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ESSEN. Erstaunlich, was alles für Themen anliegen: Ungeplant, ohne Tagesordnung - und doch wird es immer eine kompakte Sitzung, wenn der Ruhr-Stammtisch tagt. Wie am vergangenen Dienstag, als es beim letzten virtuellen Treffen quer durch die gesamte Weltgeschichte ging, um Stadtplanung, alte und neue Berliner Großstadtträume, die Lage in der Metropole Ruhr, um Institutionen, Kirchenfragen, die aktuellen politischen und coronären Ereignisse – wie bei einem richtigen Stammtisch eben.

Ruhr-Kanal ab 19 Uhr geöffnet

Am Dienstag, 2. März, ist es wieder soweit: Kurz vor 19 Uhr öffnet der Ruhr-Kanal auf Zoom. Und auch wenn jetzt die Prüfungen laufen und sich einiges an Büchern stapelt – Zeit hat man immer, mindestens um mal kurz Hallo zusagen. Grenzen spielen keine Rolle und die Schalte nach Frankreich gehört standardmäßig dazu. Dabei können wir nur froh sein, dass es keine Ausgangssperren gibt, wie von dort aktuell berichtet.

Alles zur GV jetzt schon lesen

Während die vorlesungsfreie Zeit nun für Renovierungen im Unitas-Haus an der Flurstraße genutzt wird, muss also das Gespräch nicht ruhen. Ohne aufs Fahrrad und in die S-Bahn zu steigen oder Handwerkern im Weg zu stehen, kann die Gelegenheit gerne genutzt werden, sich einzuschalten und dabei zu sein. Den unitarischen Stammtischbrüdern und -schwestern wird sicher wieder genug einfallen und sicher spielen auch Verbandsereignisse eine Rolle. Nicht zuletzt, wenn es um die an der Ruhr organisierte GV geht. Dazu findet sich alles, was wichtig ist, übrigens in der derzeit noch im Druck befindlichen Ausgabe 1 der Verbandszeitschrift Unitas, in der auch die Ruhr-Unitas eine große Rolle spielt. Die aktuelle Zeitschrift kann bereits auf unitas.org heruntergeladen und online bereits gelesen werden.

Bis Dienstag, 19 Uhr!

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ESSEN. Endspurt fürs Pauken – so sieht´s aus. Das zeigten am Sonntag eingeblendete medizinische Fachthemen oder Fragen rund ums Energierecht. Keine Fète, keine Exkusion in einer der Hochburgen der guten Laune also auch Ostwestfalen müssen da durch. Dies und vieles andere stand nach der Gottesdienstübertragung aus St. Johannes Bosco auf der inoffiziellen TO des Online-Ex. Dabei blieb der Ruhranen-Kanal zum Semesterausklang schließlich dann doch länger geöffnet als gedacht.

Stammtisch dienstags 19 Uhr

Dass nun langsam die vorlesungsfreie Zeit ausbricht, ist schon traditionell eh mit wenig Programm rund um das derzeit ruhige Unitas-Haus verbunden. Gleichwohl gilt das Wort des noch amtierenden Seniors: Stammtische finden statt. Virtuell, online. Und zwar jetzt am Dienstag, 16.2., wieder. Um 19 Uhr auf der inzwischen bekannten Route. Für alle, die sich mal kurzfristig von ihren Übungsblättern lösen wollen und alle anderen sowieso. Ein Stammtisch – garantiert ohne Glatteis – so sieht es aus.

Renovierungen an der Flurstraße geplant

Eine Information am Rande: Der Hausbauverein ist in diesen Wochen und Monaten wahrlich nicht untätig. Neue Duschkabinen sind eingebaut und spätestens im März wird an der Flurstraße der Pinsel geschwungen. Flure und Bäder im Dachgeschoss erhalten ein farbliches Update. Auch das durch zahllose Umzüge ramponierte Treppenhaus wird auf Vordermann gebracht – angesichts der Deckenhöhe keine einfache Übung. Nach dem Einzug neuer Hausbewohner zum März wird also die Zeit weiter tatkräftig genutzt, damit das Haus „in neuem Glanz erstrahlt“, so die Hoffnung des HBV-Vorsitzenden.

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ESSEN / RUHR. Nach dem Decharge- und Wahlconvent am vergangenen Dienstag steht nur noch ein Treffen im Wintersemester 2020/21 der Unitas an der Ruhr auf dem Kalender: Für Sonntag, 14. Februar, wird um 10 Uhr zum Semesterabschluss zur Online-Messe in St. Johannes Bosco eingeladen. Die Eucharistiefeier wird live über den YouTube-Kanal der Pfarrgemeinde gestreamt. Liednummern und mehr auf der Homepage der Pfarrei St. Dionysius auf www.dionysius.de.

Sonntag, 14. Februar 2021

10:00 Uhr ... live aus St. Johannes Bosco - ...folgende Lieder werden gesungen:

  • Eröffnungslied: GL 409,1+2 „Singt dem Herrn ein neues Lied“
  • Gloria: GL 383 „Ich lobe meinen Gott“
  • Halleluja: GL 483,2+3 „Halleluja“
  • Sanctus: GL 198 „Heilig bist du, großer Gott“
  • Friedensgruß: GL 774,1+3 „Gib uns Frieden jeden Tag“
  • Danksagung: GL 487,1-5 „Nun singe Lob, du Christenheit“

Semester-EX online

Anschließend gibt es ab 11 Uhr über den bekannten Kanal einen Zoom-Ex für alle, die noch Lust auf´s Miteinander haben. Auch wenn es online laufen muss: Sicher gibt es noch einiges zu erzählen und zu berichten. Vielleicht zeichnet sich auch schon mehr für die Semesterplanung im Sommer ab.

