Wissenschaftlicher
Katholischer Studentenverein
UNITAS RUHRANIA BOCHUM-ESSEN-DORTMUND
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Das Geburtshaus von Robert Schuman in
Clausen,
heute "Centre d'études et de recherches
européennes Robert Schuman"
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Bild von Robert Schuman
zur Ersten Hl. Kommunion
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Robert Schuman und seine Mutter
Eugénie Duren (1864-1971)
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Schulleiter
Théodore Kummer
mit seinen Schülern in Clausen.
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Das Grundschulzeugnis
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Die Grundschule von Clausen,
die Robert Schuman besuchte
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Joseph Bech, Konrad Adenauer
und Robert Schuman
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Jean
Monnet und Robert Schuman
in Luxemburg
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Das Grab der Eltern auf dem Friedhof
von Fetschenhaf.
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Beim Staatsbegräbnis 1963 begleitet als
einzige Fahne neben der französischen Trikolore
das blau-weiß-goldene UNITAS-Banner
den Sarg Robert Schumans
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ZUR PERSON:
Bundesbruder Robert Schuman
Robert
Schuman, der „Vater Europas“, stammte aus einem europäischen Grenzland.
Dass ihn diese Erfahrung zeitlebens geprägt hat, wird immer wieder gewürdigt.
Dass er aber in seiner ganzen Lebenshaltung aus benediktinischem Geist lebte und
an keinen Tag die Hl. Messe versäumte, findet sich in Darstellungen schon
seltener.
Für UNITAS-Mitglieder gibt es eine weitere Verpflichtung, seine Arbeit für das
geeinte Europa in besonderem Licht zu sehen. Denn während seines Studiums in
Deutschland hatte er in Bonn (1904), München (1905) und Berlin (1906) der
UNITAS angehört und sich anschließend der UNITAS in Straßburg angeschlossen.
Ihr und den unitarischen Prinzipien ist Bbr. Robert schuman über alle Wechselfälle
der Geschichte treu geblieben. Darum sieht sich der UNITAS-Verband bis heute
seinem Erbe in herausragender Weise verpflichtet.
Im
Folgenden dokumentieren wir seinen Lebenslauf aus aus Wiki-Europa, der freien
Wissensdatenbank:
„Dr.
jur. Robert Schuman (* 29. Juni 1886 in Clausen, Großherzogtum
Luxemburg; † 4. September 1963 in Chazelles bei Metz) war ein französischer
Politiker luxemburgisch-lothringischer Abstammung.
Schuman
war Ministerpräsident von Frankreich und bereitete als französischer Außenminister
den Weg zur Schaffung der Montanunion (Schuman-Plan) vor. Später war Schuman Präsident
des Europäischen Parlaments. Er gilt zusammen mit Jean Monnet als Gründervater
der Europäischen Union.
Robert
Schumans Vater, Jean-Pierre Schuman (1837-1900), dessen Muttersprache
Luxemburgisch war, wurde als französischer Staatsbürger im lothringischen
Evrange, direkt an der luxemburgischen Grenze, geboren. Nachdem das Deutsche
Kaiserreich Lothringen 1871 annektiert hatte, wurde er zum Reichsdeutschen.
Roberts Mutter, Eugénie Duren (1864-1911), eine in Bettemburg geborene
Luxemburgerin, erwarb 1884 durch Eheschließung die deutsche Reichsangehörigkeit.
Obwohl Robert Schuman im Luxemburger Faubourg Clausen zur Welt kam, war er gebürtiger
Deutscher, allerdings mit luxemburgischer Muttersprache; Französisch, das er
erst in der Schule lernte, sprach er zeitlebens mit einem Akzent.
Von
1896 bis 1903 besuchte Robert Schuman das Athenäum in Luxemburg und legte das
Abitur am kaiserlichen Gymnasium in Metz ab. 1904 begann Schuman ein Studium der
Rechtswissenschaften an der Universität Bonn. Dort wurde er Mitglied der
Unitas-Salia Bonn im Verband der Wissenschaftlichen Katholischen
Studentenvereine Unitas. Er wechselte die Universitäten und setzte in München,
Berlin und Straßburg sein Studium fort und wurde auch in den dortigen
Unitas-Vereinen aktiv.
Das
erste Staatsexamen legte er 1908 in Metz ab und verbrachte dort auch seine
Referendarzeit. 1910 promovierte er in Berlin zum Doktor jur. "summa
cum laude". Nach
dem Unfalltod seiner Mutter im Jahr 1911 trug Schuman sich mit dem Gedanken,
Priester zu werden. 1912 legte er das zweite Staatsexamen ab und wurde
Rechtsanwalt in Metz. 1913 war Schuman Vorsitzender der Organisation des
Deutschen Katholikentages in Metz.
