Altherrenverein hat auch erstmals
einen Ehrenvorsitzenden. Auf Antrag von Ehrensenior Christof Beckmann fällte
die Versammlung den einstimmigen Beschluss, Bbr. Jörg Lahme diese
Auszeichnung anzutragen, der 27 Jahre lang den Vorsitz des
Altherrenvereins geführt hatte. Der mit einem umfänglichen Beirat
versehene neue Vorstand im Hausbauverein (HBV) bestätigte die
Bundesbrüder Dr. Beckmann im Vorsitz, Michael Schneider als
Stellvertreter, Dr. Nikolaus Mantel (Essen) als Quaestor und Dr. Markus Mönig
(Iserlohn) als Scriptor. Intensive Beratungen zu Entwicklung, Stand und
Finanzfragen rund um das Bauprojekt zeigten die bisherigen Leistungen und
zukünftigen Herausforderungen auf und bestimmten das Wochenende 31.Mai/1.
Juni als Termin für die offizielle Eröffnungsfeier des UNITAS-Zentrums.
Bereits für die Vorbereitung des 100-jährigen Bestehens konstituierte
sich eine Kommission, um die Konzipierung einer Festschrift in die Wege zu
leiten. Ehre,
wem Ehre gebührt
Da der Kommers nach dem donnernden Salamander auf die beiden Neurezipierten angenehm früh unter den Tisch geschlagen wurde, ergaben sich im Anschluss noch viele Gelegenheiten zum Gespräch und zu ausgelassenem Singen, bei dem Bbr. Christoph Weyer kräftig in die Tasten griff. Und die Mahnung des Präsiden hatte offensichtlich Gewicht: Zur Messe war am Sonntagmorgen die komplette Mannschaft wieder angetreten, um anschließend das Fest auf dem Haus bei einem gepflegten Frühschoppen ausklingen zu lassen. (FOTOS oben: Martin Gewiese, Torsten Waibel, Christof Beckmann)
UNITAS
solidarisch mit den Nokia-Arbeitern "Der
Wissenschaftliche Katholische Studentenverein UNITAS Ruhrania
Bochum-Duisburg-Essen-Dortmund erklärt seine Solidarität mit den
Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen des Nokia-Werkes in Bochum und mit
allen von den Schließungsplänen betroffenen Menschen und ihren Familien.
Es
wird hier in nicht hinnehmbarer Weise das Recht des Menschen als Person
auf Arbeit verletzt, ja die menschliche Person an sich wird angegriffen.
Die Menschen werden in existentielle Ängste und ins soziale Aus versetzt.
Der Mensch, der Ausgangspunkt und Ziel allen wirtschaftlichen Handelns
ist, wird durch so ein Unternehmerverhalten seiner Würde beraubt und wie
Ware verdinglicht. Das
Unternehmen Nokia missachtet mit diesem Verhalten zutiefst die Würde der
menschlichen Person. Es ist eine Schande und eine Zersetzung der
menschlichen Kultur, wenn Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen als bloße
Erwerbsmittel und nicht als freie und verantwortliche Personen behandelt
werden (Gaudium et Spes, 27). Die
Verweigerung des Dialogs seitens des Unternehmens Nokia mit den
Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen und den Vertretern der Politik nicht
akzeptabel - zumal auf dem Hintergrund der staatlichen Zuschüsse in
Millionenhöhe. Das Gemeinwesen hat ein Anrecht auf diesen Dialog. Die
UNITAS Ruhrania fordert die Unternehmensleitung auf, ihren Entschluss zu
überdenken. Den von der Schließung bedrohten Menschen wünscht die
UNITAS Kraft, Hoffnung und Ausdauer im Kampf um ihr Recht."
16.1.2008 9.
Januar 2008
Revier: Region mit langer Glaubenstradition Dass nun dieses Jubiläum begangen werde, sei angesichts der
großen Geschichte der Mutterbistümer Köln, Münster und Paderborn fast
„ein Fliegendreck“, schmunzelte Hermans. Doch habe man im Ruhrgebiet
immer gut zu feiern gewusst: „Es ist ein wichtiger Beitrag, um seine
Identität zu finden“, erklärte er und skizzierte kurz die lange
Kirchengeschichte der Region. So sei hier wie überall die Säkularisation
nach dem Zusammenbruch des Alten Reiches eine Befreiung der Kirche aus
alten Herrschaftsverhältnissen und Grundlage für einen ungeheuren religiösen
Aufbruch des 19. Jahrhunderts gewesen. Die Umschreibung Bistumsgrenzen
1821 habe zwar gezeigt, dass noch kein Begriff vom Ruhrgebiet als eigener
historischer Region bestand, doch habe die Industrialisierung unabänderliche
Fakten geschaffen: Bis 1910 habe sich die Bevölkerung
durch den gigantischen Zustrom verzehnfacht, erst durch Zuwanderer aus den benachbarten Regionen, dann aus
weit entfernt liegenden Gegenden des Reiches. Ab 1950 erst seien für diesen
von Menschen mit „starkem
Migrationshintergrund“ bewohnten Breitengrad wieder geheime Gespräche
zur Einrichtung einer kirchlichen Struktur geführt worden, an denen u.a.
der Kölner Kardinal Frings stark beteiligt gewesen sei. Die Verhandlungen
durch den mit den deutschen Verhältnissen gut vertrauten
US-amerikanischen Nuntius Aloisius Muench hätten für damalige Verhältnisse
anfangs zwar halbwegs akzeptablen Grenzen geführt. „Was uns jetzt
angeht, muss man wirklich fragen, ob sie heute noch ihre Berechtigung
haben. Denn das Ruhrgebiet ist größer“, erklärte Bbr. Hermans.