Also: Den Kaffee bereitstellen, vielleicht auch etwas anderes zum Tag und einfach einschalten. Der Ruhranen-Kanal ist ab kurz vor 11 Uhr auf!

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ESSEN. Wer regelmäßig bei der Universität Essen vorbeischaut, der findet noch immer manches Interessante: Ob es um Schnupper-Vorlesungen zur Verbindung von Soziologie und Medizin geht, Wissenschaftskommunikation, den 200. Geburtstag von Afrikaforscher Heinrich Barth oder „Gesellschaftliche Teilhabe von Frauen“ - man kann sich online einklinken, auch ohne selbst zu studieren. Wer allerdings jetzt dringend in seinen Fächern vorankommen muss, der hat in diesen „hybriden“ Semestern keine Wahl: Die Prüfungen stehen an, das nächste Semester ist in Sicht. Präsenzprüfungen wird es nicht geben, alles wird online laufen, manches wird zeitlich verschoben werden müssen. Aber an der Qualität solle festgehalten werden, es sollen keine Nachteile entstehen. Denn auch Distanzstudium will zielstrebig und ordentlich abgeschlossen sein.

Dazu äußern sich jetzt Rektor Prof. Ulrich Radtke und Prorektorin Prof. Isabell van Ackeren aktuellen Videos. Mit einem Blick auf die erschwerten Bedingungen im vergangenen Corona-Wintersemester wenden sich zum Start der Prüfungsphase per Video an die Studierenden.

Bild oben: Screenshot UDE

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ESSEN. Decharge, Wahlconvent, Programmplanung – das Wintersemester 2020/21 der Unitas an der Ruhr ist nach dem Online-Treffen am heutigen Abend Geschichte. Fast: Denn am kommenden Sonntag, 14. Februar, wird um 10 Uhr zum Semesterabschluss zur Online-Messe in Don Bosco eingeladen, anschließend gibt es über den bekannten Kanal einen Zoom-Ex für alle, die noch Lust haben. Denn einfach war es nicht im vergangenen Semester. Trotzdem zog das Leitungsteam unterm Strich eine positive Bilanz.

Rückblick auf das Semester

In den letzten coronagebeutelten Monaten erging es der Unitas Ruhrania nicht anders als im Sommersemester: Doch diesmal gab es überhaupt keine Präsenzveranstaltungen mehr, erinnerte Senior Nico Fröse nach dem Vereinsgebet im Chargenbericht. Das von einer gut funktionierenden Hausgemeinschaft bewohnte Unitas-Haus war von außerhalb kaum besucht, Kontakte fielen schwer. Die Vereinsfeste aber mit den wissenschaftlichen Sitzungen zur Katholischen Soziallehre und zum „langen Schatten der Reichsgründung 1871“ wurden im Rückblick als sehr erfolgreich gewertet: Ein Vortrag von Prof. Dr. Peter Schallenberg sorgte an einem wunderbaren gemeinsamen Online-Abend im Dezember für tiefere Erkenntnisse, im Januar gab es eine spontan organisierte Podiumsveranstaltung mit einem Impuls von Dr. Nikolaus Mantel und drei weiteren Bundesbrüdern. Auch die Wissenschaftliche Sitzung zum Lassalle-Kreis mit dem Vorstandsmitglied Florian Wirth regte viele Diskussionen an. Mehrere Online-Convente und anderes fanden ganz im Stil der Zeit an den Bildschirmen statt – Bedingungen, an die man sich erst gewöhnen musste. Gleichwohl - und weil es auch gut klappte - bescheinigte die Decharge den Verantwortlichen große Anerkennung.

Neues Team steckt schon in Planungen

Nach den einstimmig gefassten Beschlüssen bei den Wahlen für das nächste 220. Jubiläumssemester übernimmt Bbr. Andreas Krüger den Staffelstab als Senior und Quaestor, unterstützt von FM Georg Beckmann, XX Nico Fröse und Niklas Stöckl als XXXX. Sie sehen für den Sommer erneut eine große Herausforderung in der Planung, die bereits in ersten Zügen auf der Tagesordnung der Debatte stand. Herausragend ist dabei die 144.GV des Unitas-Verbandes in Essen, dazu wird auch in diesem Mai an einer Veranstaltung zum Europatag festgehalten und ein Vorschlag des Vorortes angegangen: In diesem Jahr jährt sich der 100. Todestag des Altmeisters der Sozialpolitik, Bbr. Franz Hitze. Einen aktuellen Blick auf die Lage im Land wird es im wissenschaftlichen Programm sicher mehrfach geben, auch zur Lage im medizinischen Sektor. Auch hierzu wird – ebenfalls ein Thema auf der Tagesordnung – die kürzlich neu aufgenommene engere Abstimmung mit den Bundesschwestern der Unitas Franziska Christine fortgesetzt. Eine Jahreshauptversammlung des Hausbauvereins werde es wahrscheinlich erst gegen Ende des Jahres geben, so eine erste Einschätzung. Aber es geht weiter – warum auch nicht? Die neu augesetzte Homepage wird berichten, wie der Stand der Dinge ist. Allen, die in diesem Semester neu auf das Unitas-Haus in Essen ziehen werden, wünschen alle Mitlieder bereits jetzt eine gute Zeit, erfolgreiches Studium und viele gute Kontakte. Auch - und gerade in diesen Zeiten.