Während
des Ersten Weltkrieges arbeitete Schuman am Bezirkspräsidium in Boulay-Moselle
und war Offizier in der kaiserlichen deutschen Armee. 1918 wurde er Mitglied des
Stadtrates von Metz.
Nach
der französischen Annexion von Elsass-Lothringen 1919 nahm Schuman die französische
Staatsangehörigkeit an und wurde für die Republikanische Union Lothringen
(Union Republicaine Lorraine) Abgeordneter Lothringens in der französischen
Nationalversammlung. Von 1928 bis 1936 war Schuman Vorsitzender des Ausschusses
für Elsass-Lothringen und zeitweilig Vizepräsident des Abgeordnetenhauses. Das
Abgeordnetenmandat behielt er bis zu seiner Verhaftung durch die Gestapo 1941 während
des Zweiten Weltkrieges bei.
Nach
seiner Verhaftung wurde er in Metz und in Neustadt an der Weinstraße
inhaftiert, bis ihm schließlich 1942 die Flucht gelang.
Nach
dem Krieg wurde Robert Schuman erneut Abgeordneter der französischen
Nationalversammlung und Präsident des Finanzausschusses. 1946 wurde Schuman
Finanzminister und 1947 sogar Ministerpräsident von Frankreich. Zwischen 1948
und 1952 war er Außenminister in acht kurzlebigen Kabinetten der politischen
Mitte. Bekannt wurde er als Politiker unter anderem durch die Schaffung des nach
ihm benannten Schumanplans.
Am
9. Mai 1950 veröffentlichte Robert Schuman die historische Erklärung für die
Neukonstruktion Europas, beginnend mit der Montanunion, die politisch zur Föderation
Europas führen soll. Am 18. April 1951 wurde der Montanvertrag in Paris
unterzeichnet. Robert Schuman fand für seine Idee, eine Europäische
Gemeinschaft zu schaffen, in Frankreich zu dem damaligen Zeitpunkt kein Verständnis,
so dass er 1952 sein Amt niederlegen musste.
1953
wurde die von Schuman noch maßgeblich mitgestaltete Straßburger Konvention für
Menschenrechte und bürgerliche Grundfreiheiten von 26 europäischen Staaten
unterzeichnet. Bei zahllosen Vortragsreisen, die Robert Schuman zwischen 1953
und 1958 unternahm, warb er für die Idee eines geeinten Europas. 1955 wurde er
zum Justizminister berufen.
Die
Annahme der Römischen Verträge 1957 führten Europa auf den Weg zurück, den
der „Vater Europas” bereits in seiner Erklärung vom 9. Mai 1950
eingeschlagen hatte. 1958 wurde Robert Schuman zum ersten Präsidenten des Europäischen
Parlaments ernannt. Im selben Jahr wurde ihm der Karlspreis der Stadt Aachen
verliehen. 1959 erhielt er zusammen mit Karl Jaspers den Erasmus-Kulturpreis.
Am
4. September 1963 starb Robert Schuman in Scy-Chazelles bei Metz.
Für
die katholische und andere christliche Kirchen gilt Schuman als Vorbild für den
Ausdruck moralischer Werte in der Politik. Zurzeit läuft ein Verfahren über
seine eventuelle Seligsprechung.
Schuman
war durch seine Biographie und seine Lebensauffassung ein Vorkämpfer der
deutsch-französischen Verständigung.“
Aussagen
„Die
ethischen Werte des Einzelnen, der Familie und des Staates sind die wahre Quelle
und zugleich Garantie des Friedens und des Wohlergehens. Mehr als jedes andere
politische System bedürfen die Demokratien einer solchen Leitordnung der
Freiheit.“ - Robert Schuman, Mai 1948
Literatur
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Hans August Lücker; Robert Schuman. Europäer aus christlicher
Verantwortung, Vallendar 1992.
·
Jean Seitlinger, Hans August Lücker; Robert Schuman und die Einigung
Europas, Bouvier Verlag, Bonn 2000, ISBN
3416028910
Weblinks
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Fondation
Robert Schuman
·
Schuman
Deklaration vom 9. Mai 1950 - Website der Europäischen Union
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Hans
August Lücker: Robert Schuman - Fähiger Staatsmann und ewiges Vorbild
("Rheinischer Merkur" Nr. 35, 28. August 2003)
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Papst
setzt sich für Seligsprechung von EU-Gründervater Schuman ein -
Saar-Echo
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Robert-Schuman-Institut
Eupen
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Universität
Robert Schuman, Straßburg
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Video
der Erklärung Robert Schumans Euroepan Navigator
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Robert
Schuman Interregionaler Jugendchor : 40 Jugendliche zwischen 16 und 26
Jahren aus den vier Grenzregionen gestalten den Aufbau Europas durch die Musik
und gemeinsame Projekte mit.
QUELLE:
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