„Wirkliche Glücksfälle“ für die Neugründung des
damals 1,4 Millionen Katholiken zählenden Ruhrbistums seien der aus
Paderborn gekommene, breit für diese Aufgabe qualifizierte Gründungsbischof
und spätere Kardinal Franz Hengsbach, aber auch die geschickt austarierte
Führungsmannschaft gewesen. Die Verbände seien damals zwar nicht
ausreichend ausgestattet worden, doch habe sich mit der Zeit durch die
Verbandstagungen Ende der 1950er Jahre gezeigt, dass die neue Wirklichkeit
auch in den Mutterverbänden angenommen wurde. „Man musste sich finden -
und es hat sehr gut geklappt“, meinte Hermans. Vor allem habe die Diözesansynode
ein starkes Gewicht gehabt. „Heute sieht man nichts dergleichen“, so
seine Kritik. „Die Beteiligung des Volkes Gottes ist ganz wichtig“,
unterstrich Hermans. Dies habe das Ruhrbistum als „soziales Bistum“
mit seinen wie in kaum einem anderen vielfältigen Initiativen deutlich
gemacht, einem Gebiet, auf dem es sich sehr experimentierfreudig erwiesen
habe. Von der Jugendarbeit bis zur gemeinsamen Sozialarbeit in den
Betrieben sei vieles entwickelt worden, was schließlich auf die harten
gesellschaftlichen Veränderungen traf. Auch pastorale Initiativen wie die
ersten, in den 70er Jahren entwickelten Conventgemeinden hätten
Vorbildcharakter gehabt. Sie seien mit all ihren Vorzügen aber auf halbem Weg stecken geblieben.
Auch der Katholikentag in Essen 1968 sei trotz mancher Zuspitzungen ein
wichtiger Aufbruch gewesen, er habe ein neues Bewusstsein für die
Partizipation und Mitverantwortung der Laien geschaffen. Auch dies sei
"allerdings nie ausreichend reflektiert" worden. Missionarische
Konzepte sind gefragt Nun, da aus ursprünglich 320 Gemeinden ganze 43 Großgemeinden
entstünden, sei umso mehr klar, dass der Analyse der Wirklichkeit die
Umsetzung in Praxis folgen müsse. „Wir müssen soziale Realität in
kirchliche Arbeit umsetzen“, so Hermans. „Woher sollen Berufungen
kommen, wenn junge Menschen keine Jugendpriester mehr erleben?“, fragte
er mit Blick auf das personale Angebot in geistlicher und sozialer
Hinsicht, auf die universitäre Ausbildung und auf die Realität der
christlichen Familie heute. Der Priester heute müsse „eine Mystagoge
sein, der in ein Geheimnis einführt“, so der langjährige Dozent am
Bischöflichen
Zukunft mitgestalten: Auf jeden kommt es an In der sehr engagierten Diskussion kamen vielfältige Beobachtungen aus dem Alltag und der Wirklichkeit in den Gemeinden zum Ausdruck. Nicht nur zum Priesterbild, das mit seinen Anforderungen offen angesprochen wurde. Die soziale Realität der Kirche und der Gesellschaft seien fundamental verändert, wie die Beiträge von Aktiven in Pfarreien, Gruppen, Verbänden und aus dem schulischen Bereich zeigten. Oft fehle es schlicht an elementarstem Glaubenswissen. Doch bei allem Negativem aus der Praxis gab es auch Optimistisches: Selbst die Unitas, so etwa eine Einlassung von Bbr. Richie Duckheim, zeige inzwischen wieder eine neue Nachfrage nach Orientierung: Viele längst totgesagte Vereine im Verband erfreuten sich inzwischen wieder einer starken Aktivitas. „Wenn überhaupt etwas Zukunft hat, ist es die Kirche, erklärte Bbr. Hermans. „Jeder muss seinen Beitrag leisten und darf sich nicht den Mund verbieten lassen,“ so sein abschließendes Plädoyer für den aktiven Einsatz der mündigen Laien in der Kirche, die für ihren Glauben in ihrem Alltag Zeugnis ablegen. Und die auch zu feiern wissen: Nicht nur, wenn oder weil es auf dem Terminkalender steht, sondern weil es zum Leben dazugehört. Soviel hat unter anderem dieser so erfreulich zahlreich besuchte Neujahrsempfang 2008 der UNITAS Ruhrania und der UNITAS-Zirkel der Region mindestens bewiesen. Denn die Freude war allgemein: Ob die Zirkelvertreter aus Essen, Castrop-Rauxel, die Vertreter des CV-Kohle-Zirkels, der St.V. Frisia Breslau oder der langjährige Bundestagsabgeordnete und ehemalige Adveniat-Geschäftsführer Bbr. Dr. Paul Hoffacker - alle dürfen gerne - und immer wieder - wiederkommen. Für die Aktiven kündigte Bbr. Helmut Wiechmann als Geistlicher Beirat des Verbandes mit dem Vorbereitungsteam ein Glaubenswochenende an, das unter dem Thema "Eucharistie" stehen wird und sicher vertiefen kann, wofür UNITAS auch in schwierigen Zeiten für die Kirche stehen kann.