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ESSEN. „Ob der Sack wohl pünktlich zu Nikolaus aufgemacht wird?“ – das war die große Frage: „Wartungsarbeiten bei der Unitas Ruhrania. Hier findet derzeit ein größerer Relaunch statt. Besuchen Sie uns bald wieder - alles wird noch viel schöner! :-) ...“, so lautete bislang die Ankündigung auf unserer Behelfsseite. Nun, ob es jetzt tatsächlich schöner ist, liegt sicher im Auge des Betrachters. Aktueller ist es jetzt allemal. Und es war dringend an der Zeit, denn inzwischen ist selbst dieses zeitgemäße Info-Tool auch Teil der Ruhranengeschichte geworden, es hat sich selbst geändert, die Nutzergewohnheiten sind vom Rechner auf das Handy und das Tablet gewandert. Und was das bedeutet, lässt sich an einigen Daten über den ganzen Zeitraum inzwischen sehr gut ablesen.

Start im Mai 2005

Seit über 15 Jahren ist die Ruhranen-Präsenz am Start, um regelmäßig über das zu informieren, was bei der UNITAS Ruhrania Bochum-Essen-Dortmund so geschieht, was sie bewegt und worüber sie berichtet. Mitte Mai 2005 wurde sie aufgesetzt, damals als eine der ersten im Unitas-Verband und zum Start gab es viele Glückwünsche. Wir wollten damals zeigen, dass man mit einer Vereins-Homepage mehr machen kann als nur Adressen und Semesterprogramme zu präsentieren oder ein paar Bilder einzustellen. Es sollte wirklich immer etwas zum Lesen sein, etwas, mit dem eine Haltung deutlich wird. Etwas, mit dem man uns wirklich überall begegnen kann. Und es wucherten bald die Beiträge.Zudem war es mitten in der Zeit, als zugleich das Hausprojekt rund um das 2004 erworbene „Feldschlösschen“ in Essen-Borbeck begann. Und auch das Echo im Netz war groß: Die Zugriffszahlen stiegen für unsere Verhältnisse rasant, fast 12.000 einzelne Besucher fanden sich bereits innerhalb eines Jahres ein, bis Dezember 2007 waren es über 20.000. Ab September 2008 – der Verein stand am Beginn der Totalsanierung des Hauses - war das System auf dem Verbandsserver aktualisiert und immer mehr Besucher kamen dazu, die sich auch für den Fortschritt der Baumaßnahmen an der Flurstraße interessierten. Slideshows, erste Videos und Audio-Beiträge wurden neben zahlreichen Artikeln auf die Seiten gestellt, bald auch das umfangreiche „Bautagebuch“ und Dossiers zu zahlreichen Einzelthemen.

Starkes stetiges Wachstum

Bis Mai 2009 waren 38.000 an unseren Artikeln interessiert, doch nun startete ein starkes stetiges Wachstum, das bis Ende 2012 anhielt: Mit der Übernahme des Vororts im Juli 2010 und dem 100. Stiftungsfest 2011 stieg die Nachfrage auf unsere Internetpräsenz bis zum Jahresende auf 54.000 Besucher, knapp 116.000 Seitenaufrufe und allein 2011 kamen 310 neue Artikel dazu. Im Mai 2013 wies die Statistik rund 118.000 Besucher aus, die auf 223.000 Seiten zugriffen. Die monatlichen Zugriffszahlen pendelten sich bei 4.000 im Durchschnitt ein und zum Jahresende lagen die Besucher bei 133.000, die Zugriffe bei 246.000. Daran änderten auch die seit 2011 auf einem eigenen YouTube-Kanal präsentierten 120 Videos nicht viel – zahlreiche Streifen wurden hier seitdem bis weit über 3.000 Mal aufgerufen.

Neue Nutzergewohnheiten

Ab 2014 nahm der Zauber der eigenen Homepage langsam, aber kontinuierlich ab. Die Besucherzahlen fielen auf 18.000 pro Jahr und mit 28.000 Seitenzugriffen lagen die Seiten bald deutlich unter dem Schnitt der Vorjahre. Eine Entwicklung, die sich nach Ausweis der Daten auch in den Folgejahren bei den Besucherzahlen fortsetzte: 14.000 (2015), 13.000 (2016), 9.870 (2017), 7.800 (2018). Rund 700 waren es schließlich pro Monat, die im Schnitt um die 1.000 Seiten aufriefen – das meiste war wohl inzwischen gelesen. Zudem: Facebook trat auf den Plan, eine erste eigene Ruhranengruppe entstand und viele Informationen wanderten in andere Kanäle, die der zunehmend mobilen Internetnutzung entgegenkamen. Ab dem Frühjahr 2018 bis Mitte 2019 versammelte die neu aufgesetzte Facebookseite der Unitas Ruhrania 280 Gefällt mir“-Angaben, einzelne Artikel erreichten mehr als 400 Leser. 600-700 Personen werden parallel zur Homepage pro Monat erreicht, einzelne Videos kommen hier auf 1.550 Aufrufe.

