Wissenschaftlicher
Katholischer Studentenverein
UNITAS RUHRANIA BOCHUM-ESSEN-DORTMUND
Die
130. Generalversammlung von Trier
Vorberichte, Texte, Pressemitteilungen
21.
Mai
Klares Bekenntnis zu den
christlichen Fundamenten Europas
W.K.St.V. UNITAS Ruhrania nach der
Generalversammlung rundum zufrieden

TRIER
/ ESSEN. Eine phänomenale Stimmung, eine traumhafte Stadt und extrem
wenig Schlaf – das ist nur ein Teil der Bilanz, die die Ruhranen nach
der Teilnahme an der 130. Generalversammlung des UNITAS-Verbandes in Trier
ziehen können. Die angereisten Bundesbrüder Sebastian Sasse, Rüdiger
Duckheim, Peter Helmus, Daniel Muschellik, Michael Heliosch, Jens
Hagenkötter,
Gordian Geilenkirchen und Ehrensenior Christof Beckmann hatten wie viele
Teilnehmer zuletzt eigentlich nur noch die Sorge, dass diese GV irgendwann
mal zu Ende sein könnte ...
Zum
anderen Teil des Fazit gehörte während dieser vier ereignisreichen Tage
für die Ruhr-UNITAS nicht zuletzt aber vor allem die gespannte Erwartung,
wie die gemeinsam mit den Thüringer Bundesbrüdern von UNITAS Ostfalia in
Erfurt vorbereiteten Anträge zum Generalversammlungsthema im Plenum aller
Delegierten der UNITAS-Vereine bundesweit aufgegriffen werden würden. Sie
zielten auf eine nachhaltige Verstärkung des europapolitischen
Engagements des Verbandes, auf ein Bewusstwerden der großen Tradition, in
der die UNITAS mit ihrem prominenten Mitglied Robert Schuman steht, und
auf die Verabschiedung einer Resolution, die als Signal für die
Ausrichtung der zukünftigen Verbandsarbeit wirken sollte.
Zufriedene
Bilanz: Diskussionen haben sich gelohnt
Dazu
zog jetzt Senior Sebastian Sasse nach der GV eine rundum zufriedene
Quintessenz: Nicht alle Formulierungen stießen auf Zustimmung, doch blieb
zum Schluss exakt das Ergebnis, das sich die UNITAS Ruhrania und die
Antragsteller erhofft hatten. Unterm Strich wurde die Trierer GV zu einem
Befreiungsschlag aus mancherlei internen Diskussionen: Das Thema Europa
und seine christlichen Fundamente sind in der Verbandswirklichkeit
angekommen. (s. Pressebericht unten) Die Ruhranen, die sich als kleiner
Verein viel Arbeit mit diesem großen Thema gemacht hatten, konnten dafür
zudem durchaus auch motivierende Zeichen des Respekts und der Anerkennung
verbuchen – worüber sie sich sehr gefreut haben.
Wie
bei jeder Generalversammlung standen inhaltliche Arbeit, Plenarsitzungen,
gemeinsame Gottesdienste neben fröhlicher Geselligkeit. Beflügelt vom
„genius loci“ der alten Römerstadt, der Residenz des Kaisers
Konstantin, genossen die Ruhr-Unitarier wie alle von überall her
angereisten Gäste der GV bereits am Donnerstag den Begrüßungsabend in
der Atmosphäre der Porta Nigra. Erstmals wurde das geschichtsträchtige
Gemäuer für einen Event dieser Art geöffnet. Schon hier bereits mischte
sich der Ortsbischof, Bundesbruder Reinhard Marx – sichtlich erfreut über
den Besuch seiner Bundesbrüder und –schwestern -
unters feierfreudige
Volk. Das machte anschließend gleich im alten Winzerhaus der Trierer
UNITAS kräftig weiter. Den musikalischen Auftakt machte dort ausgerechnet
das stimmgewaltig von den Ruhranen vorgetragene Glückauf, in das alle
begeistert einstimmten. Mit seinem Laptop hatte Gordian die Musikanlage
voll im Griff - Erinnerung an die Parties im Borbecker „Feldschlösschen“
lagen nicht weit. Höhepunkt des Abends aber war zweifellos: Die
„Biertaufe“ von „Fux“ Bbr. Michael Heliosch, vor aller Augen und
in andächtiger Stimmung vorgenommen vom Geistlichen Verbandsbeirat Helmut
Wiechmann, standesgemäß mit „Taufbecken“, „Taufkleid“ und
„Taufkerze“. Zwei Maurerflaschen Bitburger ergossen sich aufs Haupt
und in die Kehle, das donnernde „Cerevisiam“ erklang – damit ist
aktenkundig: „Yoshi“, zukünftiger Leibfux von Bbr. Pater Benedikt
Kisters, hat endlich einen Namen.
