OBERHAUSEN. Am Morgen des 10. Februar 2026 ist in Oberhausen der Stolperstein für Bbr. Kaplan Matthias Mertens verlegt worden. Kurze Worte sprachen Oberhausens Bürgermeister Werner Nakot (CDU) und Thorsten Engler, der Vorsitzende des Fördervereins, bevor Pastor Andreas Rose den neuen Gedenkstein und die Anwesenden segnete. Viele legten an dem Stein im Anschluss weiße Rosen nieder, in Vertretung der Bundesbrüder auch Dr. Christof Beckmann, AHV-Vorsitzender der Unitas Ruhrania und Rainer Langenberg vom Unitas-Zirkel Oberhausen.
Künstler Gunther Demnig, der inzwischen weit über 100.000 dieser Stolpersteine für Verfolgte und Opfer des Nazi-Regimes in Deutschland, Österreich, der Schweiz und vielen anderen Ländern verlegte, hatte für die um 9 Uhr beginnenden Setzung des Steines vor der Kirche an der Hiesfelder Straße bereits alles vorbereitet. Sie fügt sich in die seit 12. Februar in der Kirche St. Josef Oberhausen-Schmachtendorf laufende Ausstellung: „Kaplan Mertens – Standhaft in bewegter Zeit“, bei der die Unitas Ruhrania ebenfalls vertreten war.
Über das Glaubenszeugnis von Bbr. Matthias Mertens (1906-1970, Unitas-Salia, Unitas Sugambria), der drei Jahre Martyrium im KZ Dachau überlebte, berichtet ein Artikel in der in Druck gegangenen nächsten Ausgabe der Verbandszeitschrift Unitas.