Jetzt auch endlich im „responsive design“

Entscheidend aber für die Abnahme des „Verkehrs“ auf der Homepage war vor allem eine ganz banale Entwicklung: Aktualisierungen waren nicht mehr vorgenommen worden, die Seite entsprach in ihrem Layout, Aufbau und mit ihrem uralten Protokoll nicht mehr den Anforderungen eines „responsive designs“ für die Nutzung auf mobilen Endgeräten. Eine Optimierung war überlange überfällig. Jetzt liegt sie vor, der Content wird nach und nach wieder eingepflegt und sicher gibt es zahlreiche Dinge, die noch verbessert werden müssen.Aber immerhin ist es jetzt soweit, aktuelle Nachrichten sind wieder online. Und wir werden weiter daran festhalten, dass uns die nachrichtlichen Inhalte unterm Strich immer wichtiger sein werden als eine reine Schau von großen hübschen Bildern. Dass wir jetzt ein paar Wochen ganz abgeschaltet waren, hatte natürlich Konsequenzen: Die viele Hunderttausend Verweise auf die „Ruhrania“ bei Google sind auf rund 4.600 geschrumpft. Aber das wird sich bald wieder ändern. Denn wir hoffen, dass uns vor allem die Leserinnen und Leser bald wieder gewogen sind..... Nikolaus ist natürlich längst vorbei – und den angekündigten Termin haben wir gnadenlos gerissen: Doch jetzt ist die neue Seite des W.K.St.V. Unitas Ruhrania wieder online. Und wer Anregungen und Hinweise hat, etwas vermisst oder nur von schierer Begeisterung geschüttelt wird, kann uns das immer gerne mitteilen!

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KÖLN. Im März 2021 jährt sich zum 170. Mal der Geburtstag unseres Bundesbruders Franz Hitze und im Juli zum 100. Mal sein Todestag. Daran erinnert Vorortspräsident Benjamin Diethelm vom Vorort Unitas Landshut Köln im aktuellen Newsletter des Verbandes: „Manche kennen ihn gewiss aus ihren Fuxenstunden oder aus Wissenschaftlichen Sitzungen, den Aufmerksameren unter uns dürfte er auch noch als Namensgeber des Tagungszentrums der Generalversammlung 2019 in Münster bekannt sein. Dort, in Münster, hatte Franz Hitze ab 1893 die erste Professur überhaupt für christliche Gesellschaftslehre inne – verdient hatte er sich diese über seine Arbeiten zur katholischen Soziallehre und zur Beantwortung der Sozialen Frage Ende des 19. Jahrhunderts.“

Franz Hitze, rezipiert 1875 bei Unitas-Hetania, hatte sich schon als Student mit diesen Themen auseinandergesetzt, später wurde er Reichstagsabgeordneter und galt als einer der wichtigsten Fachpolitiker in der Sozialpolitik, so der VOP: „Franz Hitze verdanken wir unter anderem die Existenz des Caritas-Verbandes, für dessen Gründung er einer der maßgeblichen Ideengeber war, und unseres bis heute fortentwickelten Sozialversicherungssystems.“ Darum sind anlässlich seiner beiden Jubiläen in diesem Jahr einige Gedenkveranstaltungen geplant, an denen auch Vertreter des Unitas-Verbandes teilnehmen werden.

Arbeitsthema für alle Aktivitates

„Doch wir wollen das Gedenken nicht nur auf diese Veranstaltungen beschränken, zumal in der aktuellen Unsicherheit bezüglich der Planung von Veranstaltungen“, fordert VOP Bbr. Diethelm: „Deswegen würden wir als Vorort uns freuen, wenn sich möglichst viele Vereine auch in der ein oder anderen Weise an dem Gedenken unseres Bundesbruders beteiligen – was die konkrete Form und den Inhalt angeht, lassen wir uns da aber gern von eurer Kreativität überraschen. Ob ihr eher historisch das Leben und Wirken Hitzes reflektiert oder euch mit aktuellen Fragen vom Wohnungsbau über den Klimawandel bis zur Integration von Geflüchteten beschäftigt und versucht, aus einer Perspektive katholischer sozialer Arbeit Lösungsvorschläge zu entwickeln, sei ganz euch überlassen. Wir würden uns aber freuen, im Sommersemester – digital oder, noch besser, in Präsenz – einige abwechslungsreiche Veranstaltungen in Erinnerung an Bbr. Hitze besuchen zu können!“

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Am 28. Oktober 1997 kam er auf Einladung der Unitas Ruhrania und der Jungen Union, Stadtbezirk Essen-Ruhrhalbinsel, nach Essen und feierte ein Pontifikalhochamt in der St. Gertrudiskirche. Die Prinzipien und Geschichte der UNITAS seien eine „großartige Verpflichtung für ein Leben in der Nachfolge Jesu“, betonte er in seiner Predigt. Anschließend stellte er sich in dem mit Europa-, UNITAS- und JU-Fahnen geschmückten Gemeindesaal der Frage „Ist Friede möglich?“. „Dazu ein uneingeschränktes Ja!“, so Bischof Dr. Komarica vor rund 100 Gästen - unter ihnen viele Angehörige der Kroatischen Gemeinde Essen.

„Aber der Friede in Bosnien-Herzegowina kann kein wirklicher Friede sein, wenn er nicht das Werk der Gerechtigkeit ist“, so der leidenschaftliche Kämpfer für Frieden und Versöhnung: Der Krieg in seiner Heimat sei mit dem Abkommen von Dayton und Paris zwar offiziell beendet, doch noch immer würden die Menschenrechte mit Füßen getreten. „Immer noch fühlen wir uns wie Schachfiguren, wie Marionetten und Spielbälle der Großmächte.“ Das christliche Abendland verrate seine Wurzeln, wenn statt Prinzipien nur Interessen die Politik bestimmten. „Europa ist sehr herzkrank“, so Komarica, die Lage in Bosnien-Herzegowina bleibe eine „furchtbare Tragödie und die größte Schande seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges.“

Die Unitas Ruhrania trug ihm damals die Ehrenmitgliedschaft an, 1997 wurde er im Unitas-Verband als Ehrenmitglied aufgenommen mit dem Heinrich-Pesch-Preis ausgezeichnet. Auch in ganz praktischer Hinsicht war der Krieg im Unitas-Verband nicht ohne Reaktion geblieben: Auf Betreiben der Unitas Ruhrania in Essen wurde ein mehrjähriges Soziales Projekt in Sarajewo aufgelegt und das zerstörte große Waisenheim im Mutterhaus des Ordens der „Dienerinnen vom Kinde Jesu“ wiederhergestellt. Ein weiteres Projekt konnte mit der Einrichtung eines Internates für Schüler in Banja Luka verwirklicht werden.