Am
9. Januar: Neujahrsempfang auf dem Feldschlösschen
Hintergrund
für das gewählte Thema ist der bundesweit beispiellose Strukturwandel im
Ruhrbistum. Er geht derzeit in die entscheidende Phase: 2008 werden
zahlreiche Kirchengemeinden ihre Selbständigkeit aufgeben und die letzten
Großpfarren entstehen. Mitten in diesem schwierigen Prozess begeht das
Ruhrbistum Essen in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. "Leben im
Aufbruch" lautet das Motto des Jubiläums. Den Auftakt machte am
Neujahrstag der Besuch der Vertreter der Essener Mutterbistümer Köln, Münster
und Paderborn - sie feierten mit Bischof Felix Genn und dem Botschafter
des Hl. Vaters einen festlichen Gottesdienst im Hohen Dom. Beim
UNITAS-Neujahrsempfang am Mittwoch soll in Vortrag und Diskussion soll den
Fragen nachgegangen werden, welchen Voraussetzungen die Errichtung dieser
kirchlichen „Großbaustelle“ folgt, unter welchen Bedingungen der
Umbauprozess des jungen Ruhrbistums gelingen kann und wie den vielfältigen
Herausforderungen zu begegnen ist.
4.1.2007
Convent mit viel Programm Der
um 19 Uhr gestartete Convent sah eine ermattete Rumpfmannschaft, aber
einen erfreulichen ersten TO: Nach kurzer Debatte wurde dem Antrag von
Philipp Böcker auf Aufnahme einstimmig stattgegeben. Nach intensiven
Beratungen zu den anstehenden Veranstaltungen und nach Vorstellung der
anstehenden Baumaßnahmen am Haus übernahm er bis zum Semesterende sogar das
freigewordene Amt des Scriptors. Mit der Aufnahme von Bbr. Christoph Weyer
und Philipp Böcker werden nun zwei festliche Rezipierungen im Mittelpunkt
des Kommerses zum 97. Stiftungsfestes am 19. Januar stehen. Das Conseniorat übernehmen
nach Beschluss des Conventes für den Rest des Semesters der X und Bbr.
Roderich Oberstehöhfeld gemeinsam. Ehrensache ist, dass die UNITAS Ruhrania am Samstagabend bei der traditionellen
Dreikönigs- und Philistrierungskneipe der UNITAS Rheinfranken anlässlich
der Philistrierung des Alt-Vorortspräsidenten Bbr. Rolf Berweiler
teilnimmt. Auf der von Rheinfranken-Senior Bbr. Richie Duckheim geschlagenen
Kneipe wird zudem Bbr. Tim Kölling geburscht, Herr Holger W. Jackisch
wird feierlich in die Reihen der Unitas Rheinfranken aufgenommen. Gratulor!
- freudige Ereignisse also auch in der Landeshauptstadt und herzliche
Gegeneinladung nach Essen! 3.1.2007 Der
Start der Aktivitas ins Jahr soll ja recht hübsch gewesen sein: Wie man so
hört, wurde Bbr. Gordian Geilenkirchen, derzeit UNITAS Berlin, seinem
unerschütterlichen Ruf als DER Partymacher No.1 wieder gerecht.
Oberhausen-Altstaden soll 03.01.2008: 09.01.2008:
Liebe
Bundesgeschwister
Zum Jahresende blicken wir auf
ein turbulentes Jahr zurück. Ein sicher entscheidendes in der langen
Geschichte unserer Gemeinschaft, die ihre Zelte nun im Ruhrgebiet
aufgeschlagen hat, die hier vor Anker gegangen ist und sich eine Heimat
schaffen konnte. Mit dem Bau des UNITAS-Hauses und allen über das Jahr hinaus
getroffenen Entscheidungen haben wir viel gewagt. Insbesondere die letzten
Monate haben uns viel abverlangt: Vor allem Geduld und Durchhaltekraft, mit
der schließlich das erste Ziel erreicht werden konnte. Das Haus ist bewohnt,
eine studentische Hausgemeinschaft ist entstanden, wir nutzen nun alle einen
neuen Versammlungsort und hoffen, dass das Leben auf dem Haus Strahlkraft
entfaltet. Über das Gebäude hinaus, in die unitarische Familie in der
Region, in unser universitäres und Wohnumfeld hinein, damit es zu einer
Heimat für viele wird. Und damit wir - jeder einzelne - dabei immer mehr das
werden, wozu wir bestimmt sind: Menschen, die dem Stern folgen und den
entdecken, der mit uns auf dem Weg ist. In seinem Segen können wir alles
wagen. Freuen wir uns auf die kommenden
Wegstrecken. Wir sind die letzten gemeinsam gegangen, sind weit
gekommen. Semper
in unitate!