Der
„Trierer Doppelschlag“
Den
anstrengenden und spannenden Sitzungen im Tagesverlauf folgte am
Freitagabend der Festkommers, der der UNITAS von der Ruhr einen
prominenten Sitzplatz im Zentrum des Geschehens bescherte. Die
ausgelassene Stimmung – vielleicht etwas zu ausgelassen, wie die
Ruhranen fanden – war offensichtlich nicht nur der Örtlichkeit und dem
Ambiente des großen Saals geschuldet: Denn am Nachmittag endete die zunächst
erfolglose, zähe und „schreckliche“ Suche nach dem Vorort für das
kommende Jahr mit einem großartigen und bejubelten „Eklat“: Mit
UNITAS Palatia Darmstadt und der UNITAS in Köln fanden sich gleich zwei
Vereine, die für 2007/08 und 2008/09 Verantwortung in der Präsidentschaft
des Gesamtverbandes übernehmen werden.
Bbr.
Kaplan Helmut Wiechmann feierte am Samstagmorgen mit Pater Benedikt und
weiteren Konzelebranten die große Verbandsmesse in der Liebfrauenkirche,
Rüdiger Duckheim und die Bundesbrüder von UNITAS Rheinfranken in Düsseldorf
übernahmen Ministrantendienste und die Fürbitten. Auch hier war der
Bezug zur Ruhr unverkennbar – spätestens, als der Prediger nach einer
eindrucksvollen und eindringlichen Ansprache mit den Worten schloss: „Glückauf
– in Gottes Namen. Amen“. Das nahmen die Ruhranen wohl ziemlich wörtlich:
Denn zum Festball in der Katholischen Akademie mischten sich
bundesligareife Ballsportler wie begnadete Nichttänzer von der A 40
mitten ins prachtvolle Getümmel.
Mit
Ludgerus-Fahne angetreten
Zum
Pontifikalamt mit Bbr. Bischof Marx am Sonntag trat die Ruhrania mit der
Essener Ludgerus-Fahne an und begleitete den Bischof im Spalier zur
Promotionsaula. Die Predigt im Hochamt und die Rede des ehemaligen
EU-Kommissionspräsidenten Jacques
Festakt ließen noch einmal
spüren: Das gut gewählte Tagungsthema wurde nach den auch von der Ruhr
inspirierten Diskussionen zuletzt eine ziemlich runde Sache. Damit auch
die ganze GV – was bereits jetzt auch auf Köln hoffen lässt: Mit einem
herzlichen „Viva Colonia“ luden die Bundesschwestern und Bundesbrüder
der UNITAS „Theophanu“ und der UNITAS „Landshut“ bereits
jetzt zur Teilnahme bei der 131. GV im Jahr 2008 am Rhein ein.
POSTSKRIPTUM:
Ach ja – die Frage, ob sich ein relativ kleiner Ortsverein auch
verbandliches Engagement leisten kann, ist ebenfalls geklärt:
Bundesbruder Sebastian Sasse, Senior im laufenden Sommersemester bei der
Ruhrania, wird im neu konstituierten Gesellschaftspolitischen Beirat des
Verbandes mitarbeiten. Zur Mitarbeit in noch größeren Aufgaben konnte
jedenfalls Bbr. „Yoshi“ Heliosch mit einiger Gewalt vorerst noch
einmal abgehalten werden ...
Pressemitteilung Montag, 21. Mai 2007
Christliches Bekenntnis zu Europa
Votum der 130. Generalversammlung des UNITAS-Verbands in Trier
TRIER.
Mit einem klaren Bekenntnis zu den christlichen Fundamenten Europas endete
am Sonntag, 20. Mai, die 130. Generalversammlung des Verbandes der
wissenschaftlichen katholischen Studentenvereine UNITAS in Trier. In einem
Appell an die derzeitige EU-Ratspräsidentin, Bundeskanzlerin Angela Merkel,
unterstrichen die Delegierten ihre Forderung, den Gottesbezug in die Europäische
Verfassung aufzunehmen. Zugleich verpflichteten sich die Ortsverbände nach
ihren viertägigen Beratungen, die Vertiefung und Sicherung des christlichen
Wertefundaments Europas zum Querschnittsthema der gesamten Verbandsarbeit zu
machen. Als Vorbild gilt dem ältesten katholischen Studenten- und
Akademikerverband Deutschlands darin das Lebenswerk und Erbe des
UNITAS-Mitglieds Robert Schuman.
Mit
überwältigender Mehrheit fordert der UNITAS-Verband die Aufnahme folgender
Formulierung in die Präambel der Europäischen Verfassung: "Im Wissen
um unsere Verantwortung vor Gott, unserem Gewissen und den Menschen".