Unser Bundesbruder, der mit zahlreichen, teils unbequemen Wortmeldungen zu den profiliertesten Kirchenvertretern in der ehemaligen Kriegsregion gehört, studierte in Innsbruck Theologie und Kirchenmusik. 1972 wurde er für das Bistum Banja Luka zum Priester geweiht. Papst Johannes Paul II. ernannte ihn 1985 zum Weihbischof und 1989 zum Bischof von Banja Luka. Für seinen Einsatz für Frieden und Menschenrechte wurde er vielfach ausgezeichnet. Er wird mit Erreichen seiner Altersgrenze dem Papst gemäß dem Kirchenrecht seinen Amtsverzicht anbieten.

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Dienstag, 2. Februar: Zum Fest Darstellung des Herrn, auch Mariä Lichtmess genannt, feiert Bbr. Kardinal Reinhard Marx um 17.30 Uhr im Münchner Liebfrauendom einen Festgottesdienst, der zeitgleich unter www.erzbistum-muenchen.de/stream ins Internet übertragen wird. Traditionell dauerte die liturgische Weihnachtszeit bis Mariä Lichtmess, erst die Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils in den 1960er Jahren verschob ihr Ende auf das Fest Taufe des Herrn am Sonntag nach dem Dreikönigstag. Seit 1997 wird Darstellung des Herrn auch als „Tag des geweihten Lebens“ begangen.

Mehr: https://www.facebook.com/erzbistum.muenchen.freising/

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Heute morgen im NRW-Kirchenmagazin: Kann man sich in dieser Zeit eigentlich über irgendetwas freuen? Johannes Bosco, vor 180 Jahren zum Priester geweiht, kannte harte Zeiten zu Genüge. Seine Weisheiten gelten damit auch heute, meinte Bbr. Pater Otto Nosbisch ... Ein Beitrag zum Don Bosco-Fest

Kann man sich in dieser Zeit eigentlich noch über irgendetwas freuen? Schließlich ist in den Messtexten von heute auch noch überall von „Freude“ die Rede (Ps 16,7-11; Phil 3,1; Hebr 10,37; Jak 5,8-9. - Zu 4,6-7: Mt 6,25; 1 Petr 5,7; Kol 4,2; 3,15. - Zu 4,9: 1 Kor 11,1; Röm 15,33; 16,20). Und das in diesen Zeiten?

Zugleich steht aber heute jemand auf dem Kirchenkalender, der aus einer großen inneren Freude gelebt hat – dabei waren die Zeiten im damaligen Oberitalien auch nicht gerade prall: Industrialisierung, Verwahrlosung und Verelendung, Jugendliche auf der Straße und im Knast – dagegen wollte Johannes Bosco etwas tun. Selbst in Armut geboren, wurde er vor 180 Jahren unter großen Schwierigkeiten Priester (1841) und weihte sein Leben der Jugend. Sein Motto: „Das Beste was wir auf der Welt tun können, ist: Gutes tun, fröhlich sein und die Spatzen pfeifen lassen.“ Seine Nachfolger von heute sind weltweit aktiv – wie Bbr. Pater Otto Nosbisch, Chef der Niederlassung der Salesianer Don Boscos „Johannesstift“ in Essen.

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„Das Schloß im Felde wurde ich genannt! Stolz blickte ich hinaus ins weite Land …“, so dichtete Willy Freistedt, der als musikalisches Allroundtalent und Borbecker Original selbst im Dachgeschoss wohnte. Er widmete dem vor 120 Jahren eröffneten „Feldschlößchen“ in der Flurstraße sein mehrstrophiges Preisgedicht.

Das Haus mit der beliebten Gastronomie „auf dem Berg“ wurde 2006-2008 durch den Studentenverein Unitas totalrenoviert. Und es musste sich im Lockdown umstellen. Aber gefeiert wird das runde Jubiläum in diesem Jahr bestimmt noch ... Mehr im Borbeck-Lexikon!

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ESSEN. So ganz unkommentiert wollen wir den Jahrestag nicht verstreichen lassen: "Bund - Nation - Imperium. Der lange Schatten von 1871" heißt es am Sonntag. Unsere spontan organisierte Online-Morgensitzung zum Vereinsfest Thomas von Aquin: Um 11 Uhr ist am Sonntag, 31.1., der Ruhranen-Kanal wieder geöffnet. Feiert mit!

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Seine Mitstudenten bezeichneten diesen oft schweigenden Kommilitonen als „Stummen Ochsen“ – sein Lehrer versprach: „Das Brüllen dieses Ochsen wird noch in ganz Europa zu hören sein.“ – Rund 775 wird das her sein, dass sich der berühmte Professor Albertus Magnus so über den jungen Thomas von Aquin äußerte, der am 28. Januar auf dem Kalender steht. Ihm zu Ehren feiert die Unitas überall jedes Jahr rund um seinen Gedenktag ihr Vereinsfest. Und bis heute ist das Denken des sicher bedeutendsten Philosophen und Theologen des Hochmittelalters eine Herausforderung.