19.12.2007 „Immanuel - Gott ist mit uns - das
ist wohl der schönste Name Gottes!“ - wie ein roter Faden zog sich
diese Aussage von Bbr. Norbert Linden durch seine Advent-Meditation am
Mittwochabend. Gut ein Dutzend Gäste im UNITAS-Haus nahm der Vikar an der
St. Dionysius-Kirche mit auf einen Streifzug durch die
Kunstgeschichte. An Beispielen aus unterschiedlichen Epochen illustrierte
er die Verheißung der Propheten des Alten Testaments: Gott wendet sich
seinem Volk ganz zu, er selbst wird sich entäußern und unter den Menschen
wohnen.
Nach dem Abendsegen dankte Senior Daniel
Muschellik für die anschauliche Präsentation des Themas bei diesem
dritten und letzten Adventsgespräch im laufenden Semesterprogramm, das
auch noch mehr Zuhörern vielfältige Anregungen hätte geben können.
16.12.2007
Bbr.
Nikolaus Mantel erörterte auf dem Hintergrund der Familien- und Zeitgeschichte die zentrale
Frage, ob und wie Konstantin bereits als Christ gehandelt habe. Das unter
den Schlägen äußeren Drucks, unter wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen
ächzende Reich hatte seit Kaiser Diokletian mit der territorialen
Verteilung der Regierungsgewalt eine neue Regierungsform erhalten, in der
sich auch Konstantin erst gegen Konkurrenten durchsetzen musste. Eine
wichtige Frage spielte für die innere Verfassung des Reiches dabei auch
das Verhältnis zur wachsenden Christengemeinde, die für das durch
erzwungenen Kaiserkult zusammengehaltene Staatswesen gewonnen werden
sollten. Versuche früherer Machthaber und von Zeitgenossen, die sich der
göttlichen Verehrung der Kaiser verweigernden Christen durch Gewalt und
Verfolgung, Enteignung und Ächtung gefügig zu machen, waren
fehlgeschlagen.
Bestens
vorbereitet durch die Aktivitas, gab das erste Vereinsfest auf dem neuen
Haus einen Eindruck, welche Möglichkeiten der am Sonntag von der
Morgensonne verwöhnte Treffpunkt nun für alle bietet. Ein Rundgang im
und um das Haus an der Flurstraße machte die Altherrenschaft auch mit den
Fortschritten bei den Bauarbeiten vertraut. Besonderes Interesse fanden
die großzügigen Zimmer: „So hätten wir gerne alle mal studiert!“ Nächste Veranstaltung ist das Geistliche Abendgespräch mit Bbr. Vikar Nobert Linden am Mittwochabend, zu dem herzlich eingeladen wird. Es beginnt um 19.30 Uhr und ist das letzte Treffen vor der Weihnachtspause.
14.12.2007
Mit diesem Absender unterzeichneten die Anwesenden am Abend auch einen gemeinsamen Offenen Brief, der dem Fernsehsender RTL2 und örtlichen Medien zugehen wird. Gespräche in der UNITAS Ruhrania hatten dazu die Anregung und die schriftliche Vorlage gegeben. In ihrer ernstgemeinten Polemik "Zweifelhafter Ruhm" drücken die Unterschriften die einhellige Meinung zu einer so genannten "Doku-Soap" aus, die derzeit unter dem Titel „Wir in Essen-Borbeck“ ausgestrahlt wird (Das vielversprechende Logo der Sendung links). „So schön es wäre, wenn sich Kameras mal wirklichen Themen stellen würden, so klar muss für mit Menschen und ihren Gefühlen spielende, kühl und rücksichtslos berechnende Filmleute gelten: Bleibt zuhause, wenn ihr nichts Besseres zu tun habt“, erklären die Unterzeichner. „Wir nehmen uns lieber selbst auf die Schippe. Und allemal besser. Darin haben wir mehr Übung als Ihr. An unsere Zustimmungsquote zu unserer Stadt kommt Ihr niemals dran. RTL2 – jetzt erst recht: Zum Abschalten.“ Das Schreiben zum Download und zu den Erstunterzeichnern: MEHR ...
