Bbr. Willibert Pauels: Das Wort zum Samstag, Quelle: www.domradio.de

 

KÖLN, 19. Juni 2009. Ein falsches Zitat, ein aufmerksamer Hörer – es gibt immer einen Anlass für das wöchentliche „Wort zum Samstag“ im Kölner Domradio. Präsentiert wird es von Bbr. Willibert Pauels, Ständiger Diakon in der Erzdiözese Köln und Star-Redner aus dem Kölner Karneval. Er „ist so bunt wie ein Kirchenfenster im Kölner Dom“, hieß es in der Ankündigung einer Fernsehsendung im Februar 2009, die unter dem Titel „Der fromme Jeck. Willibert Pauels. Ne Bergische Jung“ im SWR ausgestrahlt wurde. „Keiner bestreitet den Spagat zwischen Freud und Leid so extrem wie der. Egal, wo er auftritt: Die Menschen finden Trost, oder haben Spaß.“

 

Im „normalen Leben“ spendet der Diakon und Familienvater aus dem Bergischen Land das Sakrament der Taufe, er nimmt Trauungen vor und leitet Beerdigungsfeiern. Ansonsten begeistert er sein Publikum mit „Himmlisch-irdischen Geschichten“. Das bewies der Kabarettist etwa bei der Rheinfahrt anlässlich der 125. Jubiläums-Generalversammlung des UNITAS-Verbandes in Bonn auch vor seinen Bundesgeschwistern und erntete begeisterten Applaus: Auch zunächst mit Heiterkeitsausbrüchen zögerlichen Mitgliedern der UNITAS-Familie zauberte der „alternative Fernsehprediger“ doch zuletzt das Taschentuch in die Hand. Seine Rede brachte Landfremden nicht nur näher, was den normalen Rheinländer im Alltag umtreibt, sondern gab vor allem wertvolle Hinweise auf die rheinische Haltung zu Kirche und Religion. Fulminante fröhliche Wissenschaft – und unitarische „Scientia“ einmal anders: Was karnevalesk begann, mündete auch seinerzeit für den Theologen in eine grundsätzliche Betrachtung des Verhältnisses von Religion und Humor – es ist sein Grundthema, mit dem er jeden Auftritt schließt. Bbr. Willibert Pauels, Jahrgang 1954, ist Diplomtheologe, hatte sich im April 1988 der UNITAS Ripuaria in Neuss angeschlossen und wurde 1993 zum Diakon geweiht. Er lebt in Wipperfürth, ist verheiratet und hat eine Tochter.

 

In dieser Woche geht es ihm beim „Wort zum Samstag“ um das Thema Engel – weil ein Hörer ein von ihm früher gebrachtes Zitat von Thomas von Aquin, dem UNITAS-Verbandspatron – anders in Erinnerung hatte. Und er antwortet mit jeder Menge Zitate. Zum Beispiel diesem: „Wer einen Engel erzwingen will, der erschafft eine Bestie.“ Ob das richtig ist oder nicht – man kann ihm einfach schreiben. Bbr. Pauels freut sich auch über Lob, heißt es beim Domradio …

 

Wort zum Samstag

Jeden Samstag, 11.11 Uhr

 

Link: Die Homepage von Willibert Pauels




Veröffentlicht am: 15:49:33 19.06.2009
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