Nur so werde deutlich, „dass die universalen Werte, die das Kulturprinzip
Europa ausmachen, sowohl den Wertvorstellungen derjenigen, die diese aus
ihrem Glauben an Gott, wie derjenigen, die diese Grundsätze aus anderen
Quellen ableiten, entsprechen“, so die Resolution des höchsten
Verbandsorgans. Zugleich solle die Frage nach der Zukunft Europas in Zukunft
in allen Bereichen des Verbandes, allen Ortsvereinen und Gremien,
aufgegriffen werden. „Wir haben uns verpflichtet, die Arbeit für Europa
zum durchgehenden Prinzip unserer gesamten Arbeit zu machen“, erklärte
dazu der Altherrenbundsvorsitzende Heinrich Sudmann. Wir werden von dieser
Generalversammlung den Auftrag nach Hause nehmen, den Europäischen Gedanken
wieder populär werden zu lassen“, so die Vorsitzende des
Hohe-Damen-Bundes, Dr. Claudia Bellen-Kortevoß.
Mit
seiner Entscheidung folgte der Verband zugleich der Aufforderung von Papst
Benedikt XVI., der den Mitgliedern zur 130. Generalversammlung seinen
Apostolischen Segen erteilte. Eine nur auf ökonomischen Prinzipien gründende
Union vermöge kein bleibendes, tragfähiges Fundament für das
„gemeinsame Haus“ Europa zu sein, heißt es in dem Grußwort aus dem
Vatikan an die Versammlung. Sozialer und geistig-kultureller Zusammenhalt
seien als konstitutiver und identitätsstiftender Teil vonnöten. Damit das
Christentum auch heute und morgen seiner formenden Rolle gegenüber Europa
gerecht werden könne, brauche es aktive Christen, die für die
lebensspendende Wahrheit des Evangeliums und für die unveräußerlichen
Werte des Menschen einstehen, so das Schreiben: „In diesem Sinne an der
Zukunft Europas und der ganzen Welt gestaltend mitzuarbeiten, ist ein
Auftrag auch und gerade an die Unitarier. So werden sie selbst als Christen
zum Fundament Europas.“
Nein
zu einem weltanschaulich indifferenten Land
Als
prominente Redner sprachen bei den Festveranstaltungen der
Generalversammlung der Trierer Ortsbischof Dr. Reinhard Marx und der
ehemalige Luxemburgische Ministerpräsident und Präsident der EU-Kommission
Dr. Jacques Santer. „Europa ist nicht zu verstehen ohne das
Christentum", erklärte Bischof Marx – selbst Mitglied der UNITAS –
beim Festkommers am Freitag vor rund 400 katholischen Akademikern. Der
christliche Glaube sei mehr als eine historische Dimension. Das Christentum
sei vielmehr eine „positive Vision auch für das 21. Jahrhundert".
„Wir haben etwas Kostbares zu sagen", unterstrich Marx die
Wichtigkeit der Botschaft Jesu, der „sich wirklich ganz in den Dreck der
Welt gelegt hat". Daraus ergebe sich auch ein ganz besonderes
Menschenbild. Darum sei es die Aufgabe der Christen, in Europa und der Welt
dafür zu sorgen, dass „die Würde des Menschen nicht zur Disposition
steht". Darum sei es die Aufgabe der Christen, in Europa und der Welt
dafür zu sorgen, dass „die Würde des Menschen nicht zur Disposition
steht". Marx warnte vor einer „neoantiken Welle" und einem
„primitiven Kapitalismus", der dazu führe, dass „Arme, Kranke und
Schwache" mehr und mehr an den Rand der Gesellschaft gedrängt würden.
„Die Werte des Christentums sind die, die sich auf den Menschen
beziehen", erteilte Marx neoliberalen Tendenzen eine Absage. Europa müsse
mehr sein, als nur Ökonomie, es müsse eine „geistige Vorstellung von
Europa" geben. Marx erinnerte daran, dass Europa „im Tiefsten ein
geistiges Projekt" sei. „Wenn wir nur das Materielle in den
Mittelpunkt stellen, ist Europa nur eine im Nirgendwo verlaufende Spätkultur,
die den Weg des Niedergangs beschreitet", sagte Bischof Marx. Einer
„Religion als Privatangelegenheit" erteilte der Bischof eine Absage.
„Wir wollen niemand unseren Glauben aufzwingen", sagte Marx, „aber
wir sagen ‚Nein’ zu einem weltanschaulich indifferenten Land".
Die
Christen in Europa rief der Trierer Bischof dazu auf, sich im europäischen
Einigungsprozess zu engagieren. „Europa ist das größte Friedensprojekt,
das je in der Geschichte stattgefunden hat", betonte Marx. Daran gelte
es mitzubauen und die christliche Botschaft einzubringen. „Christen haben
eine Aufgabe in Europa", betonte der Bischof. Fehle die christliche
Dimension in Europa, drohe eine unmenschliche Gesellschaft. „Der Mensch
ist nicht Schöpfer, sondern Geschöpf", erinnerte Marx. Der Mensch könne
nur da Mensch bleiben, wo er sein Maß nicht überschreite, sagte der
Bischof. Es sei Aufgabe der Christen, auf Fehlentwicklungen hinzuweisen. Das
Christentum sei immer wieder unbequem und „Stachel im Fleisch der europäischen
Geschichte" gewesen.