14.12.2007 Immer wieder gab er in dem nur durch Kerzen erhellten Conventssaal Gelegenheiten zum persönlichen Nach- und Mitdenken - auch um „Lebensstille“ zu schaffen, so der aus Altena angereiste Geistliche Verbandsbeirat. Maria, die vom ersten Augenblick ihrer Existenz in besonderer Weise begnadete, erklärte er, sei wie ein Kirchenfenster, durch das die Ostersonne ihres Sohnes Jesu Christi scheine. Die gemeinsamen Fürbitten galten auch der unitarischen Gemeinschaft, den Verstorbenen und Lebenden, insbesondere der Hausgemeinschaft an der Flurstraße. Mit dem Segen schloss er die Komplet. Ein besonderes Zeichen dieses Abends: Erstmals im neuen Haus trug Helmut die kostbare UNITAS-Stola, ein Geschenk von Ehrensenior Norbert Klinke zur Priesterweihe. Für ein weiteres Geschenk, das nun das Haus selbst ziert, dankten die Bundesbrüder im Anschluss: Denn Bbr. Norbert Breiderhoff dedizierte der Ruhrania zum Nikolaus einen präparierten Korporations-Fuchs, der allgemeine Aufmerksamkeit fand, sicher noch lange sein neues Domizil bewohnen und früher oder später auch einen Namen bekommen wird. Von Bbr. Bernd Genser stammt zudem ein fescher neuer kleiner Kühlschrank, der gleich in die noch povisorische Theke integriert wurde. Bis weit nach Mitternacht dauerten die angeregten Gespräche über die Themen des Abends, über Hausbaufragen und die kommenden Veranstaltungen. Überraschender Besuch war mit Bbr. Erwin Matern Genser und seiner Frau etwa aus Angermund gekommen, ebenfalls zu Gast waren "Dr. Faustus" Heinrich Loosen, Bbr. Dr. André Lipski, "Plato" Winfried Knobloch vom CV-Zirkel "Kohle", Bbr. Michael und Bsr. Birgitta Schneider aus Datteln. Einen besonderen Augenblick erlebten zuletzt Senior Daniel Muschellik, Roderich Oberstehöhfeld und Xhc Christof Beckmann, die in bundesbrüderlicher Runde ein offizielles Schreiben bezeugen durften: Neu-Hausbewohner Philipp Böcker, Student der Wirtschaftsinformatik aus dem westmünsterländischen Stadtlohn, stellte auf einem Bierdeckel den formvollendeten Antrag auf Aufnahme in die UNITAS Ruhrania. Ein weiterer, aber echter und lebendiger Fux.
Letzte
Messe: Abschied von „Imma“ am 8. Dezember
Ihr eigenes
traditionelles Vereinsfest ist auf den
kommenden Sonntag, 16. Dezember,
verlegt: Nach dem Besuch der Messe um 10 Uhr in St. Dionysius treffen sich
die Mitglieder auf dem UNITAS-Haus zum Frühstück und zur
Wissenschaftlichen Morgensitzung. Bbr. Dr. Nikolaus Mantel wird in seinem
Vortrag die „Konstantinische Wende“ in den Mittelpunkt stellen. Der
Termin ist "ho": Für die nicht entschuldigten Mitglieder
besteht Anwesenheitspflicht. Vorbereitet wird das UNITAS-Vereinsfest zuvor durch den 2. Abend in der Reihe der Adventgespräche: „Maria, die im Ursprung Geheiligte“ lautet am Mittwoch, 12.Dezember, um 19.30 Uhr das Thema des Geistlichen Impuls des Geistlichen Verbandsbeirats Bbr. Kaplan Helmut Wiechmann (St. Theresia vom Kinde Jesu, Altena-Evingsen) Gegen 21.45 Uhr schließt das Gespräch auf dem UNITAS-Haus mit der gemeinsamen Komplet. Dazu wird herzlich eingeladen. Am Freitag, 14. Dezember, findet im dritten Jahr das Interkorporative Treffen von UNITAS und CV-Zirkel "Kohle" im Veranstaltungssaal auf dem Haus statt.
8.
Dezember 2007
1.
Dezember 2007
Zur Balleinlage galt es bald mit einem Missverständnis aufzuräumen. Anders als in einem verlesenen Eilfax an die Corona angekündigt, wird Borbeck doch kein eigenständiges Bistum werden. Obwohl sich bereits das gesamte Domkapitel mit Schutzengeln und den einzelnen Aufgabenbereichen vorstellte, wurde das Schreiben aus Rom schließlich als plumpe und derbe Fälschung entlarvt. Man wolle lieber das 50-Jährige des Ruhrbistums kräftig mitfeiern und könne einer solchen Entscheidung sowieso erst zustimmen, falls ein erzbischöflicher Sitz rund um Dionysius eingerichtet werde. Mit ihrer temperamentvollen Interpretation einer weiteren Borbecker Farbenstrophe (auf Klick anhören) verdienten sich die „Orginal Borbeckosacken“ schließlich Ihren Applaus und die Ballgesellschaft feierte weiter bis in den frühen Morgen. Die Unitarier waren mit Bbr. Werner Holthoff und Frau aus Gelsenkirchen vertreten, mit FM Sebastian Sasse (mit flotter Fliege) und Saskia, Bbr. Dr. Christof Beckmann mit Maria und Lisa, tanzbegeistert zeigten sich Bbr. Richie Duckheim und Eva, sowie Bbr. Christoph Weyers (im eleganten Frack) mit Cousine Maria.
