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29.01.2026

Thomas von Aquin: Vom Vereinsfest in Düsseldorf

 · 25. Januar 2026

ESSEN / DÜSSELDORF. Eine handfeste Überraschung gab es für die Essener Bundesbrüder beim Vereinsfest der Unitas in Düsseldorf:  Der gemeinsame unitarische Festtag der „Unitas Rhein-Ruhr“ zu Ehren des Verbandpatrons Hl. Thomas von Aquin begann wie geplant zunächst um 11 Uhr mit der Messe in der ehemaligen Hof- und Jesuitenkirche St. Andreas in der Düsseldorfer Altstadt, auch der Essener Zirkelvorsitzende und der Altherrenvereinsvorsitzende der Unitas Ruhrania gesellten sich in der Landeshauptstadt gerne dazu. Dass aber P. Elias H. Füllenbach OP vom Dominikanerkonvent St. Joseph in Düsseldorf den Festvortrag bei der Wissenschaftlichen Morgensitzung übernehmen würde, war völlig unerwartet und dem Programm noch nicht zu entnehmen.

Umso mehr sorgte der Archivar der Dominikanerprovinz Teutonia und Leiter des Instituts zur Erforschung der Geschichte des Dominikanerordens im deutschen Sprachraum natürlich für einen herausragenden Beitrag zum Vereinsfest: P. Elias Füllenbach lud zu einer Zeitreise durch die Geschichte des Ordens der Predigerbrüder von der Gründung durch den Hl. Dominikus (1170-1221) über den Kirchenlehrer und „Doctor angelicus“ Thomas von Aquin (1225-1274) bis heute. Er unterstrich das von Dominikus grundgelegte herausragende Prinzip der intellektuellen Ausbildung, der Wissenschaft, der Verkündigung und illustrierte die Rolle dieses besonderen Ordensprofils in der Kirchengeschichte. Zu berühmten Mitgliedern zählen Albertus Magnus, Thomas von Aquin, Meister Eckhart oder der Maler Fra Angelico, sie stellten vier Päpste und mehr als 60 Kardinäle. Bekannte Mitglieder in der Neuzeit sind die Theologen Marie-Dominique Chenu und Yves Congar, der peruanischer Befreiungstheologe Gustavo Gutierrez, Friedensnobelpreisträger Dominique Pire (1958) oder Kardinal Christoph Schönborn. Der Orden zählt heute weltweit etwa 6.500 Mitglieder in mehr als 600 Klöstern in 102 Ländern, rund 140 dominikanische Schwesternkongregationen mit 3.000 kontemplativ lebende Dominikanerinnen und über 30.000 apostolisch-karitativ tätige Schwestern im Dritten Orden (Terziaren). Die Patres arbeiten neben Aufgaben in Pfarrgemeinden vor allem wissenschaftlich, publizistisch, pädagogisch sowie als Seelsorger an Hochschulen, Gefängnissen, Krankenhäusern und in den Medien.

Nicht zuletzt aber charakterisierte Pater Füllenbach auch die Denk- und Glaubenswelt des Albertus Magnus-Schülers Thomas, der sich gegen viele Widerstände mit 19 Jahren ganz bewusst dem damals noch jungen Orden anschloss. Er studierte in Neapel und in Paris, folgte von dort seinem Lehrer 1248-1252 nach Köln, ging wieder nach Paris, war in Italien, erneut in Paris und Neapel und starb 1274 auf einer Reise zum Zweiten Konzil von Lyon. 1323 heiliggesprochen, wurde Thomas 1567 in den Rang eines Kirchenlehrers erhoben. 2025 begingen Kirche und Wissenschaft den 800. Geburtstag des rastlosen Denkers, der ein riesiges Werk hinterließ. Pater Elias würdigte seine Beiträge zur Ethik, Metaphysik, Anthropologie, die Synthese von antiker Philosophie und christlicher Dogmatik, die theoretischen Erörterungen zu Politik und Staat, seine Spiritualität, die Bedeutung in der Liturgie und Frömmigkeitsgeschichte. Und er stellte sich vielen Nachfragen aus der Corona, die vom großen Interesse zeugten, das sein Vortrag geweckt hatte.

Den Bundesbrüdern der Unitas Rheinfranken vielen Dank für die Überraschung und die große Gastfreundschaft. Auch in Zukunft gilt es, die Unitas Rhein-Ruhr zwischen der Landeshauptstadt und dem Ruhrrevier weiter zu hegen und zu pflegen.

Mehr: https://dominikaner.de/. Buchtipp: Elias H. Füllenbach (Hg.): Mehr als Schwarz und Weiß: 800 Jahre Dominikanerorden, Friedrich Pustet / Regensburg 2016, 400 S., ISBN 978-3-7917-2757-8.

Die weiteren Termine:

Fr, 30.01. Neujahrsempfang der Unitas-Salia Bonn

Ehrengast: Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder - 18 Uhr Luisenstraße 36, 53139 Bonn. Thomas, Niko und Nikolaus sind dabei, wer noch mitkommen möchte, melde sich bitte. Pater Alex Mathew freut sich auf das Aufnahmegespräch für die Unitas Ruhrania.

So, 1.02. Ausstellung: „Kaplan Mertens – Standhaft in bewegter Zeit“

Messe um 11.15 Uhr in der Kirche St. Josef Oberhausen-Schmachtendorf, anschließend Eröffnung der Ausstellung zu Bbr. Matthias Mertens (1906-1970, Unitas-Salia, Unitas Sugambria), der drei Jahre im KZ Dachau überlebte. Ausstellung des Fördervereins St. Josef unter Vorsitz von Thorsten Engler, Kooperationspartner sind der Heimatverein Schmachtendorf, die Heinrich-Böll-Gesamtschule, die Gedenkhalle Oberhausen und das Bischöfliche Internatsgymnasium Collegium Augustinianum Gaesdonk, unterstützt durch die Christliche Stiftung Zukunft Mensch, die Sparkassen-Bürgerstiftung und den Pfarrgemeinderat St. Clemens. (Öffnungszeiten Di-Sa 9.00-17.00, So 12.30-15 Uhr).

Mi, 11.02. Unitas-Zirkel-Stammtisch

18.30 h, Hotel Franz, Steeler Straße 261, 45138 Essen

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