Das
Gründungswerk von Robert Schuman weiterführen
Dr.
Jacques Santer zog beim abschließenden Festakt am Sonntag eine „ernüchternde
Bilanz zum Stand des Europäischen Einigungsprozesses“. Europa, ein großes
Friedenswerk, sei zum Opfers eines eigenen Erfolges geworden. „Europa hat
seinen Sex-Appeal verloren. Aber kann man sich in einen Binnenmarkt
verlieben?“ Inzwischen habe der Verfassungsvertrag mehr Schimpf und
Schande über Europa gebracht, als jedes Integrationsprojekt zuvor. „Die
aktuelle Krise der EU ist somit auch eine Legitimationskrise“, erklärte
Santer. „Hier geht es nicht um die demokratische Legitimation, darum dass
Europapolitik angeblich nicht hinreichend demokratisch legitimiert ist, es
geht vielmehr um die grundsätzliche Legitimation europäischer
Integrationspolitik.“ Der Ruf nach neuen Leitbildern zur Europapolitik sei
nicht neu, doch das hieße, die Leitbilder der Gründervater in die
Mottenkiste der Geschichte zu verbannen. „Doch ist die europäische
Integrationspolitik heute keine Friedenspolitik mit anderen Mitteln mehr?“
fragte der ehemalige EU-Kommissionspräsident. „Die Motivationen der
christlich motivierten Gründungsväter sind alle keineswegs obsolet
geworden. Richtig ist, dass sie nicht mehr so recht greifen wollen, dass sie
tatsächlich ihre ursprüngliche Schubkraft eingebüßt haben. Doch ich
glaube vielmehr, dass man sie reaktivieren und an die neuen Gegebenheiten
des neuen Jahrhunderts anpassen muss“, so Santer.
Die
Reaktivierung der alten Leitbilder und die Suche nach neuen mache aber nur
dann wirklich Sinn, wenn beide Vorhaben durch eine grundsätzliche Debatte
über die Interessen Europas und der Europäischen Union flankiert würden.
Leitbilder aber müssten von den EU-Bürgern akzeptiert werden. „Ich
glaube, wir haben in Europa ein mentales Problem, an dem Europa nicht ganz
unschuldig ist. Uns Europäern ist das Arbeitsethos abhanden gekommen. Heute
gilt fast europaweit: Wenn Arbeit adelt, dann bleibe ich lieber bürgerlich.“
Diese Attitüde könne in den kommenden Jahren zu einem der größten
Probleme der Europäischen Union werden. Zudem sei europäische
Integrationspolitik auch heute immer noch eine Frage von Krieg oder Frieden,
denn angesichts neuer Bedingungen fehle es an Bedrohungen nicht. Diese
Einsicht müsse intensiviert werden. Das gelte auch für eine von ihm
konstatierte „Fragilität des sozialen Friedens in Europa“. Die „bürgerkriegsähnlichen
Zustände in Frankreich“, so Santer, könnten nur Vorboten drohender
sozialer Konflikte gewesen sein, mit denen die Europäische Union in den nächsten
Jahren verstärkt konfrontiert werde. Europa müsse darum sozialer werden.
Dabei komme einer klugen Wirtschaftspolitik in „einer der politisch
attraktivsten und wirtschaftlich erfolgreichsten Regionen der Welt“ eine
Schlüsselrolle zu.
Der
aus vielen Gründen kritisierte Entwurf des Verfassungsvertrags sei bürgernah
und weitaus besser als sein Ruf. „Gelingt es nicht, die Bürger für die
europäische Sache zu gewinnen, droht der EU die Erosion von innen“,
mahnte Jacques Santer. „Scheitern wir, so bringen wir unsere Demokratie in
Gefahr und vererben unseren Kindern und Enkelkindern eine dekadente
Gesellschaft.“ Die Einigung Europas sei Mittel und kein Selbstzweck:
„Wir brauchen Europa als Baustein für eine freie Welt. Heute hat unsere
Generation die einmalige Chance, das Gründungswerk eines Robert Schuman
weiter zu führen und zum ersten Mal unseren Kontinent in Frieden und
Freiheit zu vereinen. Wir sollten wieder stolz auf das Erreichte sein und
somit den Weg für die kommenden Generationen vorzeichnen.“
CB
Text
in: www.presse-anzeiger.de.
Für mehr Informationen:
Die Verbandshomepage im Internet unter www.unitas.org.
Die Homepage zur Generalversammlung: www.gv2007.de.