30.
November 2007 Für
den UNITAS-Verband übermittelte Verbandsgeschäftsführer Dieter Krüll dem 73.
Nachfolger des Heiligen Korbinian noch am selben Tag herzliche Glück- und
Segenswünsche: „Über diese Auszeichnung durch den Heiligen Vater und das
damit zum Ausdruck gebrachte Vertrauen sind wir als Deine Bundesbrüder stolz
und dankbar. Wir sind sicher, dass Du auch in Deiner neuen Aufgabe ein beeindruckender
Zeuge für unseren Glauben und ein tatkräftiger Repräsentant unserer Kirche
sein wirst. Durch unseren Einsatz und unser Gebet wollen wir auch in Zukunft
Dein Wirken begleiten und unterstützen“, erklärte der Verbandsvorstand in
bundesbrüderlicher Verbundenheit et
semper in unitate.
28.
November 2007 BORBECK.
Die Vorgespräche dieses Abends waren zunächst noch von einem ganz
anderen Thema bestimmt: Die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG hatte am Tag gemeldet,
dass unser Bundesbruder Reinhard Marx (UNITAS Hathumar Paderborn / UNITAS
Winfridia Münster, Bild rechts, unten: bei der GV 2007 in Trier),
zuvor Weihbischof in Paderborn und seit 2002 Bischof von Trier, auf den
Stuhl des bedeutenden Erzbistums München berufen werden soll. Noch stehen
Bestätigungen aus Rom, München und Trier aus, aber die offiziell
voraussichtlich am Donnerstag
Johannes
prägt den Advent „Johannes,
der Wegbereiter“ sei die prägende Gestalt des Advents. Er tritt
mehrfach in den Texten der Gottesdienste auf. Eine der bekanntesten
Stellen des in den historischen und synoptischen Zusammenhang der
Evangelien gestellten „Vorläufers“ berichtet: „ln jenen Tagen trat
Johannes der Täufer auf und verkündete in der Wüste von Judäa: Kehrt
um! Denn das Himmelreich ist nahe.“ Wie
Johannes nehmen auch seine Eltern Zacharias und Elisabeth im christlichen
Glauben sehr prominente Stellen ein - ob im „Ave Maria“ oder im „Benedictus“.
Seine eigentliche Bedeutung aber liege in seinem öffentlichen Wirken und
dem Verhältnis, in das ihn die Evangelisten zu Jesus von Nazareth setzen.
Mit Bezug zur Umkehrpredigt des Johannes lud Benedikt zu persönlicher
Besinnung ein: Worin bereite jeder Einzelne den Weg? Wodurch tue dies die
Gemeinschaft?, fragte der Redemptorist. „Wo räumen wir Hindernisse
beiseite, damit Menschen zu Gott finden können? Schaffen wir es, unsere
Botschaft mit „lauter Stimme“, unbesorgt, ohne Angst, zu verkünden?
Wo will der Einzelne sich neu herausfordern lassen - im Umgang mit
Verantwortungen, im
„Ernstfall
Reich Gottes“ Im
durch Jesus begonnen Reich Gottes bereite sich jeder auch auf die
Wiederkunft Christi vor. „Hier geht es um den Ernstfall“, so Benedikt.