Geboren um 1225 in Roccasecca (Italien), kam der Sohn der adligen Familie von Aquino schon als Kind in das berühmte Benediktinerkloster Montecassino und beginnt mit 14 Jahren in Neapel sein Studium. 1243 tritt er in den damals noch jungen aber sehr angesagten Dominikanerorden ein - gegen den Willen seiner Eltern: Angehörigen überfallen ihn, setzen ihn zwei Jahre fest - bis er nach zwei Jahren fliehen kann und 1245 seine Studien in Paris fortsetzt. 1248, im Jahr der Grundsteinlegung für den Hohen Dom zu Köln, mit dem man im Rheinland den französischen Kathedralbauten nacheifern wollte, folgt Thomas seinem Lehrer Albertus Magnus an den Rhein und drückt vier Jahre lang die Bank in den Vorlesungen. Er wird Lehrer und Professor, kehrt als Hauptprediger seines Ordens nach Italien zurück, lehrt in Rom, Viterbo und Orvieto.

Ab 1269 als Studienpräfekt in Neapel, baut er ab 1272 eine Dominikanerschule auf. Am 7. März 1274 stirbt er auf der Reise zum Zweiten Konzil von Lyon in Fossanova. Papst Johannes XXII. sprach ihn 1323 heilig, am 28. Januar 1369 zog eine große Prozession zu seinem neuen Grab in die Kirche des Dominikanerklosters Les Jacobins in Toulouse. 1567 wurde der „Aquinat“ zum Kirchenlehrer erhoben, Reliquien werden auch in Paris und Rom aufbewahrt.

Thomas von Aquin war ein hochproduktiver Denker und Autor: Die Unmenge seiner Schriften sind ein Zeugnis seiner Suche nach Wahrheit, die bis in unsere Zeit Grundsätzliches zur Philosophie, Erkenntnistheorie, Anthropologie, Ethik, zum Staatsdenken und zur Theologie bieten. Nicht nur in den bedeutendsten Schriften („Summa theologica“ / „Summa contra gentiles“) lieferte er Grundsätzliches zur Philosophie, Metaphysik und Ontologie, Erkenntnistheorie, Anthropologie, Ethik, aber auch zur politischen Philosophie, zum Staatsdenken und nicht zuletzt zur Theologie, für die er den Weg zur Wissenschaft ebnete. Thomas von Aquin ist nicht nur darum Patron der Dominikaner, sondern auch der katholischen Hochschulen, Theologen, Studierenden und Buchhändler.

1879 wurden sein Werk und seine Ideen durch die Enzyklika Aeterni Patris von Papst Leo XIII. zur Grundlage der katholischen akademischen Ausbildung erhoben. Dass er und sein Denken heute allerdings wohl nur einer geringen Zahl von Zeitgenossen überhaupt bekannt ist, ist sicher auch ein Hinweis auf die Konstitution eines „christlichen Europas“ heute. Aber hier läge sicher eine wichtige Aufgabe - auch für die Unitas. Allen Bundesschwestern und Bundesbrüder – selbst unter schwierigen Bedingungen in diesem Jahr - ein schönes Vereinsfest! Semper in unitate!

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Es ist kompliziert. Oder? Ferdinand Lassalle (1825-1864), 1863 Chef des Allgemeinen Deutschen Arbeiter-Vereins (ADAV), gilt als Begründer der späteren SPD. Der Revolutionär und Burschenschafter starb im Duell. Und bis heute ist das Verhältnis zwischen Sozialdemokratie und studentischen Korporationen konfliktreich.

Mehr davon bei der Online-WS am kommenden Dienstag, 26. Januar 2021, ab 19 Uhr mit Florin Wirth vom Vorstand des 2006 gegründeten Lassalle-Kreises auf unserem üblichen Zoom-Kanal - es qwird herzlich eingeladen ...

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Ehrenmitglied der Unitas wurde er 1928: Prälat Albert Lauscher, Lehrer um die Ecke in Borbeck, Professor in Bonn, Chef der Zentrumspartei nach dem Tod von Bbr. Joseph Heß.

Vor 125 Jahren wurde er zum Priester geweiht, vor 80 Jahren Ehrendomherr in Köln. Immer wieder mal was Neues von gestern im Borbeck-Lexikon - nicht unspannend ...

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XANTEN. Münsters Weihbischof Bbr. Rolf Lohmann (W.K.St.V. Unitas Winfridia zu Münster im UV) ist wieder auf dem Weg der Besserung. „Nach dem, was ich erlebt habe, kann ich nur jedem Menschen zur Impfung raten, sobald sie möglich ist“, sagte er am heutigen Mittwoch in Münster. Nach einem positiven Testergebnis im Dezember hatte der Regionalbischof für die Regionen Niederrhein und Recklinghausen anfangs nur leichte Symptome gezeigt. Die Diagnose der Erkrankung habe ihn „wie ein Schlag getroffen“. Innerhalb von zehn Tagen entwickelte sich aber eine beidseitige Lungenentzündung mit hohem Fieber, durch die ein mehrtägiger Krankenhausaufenthalt notwendig wurde. Das Weihnachtsfest feierte er alleine und unter Quarantäne in seiner Wohnung in Xanten.

Die schwere Erkrankung sei „eine Grenzerfahrung“ gewesen. Im Krankenhaus habe er erlebt, „dass das Pflegepersonal und die Ärztinnen und Ärzte dort Unglaubliches leisten“. Er sei allen, die ihn in dieser Zeit gepflegt und medizinisch versorgt haben, sehr dankbar, so Bbr. Lohmann: „Ich habe Hochachtung vor diesen Menschen“. Geholfen hätten ihm aber auch die zahlreichen Genesungswünsche und Gebete, die er in den vergangenen vier Wochen erhalten hat. „Es baut einen auf, wenn man weiß, wie viele Menschen an einen denken“, sagt er.