Gruß-
und Segenswünsche des Heiligen Vaters
Großen Applaus gab es beim Festakt am Sonntag nach der Verlesung der
folgenden Gruß- und Segenswünsche von Papst Benedikt XVI., die Bischof
Bbr. Dr. Reinhard Marx von Trier der Festversammlung verlas:
S T A A T S S E K R E T
A R I A T
_____________
Erste Sektion
Allgemeine Angelegenheiten
Seine
Heiligkeit
Papst
Benedikt XVI.
sendet
den Mitgliedern des
UNITAS-VERBANDES
anlässlich
der 130. Generalversammlung
herzliche
Glück- und Segenswünsche.
Der
Heilige Vater hat davon Kenntnis erhalten, dass der Verband der
Wissenschaftlichen Katholischen Studentenvereine Unitas vom 17. bis
20. Mai 2007 in der altehrwürdigen Bischofsstadt Trier die 130.
Generalversammlung abhält. Gerne verbindet sich Papst Benedikt XVI. mit
allen Mitgliedern der UNITAS, die in diesen Tagen ihre Gemeinschaft
in Treue zu den Prinzipien virtus, scientia und amicitia sichtbar
aufleben lassen.
Im
Jahr des fünfzigjährigen Jubiläums der Römischen Verträge geht der Unitas-Verband
der Frage eines christlichen Fundaments Europas nach. Dieses Thema
richtet das Augenmerk gerade auch auf die Zukunft unseres Kontinents. Eine
nur auf ökonomischen Prinzipien gründende Union vermag kein bleibendes,
tragfähiges Fundament für das „gemeinsame Haus“ Europa zu sein;
sozialer und geistig-kultureller Zusammenhalt sind als konstitutiver und
identitätsstiftender Teil vonnöten. „Es handelt sich in der Tat zunächst
um eine geschichtliche, kulturelle und moralische ldentität und erst an
zweiter Stelle um eine geographische, wirtschaftliche und politische; um
eine Identität, die aus einem Gesamt von universalen Werten besteht, zu
deren Formung das Christentum beigetragen hat; somit hat es nicht nur eine
historische, sondern eine gründende Rolle gegenüber Europa übernommen.
Diese Werte, die die Seele des Kontinents bilden, müssen im Europa des
dritten Jahrtausends als `Sauerteig´ der Zivilisation bestehen bleiben“
(Papst Benedikt XVI., Ansprache an die Teilnehmer eines Kongresses der
Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaften, 24. März
2007). Damit das Christentum auch heute und morgen dieser seiner formenden
Rolle gegenüber Europa gerecht werden kann, braucht es aktive Christen,
die für die lebensspendende Wahrheit des Evangeliums und für die unveräußerlichen
Werte des Menschen einstehen. In diesem Sinne an der Zukunft Europas und
der ganzen Welt gestaltend mitzuarbeiten, ist ein Auftrag auch und
gerade an die Unitarier. So werden sie selbst als Christen zum Fundament
Europas.
Mit
diesem Wunsch erteilt Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. den Aktiven und
Alten Herren sowie allen Gästen des Unitas-Verbandes, die zur 130.
Generalversammlung nach Trier gekommen sind, von Herzen den Apostolischen
Segen.
Mit
besten persönlichen Wünschen
Prälat
Gabriel GACCIA
Assessor des Staatsekretariates
Aus
dem Vatikan, im Mai 2007
Die
christlichen Werte vertiefen und sichern
130. Generalversammlung des Unitas-Verbandes in Trier –
Bischof Marx: „Nein zu einem weltanschaulich indifferenten Land“
DT
vom 24.05.2007
Von
Christian Poplutz
Ein
klares Bekenntnis zu den christlichen Fundamenten Europas legte die 130.
Generalversammlung des Verbandes der wissenschaftlichen katholischen
Studentenvereine Unitas in Trier ab, wo vor fünfzig Jahren der örtliche
Verein Unitas-Trebeta gegründet worden war. In einer Resolution an die
derzeitige EU-Ratspräsidentin, Bundeskanzlerin Angela Merkel, unterstrichen
die Delegierten ihre Forderung, den Gottesbezug und die Verantwortung vor
dem Gewissen in die Europäische Verfassung aufzunehmen. Zugleich
verpflichtete sich der an etwa drei Dutzend Studienorten vertretene
Unitas-Verband, die Vertiefung und Sicherung des christlichen
Wertefundaments Europas zum Querschnittsthema der gesamten Verbandsarbeit zu
machen und sie zu einem durchgängigen Prinzip in ihrer Arbeit werden zu
lassen, nach dem Vorbild Robert Schumans.
Der
frühere französische Außenminister und geistige Vater der Europäischen
Union war 1904 als Student der Unitas beigetreten und hatte sich in ihr bis
zu seinem Tod 1963 engagiert. Die Unitas als ältester katholischer
Studenten- und Akademikerverband in Deutschland wurde 1855 von
Theologiestudenten in Bonn gegründet. Ihr gehören derzeit etwa 6 000
Studenten und Akademiker an, die sich einer christlichen Lebensführung,
sozialem Engagement, der fächerübergreifenden Erweiterung des Wissens und
der Freundschaft verschrieben haben.