Jeder Einzelne und auch die Unitas als Gemeinschaft müsse eine
Entscheidung treffen. Wegbereitung konkretisiere sich im alltäglichen
Leben: „Gerade im Bezug auf unsere Gemeinschaft der Unitas ist das
durchaus eine herausfordernde Frage“, schloss er mit einem Zitat des
Jesuiten Alfred Delp, der vom letzten Sinn des Advent als der „Begegnung
des Menschen mit dem Allerletzten, mit dem Absoluten“ sprach. Den
dichten Gedanken schloss sich eine sehr persönliche und engagierte Gesprächsrunde
an. Die Themen berührten Fragen der Natur des Reiches Gottes, der
Ewigkeit, philosophische, soziologische oder politische Aspekte, der täglichen
Herausforderungen im Alltag, des aktiven Einsatzes für am Rand stehende
oder die Frage der reinen Wissenschaft im Verhältnis zum tätigen
Begegnung mit den Mitmenschen. Auch wenn viele der angesprochenen Punkte
im Raum stehen bleiben mussten, darf dieser Auftakt für die Gesprächsreihe
als Ermutigung gelten. Gemeinsam schloss die Runde mit der Komplet, dem
von Pater Benedikt vorbereiteten Abendgebet der Kirche und dem Salve
Regina. Schlussnotizen:
Vor der am Mittwoch beginnenden adventlichen Gesprächsreihe schrieb Bbr. Rüdiger Duckheim einleitende Gedanken, die wir im folgenden wiedergeben - mit ihnen lädt die UNITAS Ruhrania herzlich auf das Haus ein! Liebe
Bundesbrüder, liebe Bundesschwestern, Die
Einladung rechts als PDF zum DOWNLOAD Die
Adventszeit- eine friedliche Zeit? Eine Zeit für romantische Glühweinabende,
Weihnachtsmarktbesuche und Melodien von „Stille Nacht“ und „Still,
still, still, weil´s Kindlein schlafen will“? - Die Vorbereitung auf
die Ankunft Christi ist eine Zäsur. Sie reißt die Menschen heraus aus
der „vorweihnachtlichen Romantik“. Das eigene Leben, die soziale Lage
der Gesellschaft, soziale Ungerechtigkeit auf der Welt, Krieg, Folter,
Terror, Hoffnungslosigkeit, Armut, Angst, Schrecken und Not kommen in den
Blick und konfrontieren uns. Es wächst die Sehnsucht nach Befreiung, nach
Erlösung, nach Erfüllung der prophetischen Verheißungen. Die
Vorbereitung auf die Ankunft Christi zeigt dann aber sicherlich auch, dass
Christus der Handelnde, der Rettende, der Erlöser ist. Er führt das
Reich Gottes herauf und ruft uns zur „Mithilfe“, zur Umkehr und
Nachfolge auf. Er überlässt uns nicht uns selbst und überfordert uns
nicht. Sein Vertrauen ganz in Gott setzen zu können, sich in seiner Hand
geborgen zu fühlen und sich von ihm geliebt zu wissen, ist damit
gleichsam eine adventliche Erfahrung, die uns deswegen sogar eine gewisse
„adventliche und vorweihnachtliche Romantik“ erlaubt. Die
UNITAS Ruhrania lädt alle Bundesschwestern, Bundesbrüder, die lieben
Damen und Gäste sehr herzlich ein, ein Stück des Weges der adventlichen
Besinnung und Vorbereitung gemeinsam zu gehen. Wir bieten hierzu an drei
Abenden Gelegenheit. Wir beginnen am kommenden Mittwoch, den 28.11.2007 um
19:30 Uhr. Bbr. Pater Benedikt Kisters begleitet uns zum Thema
„Johannes, der Wegbereiter“. Am 12.12.2007 um 19:30 Uhr wollen wir uns
mit dem Thema „Maria, die im Ursprung Geheiligte“ beschäftigen. Der
Geistliche Beirat des UNITAS Verbandes, Bbr. HH Helmut Wiechmann führt
durch den Abend. Schließlich werden wir uns am 19.12.2007, 19:30 Uhr
gemeinsam mit Bbr. HH Vikar Norbert Linden mit dem Thema „Immanuel, der
Gott mit uns“ beschäftigen. Zum
Abschluss der Abende wollen wir jeweils gemeinsam die Komplet, das
Abendgebet der Kirche, beten. p.s.:
Wir sind über jede Rückmeldung
dankbar, um die Abende besser vorbereiten zu können. 25.11.2007 BORBECK.
Beim näheren Hinsehen entpuppt sich das Internetangebot der UNITAS
Ruhrania offensichtlich als Fundgrube für vielfältige Interessen.
Zahlreiche Links verweisen inzwischen auf unsere Seiten
- nicht nur von den vielen UNITAS-Seiten von Verband und anderen
Ortsvereinen. Besonders historische Themen sind zahlreich verlinkt – bis
hin zu den Zeitungsfunden, die wir bei der Renovierung des „Feldschlößchens“
gemacht haben. Sie finden sich seit langem etwa beim Heimatverein in
Gelsenkirchen wieder.
Ebenfalls
lebhaftes Interesse signalisierte am Wochenbeginn ein Anruf zu unserem
Aufsatz zur Europa-Fahne
und ihrer Symbolik. Der Beitrag, der über unsere Leitseite
zu Europa-Themen abgerufen und gelesen werden kann, schildert die
bewegte Geschichte dieses Symbols der europäischen Einigung. Erst
1985 wurde die vom Europarat verwendete Flagge von allen Staats- und
Regierungschefs als offizielles Emblem der Europäischen Gemeinschaften
angenommen. D Das
Fest seiner Verbandspatronin (8.12.) begeht die UNITAS Ruhrania in diesem Jahr am
16. Dezember mit dem Vereinsfest, der Messe um 10 Uhr in St. Dionysius
Borbeck und anschließender Wissenschaftlicher Morgensitzung auf dem Haus
in der Flurstraße. Den Vortrag hat Bbr. OStR Dr. Nikolaus Mantel
übernommen. Der Latein- und Geschichtslehrer am Essener Humann-Gymnasium
und Quaestor des Hausbauvereins spricht über die "Konstantinische
Wende". Am Freitag zuvor (14.12.) steht das Interkorporative
Treffen mit dem CV-Zirkel Kohle im "Feldschlößchen" in ihrem
Zeichen. Dass
es immer wieder Fragen und Kommentare zur Ruhranen-Seite gibt, freut uns
sehr. Eigentlich müssten wir mit dem geplanten neuen Internetauftritt
auch langsam eine Kommentarseite einrichten. Aber man kann ja auch so
mailen: ruhrania@unitas.org. 24.
