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„Liebe Stadt im Lindenkranze“ -
Ruhranen auf den Spuren ihrer Vorfahren ….

ESSEN / MÜNSTER. Zu einem Sonnentag in Münster verabredete sich am Samstag eine Abordnung der UNITAS Ruhrania. Die Vorortsschriftführer Christoph Weyer und Philipp Böcker, Senior Damian Juretzki und Consensenior Richie Duckheim, Tamara Scholz als Prima der K.St.V. Franziska Christine, X-hc Dr. Christof Beckmann und seine Frau Maria wandelten rund um Prinzipalmarkt und Dom im 100. Jubiläumsjahr des Vereins auf den Spuren der dort 1911 gegründeten Korporation. Stilecht begann die Reise im Café Kleimann direkt gegenüber der Lambertikirche …

Gebet am Grab Kardinal von Galens

Auch wenn vieles aus der NRW-Studentenstadt Nr.1. von früheren Fahrten bereits bekannt war – rund um Münsters „Gute Stube" am Prinzipalmarkt gibt es in jedem Fall immer wieder eine Entdeckung: Durch die Stadtpfarrkirche St.Lamberti ging es vorbei an Stuhlmacher, Stadtweinhaus und Rathaus, auf ein Stoßbier am Toddenhoek vorbei und durch die schmale Gasse zum Dom. Im Paradiesportal grüßten die Apostelfiguren mit dem Kirchen- und Bistumspatron St. Paulus, und mit Blick auf den riesenhaften Christophorus erwiesen die Ruhranen zunächst Bbr. Bischof Heinrich Tenhumberg die Reverenz, der am ehemaligen Westportal neben Bischof Michael Keller bestattet ist. An der Planetenuhr vorbei suchten die Essener Studenten die Kapelle mit dem Grab von Clemens August Kardinal von Galen auf, entzündeten Kerzen und beteten gemeinsam. Mit dem unitarischen Vereinsgebet schloss sich der Kreis zum Glaubenszeugnis der „Lübecker Märtyrer" Bbr. Johannes Prassek und Bbr. Eduard Müller. Sie wurden von der Nazijustiz hingerichtet, weil sie die berühmt gewordenen Predigten des Bischofs von Münster verteilt hatten.

Immer wieder: Pinkus Müller

Zuletzt führte der Weg aus der alten Domburg in die Überwasserkirche, um die herum sich manches unitarisches Treiben früherer Jahre abspielte. Zwar ist das alte „Piano", die ehemalige Konstante der Ruhrania, an der vor rund 20 Jahren noch ihr altes Wappen rostete, längst Geschichte. Auch „Das weiße Lamm" auf der Ecke am Rosenplatz, einst Stammkeipe der Winfriden, präsentiert sich heute unter neuem Namen. Geblieben ist aber auf halber Strecke zum Buddenturm, wo einst das Herz der Ruhrania schlug, der gute „Pinkus Müller". Und das Angebot des „Bierfachgeschäfts" ließ sich in den letzten warmen Sonnenstrahlen noch immerhin verkosten.

Ein guter inoffizieller Auftakt für das beginnende Sommersemester - eine gute Idee, zum Frühling in Ludgers Stadt zu pilgern: Ob der Nachtbus nach Stadtlohn pünktlich war, ist noch nicht raus. Sicher aber ist, dass am Abend auch noch das Feldschlößchen in Essen-Borbeck seine Reize zeigte …




Veröffentlicht am: 23:09:03 09.04.2011
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