Papst fordert aktives
Christsein
Papst
Benedikt XVI. ermutigte die Mitglieder des Unitas-Verbandes in einer
Botschaft anlässlich der 130. Generalversammlung im Jahr des fünfzigjährigen
Jubiläums der Römischen Verträge zur gestaltenden Mitarbeit an der
Zukunft Europas und der ganzen Welt gemäß den unitarischen Prinzipien
virtus, scientia und amicitia, um so als Christen selbst zum Fundament
Europas zu werden. Die Frage eines christlichen Fundaments Europas sei
zukunftsentscheidend: „Eine nur auf ökonomischen Prinzipien gründende
Union vermag kein bleibendes, tragfähiges Fundament für das „gemeinsame
Haus“ Europa zu sein; sozialer und geistig-kultureller Zusammenhalt sind
als konstitutiver und identitätsstiftender Teil vonnöten.“
Es
handele sich zunächst um eine geschichtliche, kulturelle und moralische
Identität und erst an zweiter Stelle um eine geographische, wirtschaftliche
und politische; um eine Identität, die aus einem Gesamt von universalen
Werten bestehe, zu deren Formung das Christentum beigetragen und somit nicht
nur eine historische, sondern eine gründende Rolle gegenüber Europa übernommen
habe. „Diese Werte, die die Seele des Kontinents bilden, müssen im Europa
des dritten Jahrtausends als ,Sauerteig‘ der Zivilisation bestehen
bleiben“, forderte der Papst. Damit das Christentum auch heute und morgen
dieser seiner formenden Rolle gegenüber Europa gerecht werden könne,
brauche es aktive Christen, die für die lebensspendende Wahrheit des
Evangeliums und für die unveräußerlichen Werte des Menschen einstehen, so
Benedikt XVI.
Prominente
Redner bei den Festveranstaltungen der Generalversammlung waren der Trierer
Bischof Reinhard Marx und der ehemalige luxemburgische Premierminister und
Präsident der EU-Kommission Jacques Santer. „Europa ist nicht zu
verstehen ohne das Christentum“, erklärte Bischof Marx – selbst seit
seiner Studienzeit Mitglied der Unitas – beim Festkommers vor rund 400
Studenten und Akademikern. Der christliche Glaube stehe nicht gegen die
Vernunft, sagte der Bischof: „Das Christentum ist die wichtigste Aufklärung,
die dieser Kontinent je erlebt hat.“ Über die historische Dimension
hinaus berge der Glaube eine positive Zukunftsvision: „Wir haben etwas
Kostbares zu sagen“, unterstrich Bischof Marx die Wichtigkeit der
Botschaft Jesu, der „sich wirklich ganz in den Dreck der Welt gelegt
hat“. Daraus ergebe sich auch ein ganz besonderes Menschenbild. Es sei
Aufgabe der Christen, in Europa und der Welt dafür zu sorgen, dass „die Würde
des Menschen nicht zur Disposition steht“.
Europa als großes
Friedenswerk
Der
Trierer Bischof warnte vor einer „neoantiken Welle“ und einem
„primitiven Kapitalismus“, der dazu führe, dass „Arme, Kranke und
Schwache“ mehr und mehr an den Rand der Gesellschaft gedrängt würden.
„Wenn wir nur das Materielle in den Mittelpunkt stellen, ist Europa nur
eine im Nirgendwo verlaufende Spätkultur, die den Weg des Niedergangs
beschreitet“, sagte Bischof Marx. Einer „Religion als
Privatangelegenheit“ erteilte er eine Absage: „Wir wollen niemandem
unseren Glauben aufzwingen, aber wir sagen Nein zu einem weltanschaulich
indifferenten Land“. Jacques Santer zog beim abschließenden Festakt eine
ernüchternde Bilanz zum Stand des Europäischen Einigungsprozesses.
Europa
sei zum Opfer seines eigenen Erfolges geworden, das europäische Projekt
befinde sich in einer grundsätzlichen Legitimationskrise. Die europäische
Integrationspolitik sei auch heute noch ein großes Friedenswerk. „Die
Motive der christlich motivierten Gründungsväter sind keineswegs obsolet.
Wir müssen sie reaktivieren und an die neuen Gegebenheiten des neuen
Jahrhunderts angleichen“, erklärte Santer. Europäische
Integrationspolitik sei immer noch eine Frage von Krieg oder Frieden, denn
an Bedrohungen fehle es nicht, erinnerte Santer an ein seinerzeit vielbelächeltes
Wort des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl.