November 2007
24.
November Am Samstag - so ein Conventsbeschluss vom Dienstag - rücken wir dem offenen Gebälk im Dachgeschoss zu Leibe: Es kommen ab 10 Uhr die dafür vorhandenen Schwingschleifer zum Einsatz, um den neuen Leimbinder und auch die Tragbalken von ihrem 100-jährigen Dreck zu befreien. Mal gucken, wie wir das mit der farblichen Fassung anschließend lösen. Mehr im Bautagebuch.
Für das laufende Programm im WS 2007/2008 gibt es zwei Änderungen. Darauf macht der UV-Zirkelvorsitzende Bbr. Martin Gewiese aufmerksam. Danach wird die für den 5. Dezember angesetzte Wissenschaftliche Sitzung zum Thema „Armenien – das erste christliche Land“ von Bbr. Gregor Heinrichs am Mittwoch, 13. Februar 2008 um 19.30 Uhr im Istra (Essen-Rüttenscheid, Rüttenscheider Str. 159) stattfinden. Für den ursprünglichen Termin ist am selben Ort ein anderes Thema vorgesehen. Fbr. Heinrich Loosen (Frisia Breslau zu Essen im Schwarzburgbund) behandelt am 5. Dezember das Thema „Die Dichtkunst im Dienst der Politik“. Zu beiden Veranstaltungen wird herzlich eingeladen.
13.
November 2007
Nach der offiziellen Meldung von Bbr. Karol, der zur Fortsetzung seines Promotionsstudiums von UNITAS Franko-Saxonia Marburg nach Essen gewechselt ist, zogen Senior Daniel Muschellik und die Aktiven Bilanz zum bisherigen Programmverlauf. Fazit: Nach anfänglichen Schwierigkeiten kommt das Semester zunehmend besser in Fahrt, gut besuchte Veranstaltungen und besser klappende Versorgung tragen ihren Teil dazu bei. Bereits bis in den Sommer richteten sich sprühende Ideen, wie sich die ganz neuen und noch ungewohnten Möglichkeiten des eigenen Hauses besser nutzen lassen, um die UNITAS an Ort und im Uni-Umfeld präsenter zu machen. Allgemein ist die Vorfreude auf die Veranstaltungsreihe, mit der die Ruhrania in und durch den Advent gehen will. Einer Anregung aus der Gemeinde St. Dionysius folgend, sollen dazu auch Aushänge gemacht werden. Ein bereits fertiger doppelseitiger Bericht mit Veranstaltungshinweisen wird u.a. im nächsten "Rund um den Kirchturm" erscheinen. Zum Bericht aus dem Hausbauverein gehörte der Ausblick auf die anstehenden Restarbeiten zum Ausbau des Hauses: Letzte Türen sollen eingebaut werden, die Internetfrage ist auf dem Weg, gesucht werden noch kräftige Hände, die sich mit den Schleifmaschinen am Tragbalken im Conventsaal versuchen. Im Übrigen lichtet sich die Dunkelheit hinter dem Haus: Dies ist nicht nur den fallenden Blättern geschuldet, sondern einer großen Holzaktion, die am Dienstag das ganze Haus freigeschnitten hat. Dazu hier per Klick mehr mit Bildern im Bautagebuch.
Am
13. November ist Convent ESSEN-BORBECK.
Am Dienstag, 13.11., versammelt sich die Aktivitas zum zweiten Convent des
laufenden Semesters. Das Treffen beginnt um 19.30 Uhr auf dem UNITAS-Haus. Wünsche
zu Tagesordnungspunkten nimmt der Senior entgegen. Auf dem Programm stehen
u.a. Absprachen zu den nächsten Veranstaltungen und Fragen rund um das
Haus.
11.November
Am 10. November 1943 wurden unsere Bundesbrüder Johannes Prassek (* 13.8. 1911 in Hamburg, UNITAS Ruhrania) und Eduard Müller (* 20.8. 1911 in Neumünster) mit Hermann Lange (* 16.4. 1912 zu Leer in Ostfriesland) und Pastor Karl Friedrich Stellbrink im Gefängnis Holstenglacis durch das Fallbeil hingerichtet. Der Prozess gegen die von der NS-Justiz des Landesverrats beschuldigten Kapläne aus Lübeck und den evangelischen Pfarrer dauerte kaum zwei Tage (22./23. April). In der Anklage gegen die drei katholischen Geistlichen, die gemeinsam an der Lübecker Herz-Jesu-Kirche in der Seelsorge tätig waren, hieß es: „Ihnen ist zur Last gelegt, seit 1940 oder Anfang 1941 ständig deutschsprachige Sendungen des feindlichen Rundfunks abgehört und verbreitet und dadurch |