Mehrere Viren-Tests seien inzwischen negativ ausgefallen, aber er muss sich derzeit noch schonen. Die Erkrankung habe seine Sicht auf das Virus verändert: „Schon vorher wusste ich, dass man dieses Virus nicht auf die leichte Schulter nehmen darf. Aber nun blicke ich jeden Abend ganz anders auf die Infektionszahlen, die in den Nachrichten genannt werden und nehme mit großem Schrecken wahr, wie hoch sie noch immer sind. Nach dem, was ich erlebt habe, kann ich nur jedem Menschen zur Impfung raten, sobald sie möglich ist.“ Bbr. Lohmann, 2017 zum Bischof geweiht, gehört in der Deutschen Bischofskonferenz der Pastoralkommission und der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen an. Er ist zudem Beauftragter für Umwelt- und Klimafragen.

Wir wünschen weiter von Herzen gute Besserung! s.i.u.!

Foto: Bischöfliche Pressestelle / Harald Oppitz

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Kaarst. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Sozialen Projekts zur Unterstützung von Studenten aus dem Nahen Osten hat der Unitas-Verband auf seiner 143. Generalversammlung ein neues Soziales Projekt beschlossen: Die Unterstützung der Kirua Children Care Foundation in Tansania beim Aufbau und Betrieb des Krankenhauses St. Monica in Kirua sowie von Bildungseinrichtungen in der Kilimanjaro-Region.

Die Kirua Children Care Foundation (KCCF) baut und betreibt das Kinderkrankenhaus St. Monica in Kirua in der Region Kilimanjaro, um die medizinische Versorgung von Müttern und Kindern zu verbessern. Rund 43% aller Geburten in Tansania erfolgen ohne medizinische Betreuung. Das Risiko für Mutter und Kind zu senken und so einen guten Start ins Leben zu ermöglichen, ist das oberste Ziel der Foundation. Die Sterberate für Kinder unter 5 Jahre liegt in Tansania bei 57 bei 1.000 Lebendgeburten. Zum Vergleich, in Deutschland sind es 4 von 1.000 Kindern, die ihren fünften Geburtstag nicht mehr erleben. Während in Deutschland bei 100.000 Geburten 7 Mütter sterben, sind es in Tansania 524.

Kirua, in dem das neue Krankenhaus gebaut wurde, besteht aus vielen, weit verstreuten Teildörfern. Es umfasst ein sehr großes Gebiet mit vielen Hügeln und Tälern. Das Krankenhaus St. Monica ist etwa 30 Kilometer von der Distrikthauptstadt Moshi entfernt und grenzt direkt an den Kilimanjaro Nationalpark. „Die Menschen, die in Kirua und Umgebung leben sind hauptsächlich Bauern, die Land- und Viehwirtschaft betreiben. Es gibt keine Industrie, die Menschen haben keine Arbeit und sind sehr arm. Auch die Versorgung mit Wasser und Strom sowie die Infrastruktur ist in vielen Gebieten sehr schlecht“, berichtet Rita Ermer, Vorsitzende des Vereins Baraka - Kinderhilfe Kilimandscharo e.V., von den Bedingungen vor Ort. „Darüber hinaus sind HIV-Infektionen und Malaria weit verbreitet. Kleine Kinder erleiden nicht selten mehrere Malaria-Ausbrüche in einem Jahr. Die medizinische Versorgung in Tansania, vor allem in den ländlichen Gebieten ist aufgrund der großen Distanzen und fehlendem Personal katastrophal.“

Die KCCF hat ihren Sitz in Moshi/Tansania. Finanziert wird das Krankenhaus St. Monica größtenteils durch drei gemeinnützige Vereine in Deutschland:

Schirmherr ist Pfarrer Dr. Amedeus Macha OSS, der aus Kirua stammt und seit 2008, nach Stationen in Trier und Aachen, als Pfarrvikar in der Seelsorgeeinheit Fellbach bei Stuttgart tätig ist. Planung und Bau des Krankenhauses dauern nun schon über 10 Jahre. Am 6.8.2019 fand die Einweihung statt und ein Teilbetrieb wurde im Januar 2020 mit dem ersten Behandlungstag aufgenommen. Mehr als 100 Patienten fanden sich in der Wartehalle ein, um sich untersuchen und behandeln zu lassen. Darunter Mütter mit Säuglingen, Kinder, Erwachsene und alte Menschen. Das zeigt deutlich, wie wichtig dieses Krankenhaus für die Menschen vor Ort und die ganze Region ist.

Als nächstes großes Ziel ist die Anschaffung eines Krankenwagens für die medizinische Versorgung in Planung, bei dessen Anschaffung der Unitas-Verband die Menschen vor Ort unterstützen wird. Das Soziale Projekt ist Hilfe zur Selbsthilfe und damit gelebte Nächstenliebe im Sinne unseres Wahlspruchs "in neccessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas".

Weitere Details zum neuen Sozialen Projekt finden sich in der Verbandszeitschrift unitas 1/2021.

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Bbr. Anton Rauscher ist heute, am Montag, 21.12.2020, im Alter von 92 Jahren gestorben. Der Jesuit, Theologe und Sozialethiker, eine der großen Persönlichkeiten der katholischen Soziallehre in Deutschland, war unter anderem von 1971 bis 1996 Lehrstuhlinhaber für Christliche Gesellschaftslehre an der Universität Augsburg. Fast 50 Jahre lang, von 1963 bis 2010, wirkte er als Direktor der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle in Mönchengladbach. Dem Unitas-Verband gehörte er seit als Ehrenmitglied an.