Dies
gelte auch für drohende soziale Konflikte, denen sich die Europäische
Union in Zukunft noch stärker stellen müsse. Dabei komme einer klugen
Wirtschaftspolitik in „einer der attraktivsten Regionen der Welt“ eine
Schlüsselrolle zu. Gelinge es nicht, die politische Mentalität der Bürger
zu ändern, „droht der EU die Erosion von innen“, mahnte Santer und
betonte: „Wir brauchen Europa als Baustein für eine freie Welt.“
http://www.die-tagespost.de/Archiv/titel_anzeige.asp?ID=32117
Pressemeldung des
Bistums Trier vom 21. Mai 2007
Christentum ist das Fundament Europas
Generalversammlung des katholischen Studentenvereins Unitas in Trier
Bischof Dr. Marx sprach bei der Generalversammlung des katholischen Studentenvereins Unitas in Trier.
Trier – Auf die große Bedeutung des Christentums für Europa hat der Trierer Bischof Dr. Reinhard Marx während der 130. Generalversammlung des katholischen Studentenvereins Unitas vom 17. bis 20. Mai in Trier hingewiesen. In einer Rede zum Festkommers des Studentenvereins am Freitagabend betonte Marx – selbst Mitglied der Unitas – vor rund 400 katholischen Akademikern die Wichtigkeit des christlichen Glaubens und der europäischen Einigung für das „geistige Projekt" Europa: „Europa ist nicht zu verstehen ohne das Christentum", sagte der Bischof. Marx betonte weiter, dass der christliche Glaube mehr sei, als eine historische Dimension. Das Christentum sei vielmehr eine „positive Vision auch für das 21. Jahrhundert".
„Wir haben etwas Kostbares zu sagen", unterstrich Marx die Wichtigkeit der Botschaft Jesu, der „sich wirklich ganz in den Dreck der Welt gelegt hat". Daraus ergebe sich auch ein ganz besonderes Menschenbild. Darum sei es die Aufgabe der Christen, in Europa und der Welt dafür zu sorgen, dass „die Würde des Menschen nicht zur Disposition steht". Marx warnte vor einer „neoantiken Welle" und einem „primitiven Kapitalismus", der dazu führe, dass „Arme, Kranke und Schwache" mehr und mehr an den Rand der Gesellschaft gedrängt würden. „Die Werte des Christentums sind die, die sich auf den Menschen beziehen", erteilte Marx neoliberalen Tendenzen eine Absage. Europa müsse mehr sein, als nur Ökonomie, es müsse eine „geistige Vorstellung von Europa" geben. Marx erinnerte daran, dass Europa „im Tiefsten ein geistiges Projekt" sei. „Wenn wir nur das Materielle in den Mittelpunkt stellen, ist Europa nur eine im Nirgendwo verlaufende Spätkultur, die den Weg des Niedergangs beschreitet", sagte Bischof Marx. Einer „Religion als Privatangelegenheit" erteilte der Bischof eine Absage. „Wir wollen niemand unseren Glauben aufzwingen", sagte Marx, „aber wir sagen ‚Nein’ zu einem weltanschaulich indifferenten Land".
Die Christen in Europa rief der Trierer Bischof dazu auf, sich im europäischen Einigungsprozess zu engagieren. „Europa ist das größte Friedensprojekt, das je in der Geschichte stattgefunden hat", betonte Marx. Daran gelte es mitzubauen und die christliche Botschaft einzubringen. „Christen haben eine Aufgabe in Europa", betonte der Bischof. Fehle die christliche Dimension in Europa, drohe eine unmenschliche Gesellschaft. „Der Mensch ist nicht Schöpfer, sondern Geschöpf", erinnerte Marx. Der Mensch könne nur da Mensch bleiben, wo er sein Maß nicht überschreite, sagte der Bischof. Es sei Aufgabe der Christen, auf Fehlentwicklungen hinzuweisen. Das Christentum sei immer wieder unbequem und „Stachel im Fleisch der europäischen Geschichte" gewesen.
Die Unitas als ältester katholischer Studenten- und Akademikerverband wurde 1855 von Studenten in Bonn gegründet, derzeit gibt es 46 Unitas-Vereine an deutschen Hochschulen. Prinzipien des Verbandes sind christliche Lebensführung, soziales Engagement, Erweiterung des Wissens und Freundschaft. Die Generalversammlung ist höchstes Gremium des Verbandes. Neben der 130. Generalversammlung feierte der Trierer Unitas-Verein auch seinen 50. Geburtstag. Am 6. Juni 1957 schlossen sich katholische Akademiker in Trier der Unitas an.
130. Generalversammlung des UNITAS-Verbands
TRIER: EUROPA IM BLICK
Ältester katholischer Studenten- und Akademikerverband Deutschlands feiert vom 17. bis 20. Mai 2007 in Trier
Die Stadt Trier ist vom 17.-20. Mai 2007 Ort der 130. Generalversammlung des Verbands der wissenschaftlichen katholischen Studentenvereine UNITAS (UV). Tagungshaus ist die Katholische Akademie
Trier / Robert
Schuman-Haus. Über 400 Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet sind bislang für Plenarsitzungen, Gottesdienste und studentische Feiern
gemeldet - ein Rekordergebnis. Fünf Mitglieder der UNITAS Ruhrania Bochum-Essen-Dortmund werden ihren Verein in der Moselstadt vertreten und freuen sich auf ein Riesenfest.
