ESSEN. Am 26. Februar 2026 hat sich der Inklusionsbeirat der Stadt Essen im Ratssaal neu konstituiert und den Vorstand gewählt. Zum Vorsitzenden wurde erneut Ratsherr Bbr. Ralf Bockstedte (CDU) gewählt. „Ich freue mich sehr auf die zweite Legislaturperiode des Inklusionsbeirats und auch darauf, in dieser Form in unserer Stadt die Inklusion weiter vorantreiben zu können, gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen zu beraten, Dinge anzustoßen und zu bewegen“, erklärte Bbr. Bockstedte auf seinem Social-Media-Account und dankte für das große Vertrauen. Auf ihn entfielen 96,7 % der Stimmen.
„Inklusion und Teilhabe wird in Essen großgeschrieben. Demokratie braucht Inklusion“, so der Ratsherr für den Ortsverband Altendorf/Frohnhausen, der auch Mitglied im Ausschuss der CDU-Fraktion für Chancengerechtigkeit und Integration ist. Zu seiner ersten und zweiten Vertretung hat der Inklusionsbeirat Volker Hermey und Christiane Terveen gewählt.
Gleiche Rechte für alle
Der seit dem 29. November 2022 bestehende und aus insgesamt 35 Mitgliedern bestehende Inklusionsbeirat in Essen geht nach einer ereignisreichen vergangenen Wahlperiode in die zweite Runde, so Stadtdirektor Peter Renzel: „Im Vordergrund steht: Menschen mit Behinderung und Teilhabeeinschränkungen sind Bürgerinnen und Bürger, die die gleichen Rechte haben wie alle anderen Menschen und es ist wichtig, dass die politischen Vertreterinnen und Vertreter auf allen Ebenen nicht nur über die Rechte spricht, sondern dass Teilhabe auch aktiv gefördert und gelebt wird. Unser Inklusionsbeirat zielt darauf ab, dass Menschen mit Behinderungen und / oder chronischen Erkrankungen im Vordergrund stehen und als Expertinnen und Experten in eigener Sache beraten und empfehlen, getreu dem Motto „Nichts über uns ohne uns". Im Beirat können die Mitglieder Probleme ansprechen und Wünsche äußern.“
Die Mitglieder des Inklusionsbeirats können zukünftig Stellungnahmen zur Einhaltung rechtlicher Vorgaben abgeben, ihre eigenen Ideen in die Sitzungen einbringen und mit ihrer Expertise den Rat der Stadt Essen, seine Ausschüsse und die Verwaltung beraten. Zu seinen Aufgaben zählen die Beratung des Rates und seiner Ausschüsse, Beratung der Verwaltung, Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen / chronischen Erkrankungen und die Förderung der gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, zum Beispiel bei der Arbeit, in der Kultur oder beim Wohnen.
(Foto oben: Konstituierende Sitzung des Essener Inklusionsbeirats © Christiane Schlüter)