Nach dem philosophischen und theologischen Studium in Freising und an der Päpstlichen Universität Gregoriana wurde Anton Rauscher 1953 in Rom zum Priester geweiht. 1956 folgten dort seine Dissertation und der Eintritt in den Jesuitenorden, 1968 die Habilitation im Fach Christliche Sozialwissenschaften.

Das 2008 von ihm herausgegebene „Handbuch der Katholischen Soziallehre“ gilt als Standardwerk. Das knapp 1.200-seitige Kompendium reflektiert Grundfragen von Menschbild und Gesellschaftsordnung: In 81 Beiträgen äußern sich dazu namhafte Sozialethiker, Philosophen, Juristen, Volkswirte, Soziologen, Pädagogen und Historiker. „Die katholische Soziallehre will kein eigenes Gesellschaftsmodell vorlegen. Aber sie gibt entscheidende Kriterien und Eckpunkte für eine gerechte Gesellschaft“, so Rauscher damals. „Die gegenwärtige Krise zwingt uns, den Kern der Ordnungsverhältnisse von Realwirtschaft und Finanzwirtschaft neu zu justieren.“

Nicht nur in diesem Bereich liegen auch in Zukunft die Herausforderungen, zu denen unser Bundesbruder Anton Rauscher in seinem Lebenswerk seinen Beitrag geleistet hat. R.I.P.

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Die Ausgabe 4/2020 der Verbandszeitschrift ist im Druck. Wegen der Pandemie erscheint sie mit diesmal einem reduzierten Umfang von 72 statt der üblichen 84 Seiten. Hier zum direkten Download: unitas 4/2020. Neben Berichten aus den Vereinen, die trotz Pandemie erfreulicherweise zehn Seiten umfassen, berichten wir über die Durchführung der 143. Generalversammlung im Schriftverfahren. Bbr. Dr. Christof Beckmann stellt den Austragungsort der 144. Generalversammlung vor, die vom 3. bis 5. Juni 2021 in Essen stattfinden soll. ...

Der BOEN erklärt die neue Business-Homepage des Unitas-Verbandes. Bbr. Professor Dr. Dr. h.c. Lothar Roos würdigt den Heinrich-Pesch-Preisträger Wolfgang Clement, der kürzlich im Alter von 80 Jahren verstarb.

Der ehemalige Vorortspräsident, Bbr. Justin Dennhardt, berichtet über die Ergebnisse der Umfrage, die der Vorort des Sommersemesters 2019 unter den Aktiven durchgeführt hat. Besonders hervorzuheben ist ferner die Besprechung von Bbr. Stefan Herheims Inszenierung der „Walküre“ in Berlin durch Bbr. Henry C. Brinker.

Mit diesen und vielen anderen Beiträgen verabschiedet sich die Schriftleitung der unitas für dieses Jahr und wünscht allen BsrBsr und BbrBbr sowie ihren Familien:

Frohe Weihnachtstage und ein gesegnetes Neues Jahr!

Semper in unitate
Stefan Rehder & Sebastian Sasse

Aus dem Inhalt

  • Essen – die große Unbekannte > 4
  • Unitas-Webseite mit neuer Personas > 12
  • Wolfgang Clement zum Gedächtnis > 14
  • Umfrage des Verbandes – Die Auswertung > 16
  • Digitale Chargentagung > 20
  • Das Soziale Projekt – Eine Schlussbilanz > 22
  • Private Hochschulen in Deutschland > 26
  • Nur kurz erblüht - Die Geschichte der Hochmeister-Unitas Darmstadt > 28
  • Die 143. GV im Zeichen der Pandemie > 32
  • Auszählung der Abstimmungsunterlagen 143. GV > 34
  • Meldungen > 35
  • Geburt Christi: Menschwerdung Gottes > 36
  • Berichte aus den Vereinen > 41
  • Bbr. Brinker über Bbr. Herheims „Walküre“ > 62
  • Bbr. Hömigs letzte Monografie > 65
  • Namen und Nachrichten > 50
  • In Memoriam – Unsere Verstorbenen > 55
  • Gratulor! Geburtstage Dezember, Januar, Februar (nur Print-Ausgabe) > 67
  • Impressum > 71

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ESSEN. 109. Stiftungsfest ex. Um 0.30 Uhr fiel der Hammer. Und in der Spitze waren wir heute immerhin 26. Eben haben wir mit dem letzten Kontakt aufgelegt - nach Toronto, Kanada! Ansonsten waren wir heute mit Marburg verbunden, mit der hohen VGS Barbara in Gießen, mit dem AHV-X unserer Mutterkorporation W.K.St.V. Unitas Sugambria Osnabrück in Sylt, mit Bbr. Gabor Kant an der dänischen Grenze, mit den Bundesbrüdern in Bonn, mit Dortmund, Bochum, Duisburg und dem Rest des Reviers ...

Wie auch immer: Dem Senior Nico Fröse herzlichen Dank für dieses Wiedersehen! Auch dem Xhc Sebastian Sasse für den Kontakt zum Festredner Dr. Peter Schallenberg, der gut aufgelegt und online den prinzipiellen Aufschlag für die 144. GV in Essen machte – sein Thema: „Freiheit und ihre Bedeutung in der katholischen Soziallehre“. Dass es naturgemäß länger wurde als gedacht... geschenkt. Ruhranenart. Allen BbrBbr. und BsrBsr einen schönen 3. Advent!

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