Besonders gespannt sind sie auf die Ergebnisse der Beratungen der von der
Ruhr-UNITAS eingereichten Anträge, die auf eine deutliche Betonung der
europäischen Idee im Verbandsleben zielen.
Europäische
Perspektiven
Die 130. Generalversammlung steht unter dem Leitwort
„Christentum – Fundament Europas?“ Diesem Thema sind nach dem Begrüßungsabend in der römischen Porta Nigra am Donnerstag und dem Empfang des Verbandsvorstands durch die Stadt Trier am Freitagmorgen vor allem der Festkommers und ein Festakt gewidmet:
Der Bischof von Trier, Bundesbruder Dr. Reinhard Marx, selbst Mitglied des Verbandes, spricht am 18. Mai bei der festlichen studentischen Feier in der Aula der BBS für Wirtschaft, Irminenfreihof, zum Verhältnis von Christentum und europäischer Zivilisation. Am Sonntag, 20. Mai, ist
Dr. Jacques Santer, ehemaliger Präsident der Europäischen Kommission und Premierminister von Luxemburg, Festredner in der Promotionsaula des Bischöflichen Priesterseminars. Er stellt sich der Frage „50 Jahre Römische Verträge – Wie geht es weiter mit Europa?“
Der
Charme der alten Römerstadt
Ein dichtes Beiprogramm soll die Gäste mit Geschichte und Charme der alten Römerstadt bekannt machen: Stadt- und Kirchenführungen, Schauspielführungen in Kaiserthermen und Amphitheater, eine Fahrt mit dem Moselschiff von Zurlauben nach Pfalzel sind ebenso geplant wie ein festlicher Ball mit „zauberhaftem“ Büfett und Überraschungen am Samstagabend in der Katholischen Akademie. Gemeinsam besuchen die Tagungsteilnehmer Gottesdienste am Samstag in St. Liebfrauen und ein von Bischof Dr. Marx gefeiertes Pontifikalamt am Sonntag in der Hohen Domkirche.
Bundesbruder Marx hatte als damaliger Geistlicher Rektor der Kommende in
Dortmund /Sozialinstitut des Erzbistums Paderborn zu Anfang der 90er-Jahre
tatkräftig an der Wiege der im Ruhrgebiet wiederbegründeten UNITAS
Ruhrania mitgeschaukelt ...
Mehr Infos ...
aus: unitas 4/2006
WERDET
EUROPÄER ! ...
...
dieser Aufforderung von Prof. Dr. Ludger Kühnhardt im RHEINISCHEN MERKUR
(2/2007) ist nichts hinzuzufügen. Europa stecke mitten in einer Phase der Neugründung.
Gesucht seien Menschen und Institutionen, die zum Ausdruck bringen, dass Europa
„in seinem Kern eine Zivilisation, eine Wertegemeinschaft“ ist. Europa sei
geschaffen, bilanzierte der Direktor des Zentrums für Europäische
Integrationsforschung (ZEI) der Universität Bonn. Doch komme es jetzt darauf
an, dass Europäer entstehen, die sich ihrer Wertegrundlagen vergewissern und in
der Welt ihre Verantwortung übernehmen.
Das
klingt uns allen in der UNITAS sehr vertraut: Nichts anderes hat uns
Bundesbruder Robert Schuman ins Stammbuch geschrieben. Darum sind Ort, Thema und
Referenten unserer 130. Generalversammlung hervorragend gewählt. Sie rufen uns
während der andauernden Verfassungskrise in Erinnerung, dass der Wahlspruch
unseres Verbandes nicht mehr und nicht weniger als geradezu ein „Europäisches
Programm“ ist: „In neccessariis unitas“ fordert uns daher besonders
heraus, deutlich zu machen, auf welches Fundament dieses gigantische
Friedenswerk, unser „in unitate“ vereinigter Kontinent gegründet ist.
50 Jahre
nach der Unterzeichnung der „Römischen Verträge“ auf dem Kapitol steht
unser ganzes Land in herausragender Verantwortung. Eine Herausforderung auch an
unsere inhaltliche Arbeit, insgesamt – und über den Tag hinaus. Optimistisch
und visionär, kenntnisreich und praktisch, auf den Schultern der Gründer die
Zukunft im Blick. Vom ältesten katholischen Studenten- und Akademikerverband
Europas soll man sagen können: Die UNITAS und alle ihre Mitglieder leisten
ihren Beitrag!
Den
Organisatoren der Trierer Generalversammlung unsere Glückwünsche für diesen
Impuls! Kommt alle nach Trier, in die Mitte Europas!
Glückauf
Europa!


130. Generalversammlung des UNITAS Verbandes